Saisonale Rezepte

Das Fleisch eines jungen Bären hat einen feinen, angenehmen Geschmack; die Keulen alter, feister Bären gelten gebraten oder geräuchert als Leckerbissen. Am meisten werden die Tatzen von den Feinschmeckern gesucht, doch muß man sich erst an den Anblick derselben gewöhnen, weil sie, ihrer Haare entledigt und zur Bereitung fertig gemacht, einem auffallend großen Menschenfuße in widerlicher Weise ähnlich sehen. Ein mit Champignons zubereiteter Bärenkopf endlich gilt als vortreffliches Gericht.”
(“Verschwundene und seltene Gäste der Speisekarte. Ein Kochbuch” von Bernhard Kathan)

Naja, ich weiß ja nicht. Bärengerichte sind wohl eher was für den Winter. Obwohl: was der Halloren-, Nudossi- und Rotkäppchen-verwöhnten Kanzlerin mundet, kann ja so schlecht gar nicht sein…
Wenns nach mir ginge, könnten sie im übrigen die ganzen Werbe-Bären auch abknallen, diesen Kondensmilch-Petzi genauso wie das nervige Weichspüler-Puschel(gibts das noch?), und als erstes diesen dümmlich grinsenenden Klopapierbären, bäh, jedesmal, wenn ich den sehe, muss ich an einen kackenden Bären denken und: 1. Da kommt nicht wirklich Bärendreck raus und 2. Bären verwenden in echt gar kein Klopapier, und schon gar kein vierlagiges. Uäh!
Wer trotz allem vom Mitleid und allzu vollen Konten geplagt wird, dem sei abschließend diese Seite empfohlen.

(Bild: Wikimedia Commons)

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