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Flagge der tibetischen Exilregierung.
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In der taz findet sich ein hochinteressanter Artikel über das Chinabild des Westens, insbesondere im Bezug auf den Tibetkonflikt:
Die Berichterstattung in den westlichen Medien wiederum gleicht einer Art Hysterie. Schon lange gilt Tibet in Europa und Nordamerika als etwas ganz Besonderes und Mystisches. Tibet wird als ein exotisches Gebilde angesehen, das idealisiert und als "rein" begriffen wird, als "Mythos Tibet", wie ein vor einigen Jahren erschienenes Buch dieses Phänomen nannte. Hier sei auch daran erinnert, dass Tibet vor 1950 keineswegs eine harmonische, auch nur annähernd demokratische, sondern eine stark hierarchisch organisierte Klassengesellschaft war, die selbst der Dalai Lama als "feudal" charakterisiert hat: mit einer erblichen und besitzenden Adelsklasse an der Spitze und einer großen Zahl armer oder landloser Kleinbauern – auch wenn niemand mehr dorthin zurück möchte. (Thomas Heberer in der taz)
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| Flagge der tschetschenischen Exilregierung |
Wer weiß: hätte mein Jugendheld Heinrich Harrer nicht in Lhasa, sondern in Tschetschenien seine Zuflucht gefunden und ein dementsprechendes Buch geschrieben, dass man dann wiederum mit Brad Pitt hätte verfilmen können, würden die Lisa Simpsons dieser Welt Free Tchetchnia rufen (wenn es sich auch nicht so schön anhört).
In dieser Hinsicht haben die Tschetschen aber eher Pech gehabt.



Die AZ titelt heute zum Siemens-Schmiergeldskandal mit der Schlagzeile:
Wenn man es sich zu leicht macht, geht alles schief. So erging es zumindest einem Newsweek-Kolumnisten, der sich eins dieser superleichten
Vor zwei Tagen
Es gibt bei uns so einige Themen, bei denen – egal, mit wem man redet, sei es Oma oder Verkäuferin, Sozi oder Nazi, Student oder Arbeitsloser – eine Meinung vertreten wird. Als da wären Scientology ("Gefährliche Psycho-Sekte, die verboten gehört"), Freilandhaltung ("Glückliche Hühner!"), Mülltrennung ("Jeder ausgespülte Joghurtbecher rettet ein Stück Umwelt!"), Computerspiele ("Die größte Gefahr für den Deutschen Burschen!") und, nicht zuletzt, staatlicher Schulzwang ("Selbstverständlich") sowie Homeschooling ("Was für religiöse Fanatiker und sonstige Irre!").
Islamismus: eine ernste Sache. Dass wir in diesem Zusammenhang jetzt mal endlich was zu lachen haben, dafür können wir dem
"Wohin mit den Kindern? Mama oder Krippe – eine Diskussion spaltet die Gesellschaft." Da hat der