Class Matters: Vom Eiland lernen

Immer heißt es hier nur “Decline of a Nation” – aber heute soll es ausnahmsweise mal darum gehen, was wir von Großbritannien lernen können.
Sicher habt ihr schon von der neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung gehört, nach der 8% der Deutschen einer “neuen Unterschicht” angehören, die unter “größter finanzieller Unsicherheit, sehr niedrigem monatlichem Haushaltseinkommen, fehlendem Wohneigentum oder Ersparnissen, Schulden und wenig familiären Rückhalt” (FTD) leidet. Da stellen sich natürlich einige Fragen: was bedeutet das Auftauchen der neuen Unterschicht für die alte Unterschicht? Ist die Neue Unterschicht unter der alten geschichtet, oder ist vielmehr die alte Unterschicht nach oben gerutscht? Oder nach unten? Oder war die Neue Unterschicht bis zur Studie der FES das Gleiche wie die Alte? Und, vielleicht noch interessanter, was macht man mit Gruppen im “gesellschaftlichen Abseits”? Nicht zuspielen? Laufen lassen?
Ihr habt es Euch schon gedacht: in dieser Angelegenheit kann man von Großbritannien, dem Experten für All Things Class,  lernen. Für eine vergleichbar hoffnungslose Gruppe – jugendliche Schulabbrecher – hat in Großbritannien z.B. Prince Charles eine Fernseh-Kampagne gestartet. Sein “Prince’s Trust” hilft den zu kurz gekommenen, doch noch den rechten Weg zu finden. Jetzt zu den Lehren, die wir in Deutschland daraus ziehen können:

1. Der Name. Hat man eine gesellschaftlich benachteiligte Gruppe identifiziert, braucht sie einen Namen, der was hermacht. Charles’ Schulabbrecher zum Beispiel heißen “Hoodies”, gewalttätige oder sonst auffällige Jugendliche bezeichnet man als “Yobs”, gerne auch “Lager Louts”, ja, es gibt sogar eine “Yob Culture.” In Schach gehalten werden diese schwierigen Fälle mit ASBOS oder gar CRASBOS.
Die neue Unterschicht braucht einen griffigen Namen – und die “Neuen Armen” ist viel zu Unsexy! Harzis? Äh, lieber nicht. Ideen?

2. Der Sprecher. Prince Charles eignet sich offensichtlich als Sprecher für verkrachte Existenzen. Er hat es seinerzeit ja auch ziemlich krachen lassen und gilt als einer der erfolgreichsten Verlierer aller Zeiten. Unsere neue Unterschicht braucht auch einen neuen Sprecher, mit dem sie sich identifizieren kann (und der hinreichend bekannt und unterschicht-sympathisch ist!). Nein, nicht das Naheliegende. Christian Anders? Ronald Schill (wenn er denn mal wieder auftaucht)? Carsten Spengemann?

Wenn diese zwei Schritte erst mal implementiert sind, wird das mit der Integration der neuen Unterschicht ein Kinderspiel.
P.S. Äh, und wenn doch nicht: Großbritannien hat ja als Vorbild noch ein As im Ärmel!

Du sollst Dir ein Bild machen!

Auf diese Aktion des lobenswerten BILDblog möchte ich hiermit mit besonderer Vehemenz hinweisen. Ja, da habe ich schon mal mindestens eine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen…
Mein Stil ist sowas aber sowieso nicht – Gleiches mit Gleichem vergelten ist mir zu alttestamentarisch. Wenn Ihr aber keine derartigen Bedenken, einen Fotoapparat/-handy und einen Wohnsitz bevorzugt in Hamburg-Eppendorf habt, dann heißt es: Linse gewienert und immer der Ölspur nach!

Ein Konigreich fur einen Umlaut

…ob jetzt die die österreichischen Politiker Dummkopf, Tollpatsch und Trottel überhaupt noch ins Kabinett kommen?

