Dings ist wenn man trotzdem lacht

Also ich find’s lustig.
Ganz im Gegensatz zu dem hier übrigens, weil man da das dumpfe Gefühl hat, die taz-Redaktion hat schlicht verpennt, dass "Onkel Tom" in den USA eine andere Bedeutung hat als bei uns. Peinlich.
(Und manches ist einfach nur noch blöd.)
Wer sich in der Hinsicht insgesamt mal etwas weiterbilden will, dem empfehle ich diese Liste. "Saupreiß" steht übrigens nicht drin, dafür aber "Ami".
(Den rätselhaften "Oreo Cookie Incident" versteht man nach gründlicher Lektüre der Liste auch gleich viel besser.)


(Bild: Fritz Saalfeld/Wikimedia Commons)

Wunderbar wolliger Widder!

Hat nicht neulich jemand kommentiert, er hätte gerne ein Schaf? Ein Waliser macht’s vor, er hält ein zahmes, riesiges Hausschaf names Nick Boing! Man sieht: Schafe können nicht nur Rasen mäh-en, sondern dienen auch als praktische Fußsstützen. Hm, ob so einer zu unserem neuen Sofa passen würde…? Und auch tröstlich: der Besitzer betont, das Schaf stinke zwar, man könne sich aber dran gewöhnen.

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Decline of a Nation: Rock Bottom

Briten verbieten Sackhüpfen. Zu große Verletzungsgefahr! Wäre vielleicht auch ein geeigneter neuer Trend- und Risikosport: Sackracing.

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Menschen, Tiere, Sensationen…

…sind im Englischen Garten ja eigentlich immer geboten. So kann es z.B. passieren, dass man sich nichts ahnend ans Eisbachufer setzt, um Bulgogie zu essen und Bier zu trinken, und dann mitansehen kann, wie ein paar Burschen direkt nebenan ein Seil über besagtes Gewässer spannen, um Kunststücke vorzuführen. Seht selbst:

The Oil Price of Crowds

Eine Apologie des “Spekulanten” gab’s bei Cohu schon mal hier. James Surowiecki (“The wisdom of Crowds” und Finanzexperte des New Yorker) ist, wie zu erwarten, der gleichen Meinung wie Paul Krugman.
Aber warum absolviert der Ölpreis denn dann Höhenflüge? Neben der fraglos gestiegenen Nachfrage bei nahezu gleichbleibendem Angebot und Problemen wie einem drohenden Irankrieg weist Surowiecki auf einen interessanten Effekt hin:

“But there’s also something else at work, which the oil guru Daniel Yergin calls a “shortage psychology.” The price of oil—more than that of many other commodities—isn’t based solely on current supply and demand. It’s also based on people’s expectations about future supply and demand, because those expectations determine whether it makes sense for oil producers to sell their oil now or leave it in the ground and sell it later. Currently, the market is assuming that oil will become scarcer, and that global demand will keep rising (…) Now, it could be that these assumptions are all wrong (…) In that case, oil would turn out to have been hugely overpriced. But that won’t be because of sinister speculators; it will be because oil producers and oil users collectively misread the future.” (The New Yorker, Financial Page: Oily Speculations)

Da man anonyme Massen aber wesentlich schlechter beschimpfen und zur Verantwortung ziehen kann als den pösen, pösen Spekulanten, wird sich an der politischen Praxis der Spekulantenbeschimpfung auch weiterhin nichts ändern:

“That’s what makes speculators a perfect target: by going after them, Congress can demonstrate to voters that it understands their pain, and at the same time avoid doing anything that might require real sacrifice from Americans.”

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Atomausstieg im Grundgesetz verankern?

Lieber nicht, angesichts des exponentiell ansteigenden Energieverbrauchs von Cohus IT:

PS: Wusstet Ihr, dass Mehrfachsteckdosen sich, wenn man sie über Nacht paarweise unter einem dunklen Schreibtisch unterbringt, im Jahr bis zu 3 Junge großziehen? Die mit dem kleinen roten Schalter sind die Männchen!

