Was sollen denn die Leute denken…

…wenn bei so einem Suchbegriff (nsfw) Cohu’s Blog, bei doch immerhin 44.200 Treffern, auf Platz 2 steht???!!! Bei einer ähnlichen Suche für anatomisch Spezialisierte komme ich immerhin noch auf Platz 4!
Ernsthaft: die Suchenden, die so auf meine Seite kommen, müssen ziemlich enttäuscht sein. Zumal ich nichtmal den Begriff in letzter Zeit auf meiner Seite verwendet hab. Geschweige denn Abbildungen von diesem delikaten Objekt bzw. Objektpaaren zeige.

P.S. Warte jetzt auf hochdotierte Angebote von Nacktbildchenanbietern, die mir das Geheimnis für Super-Googleranking ohne entsprechenden Content abkaufen wollen…
P.P.S. Der einzige wirkliche Busenblog mit Cohu-Prädikat: Cats ‘n’ Racks! (Für Geeks)

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Viva las Computadoras!

Danke, lieber Dr., dass Du mir ein Geekstöckchen anvertraust, obwohl ich ja genetisch gesehen in diesem Bereich nix zu suchen habe. Aus diesem Grund werde ich meine Antworten etwas mit denen der IT unterstützen bzw. kontrastieren. Hieraus wird dann hoffentlich auch klar, warum die IT "IT" heißt und ich nur "Cohu." Also, los geht’s:

Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?
Da ich aus einem wertkonservativen Haushalt stamme, hatte ich als Mädchen natürlich keinen Rechner und lernte stattdessen Kreuzstich und Klöppeln. Mein Bruder hatte einen Commodore Amiga, aber da er die meiste Zeit eh beim Skateboard-Bretteln war, saß ich da oft dran. Genauso bei meinem Sandkastenfreund, der hatte einen C 64, sah aber lieber fern. Dann die alte Kiste von meiner (10 Jahre älteren) Schwester, aber was das war, kann ich nicht mehr sagen. Schwarz-Grün-Bildschirm jedenfalls. Und man musste so Befehle eintippen. Es gab keine Maus. Mein erster eigener Computer war ein "Highscreen"-Laptop, das ich zum Abitur bekam. Es funktioniert immer noch! Inzwischen wurde es aber natürlich (mehrfach) ersetzt.

Die IT bekam ca. 92 einen Highscreen 386er mit 25mHz (ich tippe das hier nur hin). Ansonsten hat sie auch mal gerne selbst Platinen geätzt (!). Der PC an sich ist eigentlich eine Erfindung der IT.

Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast?
Keine Ahnung. Ah, halt: Paintbrush. Ich habe stunden- und tagelang mit diesem Programm gebastelt. Schade, dass man früher nicht gebackupt (upgebackt?) hat und dass daher alle meine zweifellos wertvollen Kunstwerke unwiederbringlich verloren sind.

Die IT kann sich nicht erinnern. Ich vermute das liegt daran, dass sie ihre erste Anwendung noch intrauterin selbst programmiert hat.

Dein erstes Spiel?
Ich weiß nicht, ob es das erste war, aber am besten kann ich mich an "Giana Sisters" erinnern, so ein Super Mario – Ripoff mit Schwestern statt Brüdern, das per Raubkopie überall verbreitet wurde. Heute habe ich das Spiel sogar auf meinem Handy installiert!

Das erste Spiel der IT war "Monkey Island." Ja, da sieht man schon die intellektuelle Differenz, da hat er sich direkt ein pädagogisches wertvolles, gewaltfreies Adventure mit "Story" ausgesucht, während Cohu in Form der Giana sinnfrei mit dem Kopf gegen Ziegel klopfte, um Edelsteine zu sammeln…

Hattest Du von Anfang an Spass an der Materie?

Ist das ne Fangfrage?

Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
Seit 1997, damals hieß das "Planet Interkom." Ich glaube, das ist inzwischen O2? Oder wie heißt die Firma jetzt? Inzwischen bin ich schon seit Jahren bei der – Oh Graus – Telekom. Äh, des heißt jetzt auch anders, T-Com, oder? Ich bin sogar T-Com-Berater!

Die IT war natürlich schon vor dem Internetz online, bei einem Münchner Anbieter namens CCN. Damals gab es sog. "Mailboxen". Nebenbei: Es war natürlich nicht Al Gore, der das Internet erfunden hat, sondern die IT.

Ich werfe weiter an den Stadtneurotiker, Flix, und (um die von Dr. Sno* angestrebte Frauenquote nicht ganz zu zerstören) die Ursi!

Il Postino

Goldjunge!
(Bild: Wikimedia Commons)

Den Film konnte ich noch nie ausstehen, aber er passt als Titel, weil es da um einen leicht retardierten Zusteller geht.
Unser Postino hat uns schon mehrmals Briefe für einen offensichtlich schon seit Jahren nicht mehr in diesem Haus ansässigen Franzosen eingeworfen. Weil dieser den gleichen Namen hat wie die IT.
Wohlgemerkt: den gleichen Vornamen.
Return to sender, würde Elvis sagen. Ich hoffe jetzt nur, dass der Gute Mr. Postman nicht auch noch anfängt, zu dichten.

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Tastes like chicken

Is da Cohu drin?
(Bild: www.asianhomegourmet.com)

Cohu ist ein großer Fan der Gewürz- und Currypasten des Herstellers "Asian Home Gourmet." Klar, vielleicht nicht so toll wie selbstgemacht, aber die Pasten sind ziemlich authentisch, enthalten keinen Geschmacksverstärker bzw. künstliche Aromen und sind nicht allzu teuer.
Das hier find ich allerdings etwas seltsam:

"Our SpicePastes are made from fresh herbs and spices. You can use them to create any one of a range of authentic Asian dishes. All you have to do is add one important ingredient, a little of yourself."

Zeit für den Wechsel

…so hat die CSU ja schon bei der letzten Wahl geworben. Und jetzt? Wer soll unseren unvergleichlichen Ministerpresadentdoktoredmundstoiber ablösen? Die parteiinternen Kandidaten haben sich ja bereits durch Latexhandschuhe, uneheliche Fortpflanzung, Frankentum und peinliche Boulevard-Auftritte ("Erwin Hubers Tochter: So ist mein Papa wirklich!") disqualifiziert. Aber warum nicht mal ins Ausland schauen. Japan zum Beispiel. Zum Bürgermeister von Tokyo hat dieser vielversprechende Aspirant es nicht geschafft. Aber vielleicht wird’s in der CSU was? Schwarz genug ist er zumindest, und ein Bierzelt kann er so sicher auch zum Kochen bringen! Frisurtechnisch kann er sich vielleicht vom Söder beraten lassen…

Selbstversuch

Was machen die Scientologen eigentlich so mit Neumitgliedern? Philipp hat’s ausprobiert. Ob er den Fängen der teuflischen Sekte noch entrinnen kann? Immerhin soll Scientology, meinen die Experten, so gefährlich sein wie Heroin!
Noch ein Selbstversuch würde mich interessieren: was passiert eigentlich, wenn man auf dem "Verfassungstreue"-Bogen nach dem Bayerischen Beamtengesetz bei dieser Frage:

Nahmen Sie in den letzten zwölf Monaten oder nehmen Sie an Veranstaltungen, Kursen, Schulungen,
Seminaren o.ä. bei o.g. Gruppierungen teil, die die Technologie von L. Ron Hubbard verwenden oder verbreiten oder nach diesen Methoden arbeiten, oder haben Sie sich hierzu bereits angemeldet?

"ja" ankreuzt? Kann Philipp jetzt noch beim Freistaat arbeiten oder gilt er für alle Zeit als Verfassungsfeind? Zur Not kann er noch nach Bremen auswandern, da sieht man das nicht so eng.

