Katzlmacher-Doppel

So, und bevor es zum Spiel geht (und mir meine Laune eventuell vollständig verdorben wird!) hier noch ein aufmunterndes Doppel für die Azzurri im Hinblick auf ihren Gegner heut abend. Jetzt ganz ohne den Dings, den Matratzi, dann noch ein nicht ganz überzeugender Suizidversuch in den Juve-Reihen, da muss man schon die Daumen drücken.  Übrigens bereits das zweite italienische Doppel hier.

Odessa

 Adesso!

Freitags…

…ist ja traditionell Catblogging-Tag, daher jetzt ein besonderes Schmankerl, das ich, wenn ich denn schon Kategorien für mein Blog hätte, gleich mit “Süß!” und “Nazivergleich” taggen müsste. Kommt auch nicht so oft vor.
Nach den altbekannten Hunden, die ihren Herrchen ähneln und dem Lincoln-ähnlichen Eichhörnchen gibt es jetzt endlich auch Katzen, die wie Hitler aussehen! (via Cuteoverload)

Saisonale Rezepte

Das Fleisch eines jungen Bären hat einen feinen, angenehmen Geschmack; die Keulen alter, feister Bären gelten gebraten oder geräuchert als Leckerbissen. Am meisten werden die Tatzen von den Feinschmeckern gesucht, doch muß man sich erst an den Anblick derselben gewöhnen, weil sie, ihrer Haare entledigt und zur Bereitung fertig gemacht, einem auffallend großen Menschenfuße in widerlicher Weise ähnlich sehen. Ein mit Champignons zubereiteter Bärenkopf endlich gilt als vortreffliches Gericht.”
(“Verschwundene und seltene Gäste der Speisekarte. Ein Kochbuch” von Bernhard Kathan)

Naja, ich weiß ja nicht. Bärengerichte sind wohl eher was für den Winter. Obwohl: was der Halloren-, Nudossi- und Rotkäppchen-verwöhnten Kanzlerin mundet, kann ja so schlecht gar nicht sein…
Wenns nach mir ginge, könnten sie im übrigen die ganzen Werbe-Bären auch abknallen, diesen Kondensmilch-Petzi genauso wie das nervige Weichspüler-Puschel(gibts das noch?), und als erstes diesen dümmlich grinsenenden Klopapierbären, bäh, jedesmal, wenn ich den sehe, muss ich an einen kackenden Bären denken und: 1. Da kommt nicht wirklich Bärendreck raus und 2. Bären verwenden in echt gar kein Klopapier, und schon gar kein vierlagiges. Uäh!
Wer trotz allem vom Mitleid und allzu vollen Konten geplagt wird, dem sei abschließend diese Seite empfohlen.

(Bild: Wikimedia Commons)

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Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Die IT ist vorgestern wieder in die Hansestadt entschwunden, und mit ihr die zugegebenermaßen zu WM-Zeiten äußerst praktische TV-Karte (eine großzügige Leihgabe Herrn Bergers). Wo schaut Cohu jetzt nur das Spiel gegen Argentinien an? In der “Crazy-Alm” in der Görresstraße? Im “Hess-Stüberl”? Im “Du und I”? Beim “WM-Stammtisch” im Görreshof? Qual der Wahl. Also, entweder, ich bequeme mich morgen mit Frollein W. in eins der Lokale auf der Leopoldstraße (wird man da ohne deutsche Beflaggung überhaupt noch reingelassen?) oder mir bleibt nur die ASCII-WM.

Doppeltor – Live-Doppel

Technisches

Kommentatoren können jetzt auch eine URL hinterlassen. Und das, obwohl grade Fußball-WM ist! Ihr seht, ich hab meine IT im Griff. Natürliche Autorität, Baby!

Oktopodendoppel

…inspiriert von meinem gestrigen Calamari-Abendessen im sehr empfehlenswerten griechischen Restaurant Parea in der Kaiserstraße:

Tintenfischchen

Fintentischchen

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Decline of a Nation: What Art Thou?

