Mit Freude darf ich auf das frisch ins Leben gerufene Blog “Sterne und Streifen” des ehemaligen Marco Polo, der sich inzwischen zum Kolumbus gemausert hat, hinweisen. Lest das ruhig mal, da könnt Ihr noch was lernen, über das schöne New Haven, von einem kosmopolitischen Geistesmenschen.
Des ist wieder ein typischer Fall von Brain Drain, Hirnabfluss, erst hats ihn sozusagen nach Deutschland drainagiert, den Fromager, dann zu den Asiaten gezuzelt, und jetzt hats ihn in die USA gespült. Obwohl, ich muss jetzt anmerken: abgehört wird man da wahrscheinlich noch mehr als in Italien (grad bei einem, äh, dunkleren Teint) insofern: vom Regen in die Traufe!
Und noch ein Hirn verlässt Euch, wenn auch nur vorrübergehend: fahre, um mich vom Urlaub zu erholen, ein paar Tage nach Tirol, zum Wandern Mountain Hiking. Es geht wieder nach Niederthai, wo ich letztes Jahr auch schon war, und die Superschuhe sind auch wieder dabei. Laut Eichendorff bin ich ja als (Promotions-)Studentin geradezu prädestiniert für dieses Hobby:
Der wandernde StudentBei dem angenehmsten Wetter
Singen alle Vögelein,
Klatscht der Regen auf die Blätter,
Sing ich so für mich allein.Denn mein Aug kann nichts entdecken,
Wenn der Blitz auch grausam glüht,
Was im Wandern könnt erschrecken
Ein zufriedenes Gemüt.Frei von Mammon will ich schreiten
Auf dem Feld der Wissenschaft,
Sinne ernst und nehm zuzeiten
Einen Mund voll Rebensaft.Bin ich müde vom Studieren,
Wann der Mond tritt sanft herfür,
Pfleg ich dann zu musizieren
Vor der Allerschönsten Tür.
Ok, das Musizieren lass ich weg, aber ansonsten: sehr zutreffend. Vor allem der Teil mit “Frei von Mammon…”. Viel Spaß auf der Wiesn!

Nicht ganz pünktlich zum Wiesnanstich ist Cohu back in town. Was ich alles verpasst habe! Äh… ja, was eigentlich? Außer dem Einrücken der NPD in einen Landtag und dem Ratzingers in München wohl nicht besonders viel. In der Türkei konnte ich mich nicht nur mit dem "Herald Tribune", sondern auch mit "Turkish Daily News" nachrichtentechnisch über Wasser halten – Berichte über die große türkische
Cohus 
Gestern beim Ikea habe ich nicht nur ein ausgewachsenes Pferd hochgehoben (siehe Abb.), sondern habe das sympathische Möbelhaus verlassen, ohne Köttbullar gegessen zu haben (ok, vielleicht habe ich bei der IT ein bisschen nachgeholfen…) und vor allem: abgesehen von den unvermeidlichen Teelicht-Haltern und einem Handtuch habe ich keinen unnützen Tand gekauft!