Die Briten sind ja inzwischen, genau wie die Amerikaner, von einer "Junk-Food"-Hysterie befallen. Großartig die Idee (Cohu berichtete), alle Werbung für dieses Teufelszeug in Kinderprogrammen zu verbieten. Unter diese Müllfraß-Werbeverbot fällt nun aber leider auch Käse – der ist nämlich zu fettig, um den gestrengen Standards der Britischen Fernsehaufsichtsbehörde Ofcom bzw. der der FSA zu entsprechen, genauso wie übrigens, so zitiert zumindest der Telegraph die Nahrungsmittelindustrie, die gute alte Muttermilch. Aber für die macht eh keiner Werbung, von der LLL mal abgesehen.
Ja, dabei hatte damals in England der gute Käse Cohu stark beeindruckt – nicht nur Wensleydale, sondern sogar stinknormaler Cheddar und Stilton (siehe Abb.) korrigierten meine fromagologischen (oder soll ich sagen: kasuistischen) Fehleinschätzung, nur die Franzosen hätten die Milchfermentation so richtig drauf. Drauf hatte ich nach dem Jahr auch 10 Kilo mehr, das kann aber keinesfalls am Käs gelegen haben. Und selbst wenn. Für ein Kulturgut werd ich gerne fett! Schön find ich in diesem Zusammenhang auch, dass es in Großbritannien eine All-Party Parliamentary Group for Cheese gibt. Wollen die mich nicht mal auf ihr Annual Meeting einladen?
(Bild: Wikimedia Commons)


Das ist jetzt zwar nur ein ganz kleiner Datenpunkt bei der Berechnung der