Etwa durch Vermehrung der Unterschicht? I wo: es kommt noch viel schlimmer. Das Abendland (lies: bürgerliche Mittelschicht) geht für mich dann unter, wenn die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung allen Ernstes einen lobpreisenden Artikel über New Burlesque veröffentlicht:
Ein neues Phänomen ist in Deutschland angekommen: Burlesque. Das ist eine ironische Form des Strips, die auch Frauen gefällt. Es darf schlüpfrig sein, auch vulgär. Billig ist es nie. Und es wird viel gelacht. (FAZ.net)
Ach Gott. Als Akademikerin ist man bei diesem Fachblatt der upper middle class eh schon unter Reproduktionszwangs-Dauerbeschuss. Aber dass mir jetzt auch noch ironisches Strippen gefallen muss….
(Ich bin eine durch und durch amerikafreundliche und, wie der Ami so schön sagt, sex positive Person, aber Porno durch eine Comedymühle zu drehen, damit er am Schluss “ironisch” und “lustig” ist und – juhuuu! – dann sogar Frauen gefallen darf, jedenfalls in einem “ironischen” Sinne – das finde ich derart reaktionär und im schlimmsten Sinne amerikanisch-protestantisch prüde, dass es mich schüttelt. Die Idee kommt wohl aus der gleichen Ecke wie die Auffassung, die sexuelle Revolution der Siebziger hätte aus “Erotikkomödien” bestanden. Und Emmanuellefilmchen waren dann wohl feministische Propaganda. Na logo.)
(Bild: Josephine Baker, 1927, aus den Wikimedia Commons)



Dem Twitter-Medium steht Cohu ja tendenziell leidenschaftslos gegenüber: einerseits finde ich die Idee ganz lustig, schließlich schreibe ich auch die eine oder andere Facebook-Statusmeldung, was wohl so ähnlich ist wie "twittern", andererseits lese ich keine Twitter-Feeds (mit einer einzigen 
"Der Hahn ist dem