Luxus ist…

…sich zwischen pakistanisch (schmatz!), thai (mjam!) und italienisch (knurps!) nicht entscheiden zu können. Bayrisch ist, nach dem Servicedesaster letztes Mal, erst mal gestorben. Aber was soll man auch von einem Lokal halten, das lange Zeit mit Maßen "Caibierinha" warb, Spareribs auf dem "Holzbrett’l" (sic) serviert und das stolz präsentierte "Mir red’n Boarisch"-Schild lediglich damit rechtfertigen kann, dass die Bedienungen, wenn sie schon hochdeutsch reden, so doch zumindest einen typisch münchnerischen Grant aufweisen. Naja, genug genörgelt – jetzt wird entschieden. Vietnamesisch!

Premierenpremiere

Cohu kombinierte gestern in raffinierter Folge Natur (Aidlinger Höhenweg bei Murnau, allerdings keineswegs barfuß!) mit Kultur: “Tod eines Handlungsreisenden” am Resi. Das Stück kannte ich zwar (keine Ahnung von wo und wann) schon gut, aber auf einer Premiere war ich überhaupt noch gar nie! Also stadtfertig und ausgehfein gemacht und unter die Münchner Kultureliten (die bezeichnenderweise u.a. aus Markwort und Riekel bestehen) gemischt. Jetzt für die Kulturbanausen und Simpsonsglotzer unter Euch: da gehts um so eine Art Gil Gunderson, den american dream und dysfunktionale Familien, also jetzt eher nicht so lustig.
Die Inszenierung war klassisch, raffiniert und un-kapitalismuskritisch (mei, da hätten andere ein kommunistisches Manifest draus gemacht). Brilliert hat natürlich wieder der Landanwalt, diesmal im wahrsten Sinne des Wortes: theaterdiamantenbesetzter Stetson und Funkel-Chaps, dazu noch lässige Sprüche (“Als ich 17 war, ging ich in den Dschungel, als ich 21 war, kam ich heraus. Und bei Gott, ich war reich!”) – ein Traum von einer Rolle. Der SZ-Kritiker, der neben uns saß (jedenfalls wurde gemunkelt, das sei er gewesen, ich hätte aufgrund des gezückten Notizblocks, des bärtigen Aussehens und des äußerst zurückhaltenden Klatschens eher auf einen überengagierten Gymnasialdeutschlehrer mit akuter Urikopathie geschlossen), also, der Kritiker fands laut Kurzkritik “noch lange nicht bedeutsam oder gar gut.” Ja mei, die Süddeutsche hab ich eh schon lange abbestellt, also kann es mir wurscht sein. Cohu-Prädikat kriegt die Inszenierung trotzdem, und Lambert Hamel in der Hauptrolle bescheinige ich auch keinen “freundlichen Erfolg,” sondern Genialität! Aber ich versteh ja auch nix davon.

Fruchtbarkeit

Bei Walter
In Hertfordshire
Was ist denn mit den Viechern los? Hormonstörung? Oder lag’s etwa auch an der WM?

Aufzucht

Dass man in einer "guten Gegend" wohnt, merkt man seit neuestem an Import-Nannies, die hier geduldig weißblonde Kleinkinder durch die Straßen zerren und dazu noch einen Kinderwagen (bevorzugt Bugaboo oder auch gerne einen original antiken Classic Pram) vor sich her schieben. In Nanny-Uniform, gestärkter Kittelschürze (!), und – um die zweisprachige Erziehung der Eliten von morgen zu gewährleisten – ohne auch nur ein einziges Wort Deutsch zu beherrschen. Kinderkrippe ist was für Ossis! Komme mir hier schon ganz New-Yorkerisch-globalisiert vor.
P.S.: Noch ein Kennzeichen: Wenn die Feuerwehr einen Einsatz hat, liegt’s nicht etwa an popeligen Schwel- oder dramatischen Dachstuhlbränden. Sondern, wie grad eben, an Mercedes-Oldtimern mit undichter Ölwanne.

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