Die Royal Academy of Arts hat das Kunstwerk eines Bildhauers für eine Ausstellung angenommen. Als er die dann besuchte, stellte er fest, dass statt seiner Skulptur eines lachenden Kopfes nur deren hölzerne Stütze ausgestellt worden war. Den im Keller zwischengelagerten Kopf durfte er dann wieder abholen, denn die Akademie hatte beschlossen:

Given their separate submission, the two parts were judged independently. “It is accepted that works may not be displayed in the way that the artist might have intended.” (BBC News)

 

Jetzt wird also ein seelenloser Bolzen ausgestellt. Da kann man ja nur noch mit Chesterton sagen: “Art consists of limitation…. The most beautiful part of every picture is the frame.”

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Ice, ice, baby!

Nicht nur bei Cohu, sondern auch bei anderen Menschen bzw. Engländern wirkt eine große Portion schön kaltes Eis stimmungsaufhellend, ja sogar merklich antidepressiv. Sehr erstaunlich! Jetzt hatte ich natürlich, wie es sich für eine anständige Wissenschaftlerin an einem heißen Freitagnachmittag gehört, gleich mehrere Hypothesen, warum das so ist:

1. Zuckersüße Hypothese: “Durch den Verzehr von Kohlenhydraten wie Zucker oder Stärke lässt sich die Menge des Serotonin im Organismus kurzfristig erhöhen. Essen wir z. B. Schokolade, stellt unser Körper das Hormon Insulin bereit. Dem Insulin kommt nicht nur eine große Bedeutung im Stoffwechsel des Zuckers zu, es fördert auch die Aufnahme des Eiweißbausteins Tryptophan ins Gehirn. Tryptophan wird in Serotonin umgewandelt, der Serotoninspiegel steigt und die Stimmung hellt sich auf.” (Link) Habe ich allerdings verworfen, da beim Verzehr von Schokolade oder sonstigen Süßigkeiten sich meine Laune nicht besonders verbessert.

2. Psychoanalytische Hypothese: Die orale Stimulation und der gleichzeitge Kältereiz erinnern mich an die emotional-kalte Mutterbrust der typischen westlich-zivilisierten Kindheit, was eine psychodynamische Reaktion in Richtung Hypomanie auslöst. Die Kälte und Regression in die orale Phase betäuben den allgegenwärtigen Penisneid. Oder so. (Verworfen aufgrund prinzipiell fehlender Falsifizierbarkeit).

3. Vagusnerv-Hypothese: der Verzehr von Speiseeis stimuliert aufgrund der Kältedifferenz den Vagusnerv, der sich im Rachenraum befindet (bei vielen bemitleidenswerten Menschen führt eben diese Vagusnervstimulation beim Eisessen übrigens zu Kopfschmerzen). Die Vagusnervstimulation (VNS) wird aber – allerdings vermittels elektrischer Reize, was m.E. ungleich unangenehmer sein muss als Eisschlecken – auch erfolgreich zur Behandlung therapieresistenter Depressionen eingesetzt.

Heureka und Danke, Google!
Wieder mal mit Links eine wissenschaftlich hochinteressante Frage geklärt. Da sag noch einer, Philsophen seien nutzlos!

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Another one bites the crust

Wohl kaum ein Lebensmittel wird so oft missverstanden, missbraucht und misshandelt wie die Pizza (siehe schockierende Cohu-Berichte zum Pizza Cone und zur Mikrowellenpizza). Jetzt hat ein irrer Amerikaner nach einem (anscheinend ersthaft hirnschädigenden) Unfall mit dem Rasenmäher eine Pizza erfunden, deren “Teig” bzw. Boden zu 100 Prozent aus Käse besteht: Van Harden’s 100% Cheese Crust Pizza (erfahren habe ich davon über das thematisch exklusiv pizzologische Blog Slice).
Hm, ich hatte eigentlich gedacht, Low Carb wäre schon wieder out, aber wenn es eine Mode gibt, die das Verzehren von fettem Käse, Fleisch, Brownies und Schokoladeneis in rauen Mengen sanktioniert, dann wird man einen Amerikaner davon vermutlich so schwer wieder wegbekommen wie einen betrunkenen Fußballfan von der Großbildleinwand.
Vorteil dieser Atkins-Verrücktheit der letzten Jahre ist aber, trotz bedauerlicher Missgeschicke wie der Käsepizza: den kohlehydratfreien Snack Beef Jerky gibts inzwischen auch bei uns in jedem besseren Supermarkt. Mjam! (dem Diastemiker sei allerdings geraten: Zahnseide gleich mitkaufen).

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