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Vor verschlossenen Türen

Mei, mei, mei. Eine "Wiesn-Suff-Affäre" (tz) hat es jetzt natürlich noch gebraucht von Seiten des allseits geschätzten Jungpolitikers Baretti, äh, Dr. Baretti von den Truderinger Böllerschützen, dessen erklärtes Ziel immerhin der "Erhalt christlicher Werte in der Politik"(!) ist. Mein kleiner Tipp: wenn man um 11 ins Käferzelt nicht hineinkommt, einfach durch die Küche marschieren. Einen Stadtratsausweis brauchts dafür nicht, auch nicht die Androhung, "das Haus zu zerlegen". (Der alte "durch-den-Zaun-wuzl-Trick", den so mancher schlanke Leser dieses Blogs schon erfolgreich angewandt hat, dürfte beim doch bereits relativ abgerockten "Sudetendeutschen" Baretti nicht mehr funktionieren).
Warum man sich diesen immer wieder an der Grenze der Legalität bzw. des Anstandes agierenden Bazi von Seiten des Stadtrats immer noch gefallen lässt, ist mir ein Rätsel, vermutlich zeichnet sich der "Ältestenrat" (die tagen vermutlich unter der Dorfeiche?) durch besondere Altersmilde aus.
Also, von dem Skandal hat vermutlich ja jeder Münchner dank der az-Schlagzeilen (siehe Abb.) schon gelesen, aber: gerade für momentan Abwesende ist der Baretti interessant. Man sehe sich in diesem Zusammenhang bitte den Betreff des Antrags 02-08 / F 00801  unseres parteilosen Lieblingsstadtrates an…

Kontrollwahn

Nicht nur Großbritannien ist auf dem Weg in den Überwachungsstaat: heut morgen wurde Cohu mal wieder mit zwei äußerst kontrollwütigen Politikervorschlägen aus der Nachtruhe gerissen.
Zuerst kommt da ein ein ominöser "Vorsitzender der Sportministerkonferenz", Thomas Röwekamp, seines Zeichens auch bremischer Innenminister, daher. Und  fordert im Deutschlandradio, den Besitz von "Dopingmitteln" unter Strafe zu stellen, um dann, ich zitiere, besser die Mittel der "Durchsuchung und auch Telefonüberwachung" einsetzen zu können. Juhu! Gottseidank haben unsere Strafverfolgungsbehörden momentan ja nichts anderes zu tun, als mit starken Eingriffen in die Privatsphäre ein Verhalten zu verfolgen, mit denen die Sportler ausschließlich sich selbst schädigen, wenn überhaupt. Einziger Trost und Hoffnungsschimmer: bei diesem Röwekamp weiß man nie, ob er nicht noch eine 180°-Wendung macht und  vielleicht eine Dopingpflicht für alle Sportler fordert – sein Verhalten im Fall Kurnaz legt eine gewisse Volatilität des Bremer Juristen jedenfalls nahe.
Aber damit noch nicht genug der Überwachungsvorschläge junger, energetisch übersteuerter Unionspolitiker: Phillip "Hüftgelenk" Mißfelder fordert, Kindergeldempfänger zu kontrollieren dahingehend, ob die Kröten auch wirklich für die Blagen verwendet werden oder vielmehr für Kippen, Bier und die neue Coupé:

«Wenn es nachweisbare Indizien für Verwahrlosung gibt, muss nach der Verwendung des Kindergeldes gefragt werden», sagte Missfelder der «Osnabrücker Zeitung». Die finanziellen Aufwendungen für den Nachwuchs seien schließlich eine sozialpolitische Maßnahme für die Kinder. «Daher sollen sie allein von dem Geld profitieren», sagte Mißfelder. (.,..)
Mißfelders Vorstoß basiert auf der Vermutung, dass Eltern diesen Zuschuss für eigene Zwecke verwenden.
Besonders in Familien mit geringem Einkommen oder Leistungsempfängern ist die Versuchung groß, das Kindergeld umzuwidmen und die Kleinen kurz zu halten. (Netzeitung)

Auch hier kommt wieder Cohus Standardvorschlag: lasst das doch einfach Hartz-IV-Empfänger kontrollieren, die haben 1. eh nix zu tun und 2. kennen sich im Milieu von "sozial Schwachen" aus! Und vielleicht könnten die, wenn sie schon da sind, bei der Kinderzimmerkontrolle auch gleich nach Anabolika suchen…

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Be careful what you wish for

Seitdem ich letzten Sonntag das Interview mit Lafontaine gehört habe, in dem er vehement dazu aufforderte, sich in praktisch allen Bereichen der Politik an Skandinavien zu orientieren –

“Wir setzen auf ein ganz einfaches Rezept. Wenn ich in der Schule nicht vorbereitet war und die Aufgaben nicht lösen konnte, hatte ich zumindest so viel Verstand, von dem Nachbar abzuschreiben, von dem ich wusste, er kann es besser. Und dies empfehle ich den Deutschen seit vielen Jahren. Und hier empfehlen wir die nordischen Staaten, Schweden, Dänemark, Finnland, die auch nach dem internationalen Ranking der Neoliberalen, also dem World Economic Forum, die besten Vorstellungen geben, sowohl in der Bildung als in der Forschung als auch in der wirtschaftlichen Entwicklung, hohes Wachstum, hohe Beschäftigung und natürlich ein größerer Staatsanteil als in Deutschland. Diese manische Sucht hier in Deutschland, den Staat so schlank und so mager wie möglich zu machen, führt auch zu negativen ökonomischen Entwicklungen. Also, die Linke sagt, wenn ihr es nicht besser könnt, schaut bei den nordischen Staaten ab.”(Deutschlandfunk)

