Blitzkrieg mit Blood, Sweat and Tears überlebt, das Blair-Schröder-Papier überstanden, immer noch im Towel War an den Pools der Mittelmeerhotels verstrickt – Großbritannien ist seit Dekaden immer wieder absurden Attacken Deutschlands ausgesetzt. Und jetzt der nächste Tiefschlag: ein treuer Leser (der sich im Übrigen von der sozialistischen Lynch-Fraktion ausdrücklich distanzieren möchte) schickt mir gerade einen Link zu einem Artikel der “Daily Mail” mit dem schönen Titel:
“Germans plant bugs in our wheelie bins” .
Deutsche Firmen haben, so berichtet die Presse, (natürlich nicht ohne von englischen Kommunen beauftragt worden zu sein) private Mülltonnen mit Chips ausgerüstet. So sollen nicht nur die Mülltonnen eindeutig den Mülltonnenbesitzern zuordenbar sein, sondern auch das Müllentsorgungsverhalten letzterer überwachbar gemacht werden – mithilfe der Boppel und an den Mülllastern angebrachten computerisierten Waagen kann festgestellt werden, welche Müllmenge in der Tonne entsorgt wurde. Die Wanzen wurden – wie es bei solchen Geräten üblich ist – ohne Mitwissen der Müllentsorger eingebaut. In so einer Situation darf man als Politiker mit drastischen Worten nicht sparen, so sagte der konservative MP Andrew Pelling:
‘This is nothing more than a spy in the bin and I don’t think even the old Soviet Union made such an intrusion into people’s personal lives.”
Cohu findet es schade, dass sie keinen Sozi gefragt haben, dann wäre vielleicht noch ein schöner Nazivergleich rausgesprungen! Aber sonst: die gesammelten Daten (Müllgewicht) sind doch – außer vielleicht für Wesen wie Marjorie (siehe Abb.)- eigentlich nicht soooo sensibel, dass man sich großartig aufregen müsste – Datenschutzexperten, korrigiert mich?

Als Beweis betrachte man bitte die durch nebenstehenden Bildschirmausschnitt von
Laut