Dass man mit den Pizzen von "Domino’s" bestenfalls traumatische Erfahrungen macht, war bekannt (das Zeug ist ungenießbar, kulinarisch gesehen wäre es ratsam, nur den Karton zu essen).
Aber nun hatte Domino’s eine neue Geschäftsidee, die vom Guardian mit dem schönen Titel "Telephone Tracker Takes Trauma out of Takeaway" treffend beschrieben wird. Wenn man auf der Domino’s-Seite seine Telefonnummer eintippt, kann man genau nachverfolgen, wo die Pizza grade ist. Exemplarische Meldungen:
– Pizza wird geknetet
– Pizza wird belegt
– Pizza fällt auf den Boden
– Pizza wird aufgehoben
– Schmutz wird von Pizza entfernt
– Nochmal ne handvoll Käse drüber, da Pizza staubig aussieht
– Pizza backt im Ofen
– Pizza wird eingepackt
– Pizzabote macht sich auf den Weg.
– Pizzabote überfährt rote Ampel
– Pizzabote klingelt
– Machen Sie halt endlich die Tür auf, sie Depp!
Damit, sagt Domino’s, wird die "emotionale Achterbahnfahrt" des Pizzabestellens etwas gemildert. Es hatte nämlich vor der Einführung des Trackers eine Studie (!) ergeben, dass:
"(…) the "high" at the point of ordering was followed by a trough of anxiety. "People have told us that anxiety sets in. They don’t know if we’ve got their order, if we’ll get it right, if it will arrive on time," said spokesman Tim McIntyre. "The tracker takes out the mystery involved."
Und das von einer Nation, die noch vor ein Paar Jahren mit Stiff Upper Lip einen Blitzkrieg überstanden hat, ganz ohne Bombenalarmtracker und nur mit dem oben abgebildeten Poster. Schande.

… ist er ja noch lange kein Nerd. Man kann sogar ein ganzes Informatikstudium hinter sich bringen, ohne Nerd zu werden. Ein sicheres und eindeutiges Anzeichen für Nerdtum scheint mir hingegen das Hobby "Platinenätzen" zu sein.
Mal wieder eine großartige Idee aus – wie könnte es anders sein – Großbritannien! Dort plant man, übergewichtigen Menschen
Endlich! Bei Timberland habe ich heute 