…also, seit ich dieses Interview vor ner Woche gehört habe, hab ich mich, bösartig, wie ich bin, gefragt: diese Skandinavier! Irgendwas müssen die doch falsch machen! Aber mir fiel einfach nichts ein. Köttbullar, Rentierschinken, Kindergartenplätze bereits für Ei- und Samenzellen, geschmackvolle Möbel, schöne blonde Mädchen, Elche, etc. pp.
Und wie ich da so nachdenke – eventuell ist Formaldehyd in den IKEA-Möbeln drin? – gibt es doch glatt einen Störfall in einem schwedischen Atomkraftwerk, der sich gewaschen hat. Jetzt also ganz im Sinne meiner rein theoretischen Überlegungen! Eine gewisse Befriedigung kann ich nicht verhehlen.
(Und jetzt Obacht: Querköpfe könnten ja einwenden, was versagt habe, seien nicht die Skandinavier, sondern vielmehr ein deutsches Aggregat. Aber: gehört AEG nicht seit zwei Jahren zu Elektrolux, einer schwedischen Firma? Ha!)

Jetzt wird integriert und: Mann, is der Diekmann…

Integration ist – was in manchen Bereichen des politischen Spektrums gerne vergessen wird – eine Angelegenheit, die zwei Seiten betrifft. Damit auch ich meinen Beitrag dazu leiste, gibt es hier ab jetzt die Serie “Yemek yapmak: wir lernen türkisch Kochen!”
Im Rahmen dieses neuen Programms hab ich mir heut nicht nur dieses Buch gekauft, sondern auch dem sehr empfehlenswerten türkischen Lokal “Mangal” im Eppendorfer Weg einen Besuch abgestattet. Es gab eine köstliche gefüllte Aubergine namens Imam Bayildi (“Der Imam fiel in Ohnmacht”) und am Tisch gegenüber saß Kai Diekmann in Begleitung seiner Frau Katja “Ich weiß es” Kessler. (Die Kessler hat interessanterweise am gleichen Gymnasium Abitur gemacht hat wie Springer-Journalist-und- trotzdem-noch-Freund Herr D.– diese Schule hat es in sich!).

Elegant schlage ich den Bogen wieder zurück zu Deutschlands Problemen: unser Duzfreund Kai trug das Eppendorf-typische rosa Hemdchen und dazu doch tatsächlich ein schwarz-rot-goldenes Schlüsselband um den “Hals.” Das sind sie nämlich, die Vertreter des neuen Patriotismus. Und deshalb bleibt Eure Cohu lieber eine vaterlandslose Gesellin! Und versucht, durch das Erlernen von 89 Auberginengerichten endlich heiratstauglich zu werden.

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No-Go-Area

Herr Bauer kritisiert die Entscheidung eines SPIEGEL Online-Mitarbeiters, zu WM-Zeiten in gewagtem binationalen Outfit durch den Olypark zu spazieren (hier der Erfahrungsbericht). So ganz, glaube ich, stimme ich mit seinem Fazit nicht überein.
Abgesehen davon, dass es zumindest mir nicht klar gewesen wäre, dass das Tragen eines Deutschlandtrikots in Verbindung mit einer polnischen Flagge ein eindeutig provokantes Verhalten darstellt (zumal bei einem Spiel, bei dem weder Polen noch Deutschland mitspielen!) –  wenn man hier schon mit “gesundem Menschenverstand” und “klugen Entscheidungen” argumentiert: wie wäre es denn damit, den thüringischen oder sonstigen Fußballdeppen ganz systematisch ihren Alkoholnachschub zu kappen und sich ihr unmögliches Verhalten nicht gefallen zu lassen?
Auch Eure Cohu, die im Olypark üblicherweise in national-neutraler Laufkleidung unterwegs und definitv nicht auf’s Maul gefallen ist, traut sich im Rahmen der WM-Spiele übrigens nicht in die Nähe des Olympiaparks, die Sprüche, die sie von den “Freunden” und ihren Gästen sonstwo in der Stadt gehört hat, reichen ihr nämlich. Die waren beim besten Willen nicht mehr als Komplimente auszulegen, dabei ist die Cohu ja blond und blauäugig. Muß man das jetzt in Kauf nehmen? Dass man in bestimmte Bereiche der Stadt, wenn man “klug” und “vernünftig” ist, halt während der WM nicht gehen kann, wenn man allein als Frau, als Schwarze(r) oder mit binationalen Trikotvorlieben unterwegs ist? Genausowenig, wie man sich auf der Wiesn nicht mit einem Tisch voller Metzger anlegen sollte? Weiß ja nicht.
Für mich alte Fußballhasserin bestätigt das alles natürlich das Vorurteil, dass (Herren-)Fußball das Beste im modernen Menschen bzw. Mann zum Vorschein bringt: Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Alkoholismus. Da lob ich mir doch das Hobby Vogelbeobachtung. Oder habt ihr schon mal nen pöbelnden, besoffenen Birdwatcher gesehen, der nach dem Hitlergruß erstmal hinter nen Busch kotzt? Na, eben.