Decline of a Nation: Kindisch

SPON amüsiert sich über eine Kampagne des britischen "National Childrens Bureau", und das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Cohu: "Kleinkinder werden auf Rassismus überprüft" heißt es da spöttisch, und "Schon auf Dreijährige, die scharf gewürztes Essen mit der Äußerung "Bäh" oder "Igitt" kommentierten, sei besonderes Augenmerk zu richten." Das Hauptziel dieser Kampagne: wenn ein Kind ein anderes rassistisch beschimpft, es aufgrund seiner Hautfarbe aus der Gruppe ausschließt oder abwertende Kommentare fallen, soll vom Erzieher bzw. der Erzieherin auf die Falschheit hingewiesen werden. Rassistische Vorfälle sollen in Kindergärten und Schulen nicht ignoriert, sondern gemeldet und (natürlich altersgemäß) verfolgt werden. Ja, die Briten, sind sie nicht ein verrücktes Völkchen! Und diese verdammte Political Correctness, tsts! Telegraph– und SPON-Leser können sich hier entrüstet und kopfschüttelnd die Hand reichen.
Und das zurecht! Jeder vernünftige Mensch wird einsehen, dass  es wesentlich sinnvoller ist,  wie bei uns üblich erst beim ausgewachsenen, 16- bis 79-jährigen Nazi anzusetzen, dem man dann übrigens auch nicht auf unsicheren Verdacht hin aufgrund bloßer Sprüche, sondern idealerweise erst nach erfolgter Durchführung rassistischer Gewalttaten mit Hilfe von Antifa-, No Racism-und Exit-Kampagnen leicht und zielgerichtet auf den rechten richtigen Weg bringt – der durchschlagende Erfolg deutscher Anti-Rassismus-Methoden spricht für sich! Also Hände weg vom "Neger"-rufenden Kindchen – das wächst sich doch aus. Tsk, diese Briten immer…

Selbstversorgung

Heute, in Zeiten der sog. "Nachhaltigkeit", wo einem ja schon von jedem Münchner Laternenpfahl so ein schnauzbärtiger Sozi Standbyverbot und Zwangs-Wärmedämmung androht und die Radiowellen  frühmorgens von irgendwelchen pseudwissenschaftlichen Liegeradfahrern gekapert werden, muss man sich ja selbst als Hardcoreneoliberale aufgrund des gesellschaftlichen Drucks langsam von den Wirtschaftskreisläufen abkoppeln und zum Selbstversorger werden. So geschehen im Fall Kanelbullar:

Sogar den Hagelzucker hab ich selbst hergestellt, aus zertrümmertem Würfelzucker. Praktisch Nachkriegs-Style.
Und nächste Woche backe ich ein Billyregal.

Mac Dir Deine Meinung

Cohu ist ja schon lange der Meinung, dass das Image von Mac-Nutzern spätestens seit der Mac vs. PC-Kampagne auf dem absteigenden Ast ist: wer würde ernsthaft einen schlechtrasierten, bleichen Umhängetaschenfuzzi gegen den genialen Klarinettisten, Hobo-Experten, Yale-Absolventen und Vollnerd John Hodgman eintauschen? Aber was ich eigentlich sagen wollte:

Tsk, tsk, diese Cohu, die macht ja STÄNDIG Urlaub!


Richtig, deshalb bin ich dankbar für alle Tipps zu:
1. Dublin (Hotel haben wir schon, aber gut wären: billige Restaurants, interessante Läden, und empfehlenswerte Unternehmungen)
2. Die Gegend um Galway/Connemara/Clare (Suche nach: Bed&Breakfast, Naturschönheiten, und damit meine ich nicht sowas)
Ich hoffe auf sachdienliche Hinweise meiner notorisch weitgereisten Leser!

(Bild: Wikimedia Commons, Greg O’Beirne)