Virtuelle Beratung

Wie jede gute Staatsbürgerin habe ich gestern pflichtschuldig die Seite des Deutschen Bundestags aufgerufen, um mich über die Aktivitäten unseres Geheimdienstes auf dem Laufenden zu halten.
Viel Interessanter fand ich dann aber den “Virtuellen Berater“, der als gefiederte Identifikationsfigur jede noch so blöde Frage über das parlamentarische System unseres Landes beantworten soll.

Also, auf gehts:

 

 

 

 

Nicht sehr aufschlussreich. Jetzt mal was ganz Einfaches, Unverfängliches:

 

 

 

Soso! Also, wie nennt man einen drolligen ADLER? Achtet auch mal auf den seltsamen Gruß, den der mit seinem Flügel macht, wenn man seine Seite aufschlägt. Hm? Ich wüsst schon was!

Geschlechterfrage endlich geklärt!

Also, mit diesem Artikel im Fachblatt für geistige Masturbation (ohoh, das bringt mir wieder schöne Googletreffer ein) Cicero ist die uralte Frage: “Was ist besser – mit oder ohne Schniedel?” endlich abschließend geklärt!
Eva Herman, wir kennen sie durch Publikationen wie “Vom Glück des Stillens” und “Tagesschau” macht das mit solchen Aussagen mit links:

“(…) Betrachten wir einmal den soziologischen und biologischen Kontext. Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part, die Frau dagegen als der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil. In den zurückliegenden Jahrtausenden richtete die Menschheit ihre Lebensform nach dieser Aufteilung aus, die Rollen waren klar definiert.

Der Mann ging zur Jagd, später zur Arbeit und sorgte für den Lebensunterhalt der Familie, die Frau kümmerte sich um das Heim, den Herd, die Kinder und stärkte ihrem Mann den Rücken durch weibliche Fähigkeiten wie Empathie, Verständnis, Vorsicht. Aus dieser Zeit stammt das volksmündliche Sprichwort, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine kluge Frau stehe.

Welche Gnade sich in dieser schöpfungsgewollten Aufteilung findet, kann man heute nur noch selten beobachten. Wenn sie aber eingehalten wird, so hat das in aller Regel dauerhafte Harmonie und Frieden in den Familien zur Folge.

(…) Es ist eine simple, naturwissenschaftliche Feststellung: Wenn Frauen sich zunehmend zu maskulinen Wesen entwickeln, werden wir keine Nachkommen mehr haben. Wenn wir gegen die Natur arbeiten, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Natur sich gegen uns wendet. Eine Frau, die über die ihr von der Natur zugedachten Aufgaben hinaus in Konkurrenz treten will zu dem Männlichen, wird und kann in keiner der beiden Richtungen wirklich stark sein. Der auferlegte Zwang führt unweigerlich in die Entweiblichung der Frau und die Entmännlichung der Herrenwelt. Denn mit diesem Handeln, auch das ist nur logisch, lähmen wir jede starke Männlichkeit in unseren Partnern, die wir uns in der Tiefe unserer Seelen sehnlichst wieder herbeiwünschen. Sie zucken nur noch verständnislos mit ihren breiten Schultern, an die wir uns so gern lehnen möchten, und wenden sich von uns ab. Diese Entwicklung muss zielgenau in die Kinderlosigkeit unserer Gesellschaft führen. Diesen Punkt haben wir nun bald erreicht.” (Cicero)

Geradezu provozierend stellt Hermann die Titelfrage: “Die Emanzipation – ein Irrtum?” und nach der Lektüre ist selbst den maskulinisiertesten, emanzipiertesten Feministinnen wie Cohu vollkommen klar: Ja! Es hätte nie soweit kommen dürfen, dass Frauen wie Hermann ihre haarsträubenden Meinungen in die Öffentlichkeit tragen. Lasst sie stillen! Lasst sie sich an die starke Schulter ihres Dritt- oder meinetwegen Viertmannes lehnen! Aber schweigen soll sie!