…und dann sitzt Ihr ganz gemütlich unter einem schön leuchtenden Weihnachtsbaum, singt Lieder und beschenkt Euch mit allerlei Tand, nicht wahr?
SÜNDER! Wisst Ihr denn nicht, dass "eine Lichterkette mit 35 Lämpchen à ein Watt in der Zeit vom 1. Advent bis zum 6. Januar im Dauerbetrieb rund 30 kWh Strom" verbraucht und man "mit dieser Strommenge 450 Hemden bügeln oder 2.100 Tassen Kaffee kochen" könnte? Und wo kommt Eure Tanne her? Ich wette, sie wurde durchs halbe Land gefahren und vergiftet bei ihrem langsamen Verrotten unsere geplagte Atmosphäre noch weiter ("Wie Du wohl weißt, bindet ein Baum im Laufe seines Lebens rund 1 Tonne CO2."). Von den Geschenken mal ganz zu schweigen, Ihr Konsumwahnsinnigen.
Und falls jetzt so Schlaubischlümpfe daherkommen und erzählen, dass sie ihr Weihnachtsbaumgeld schon seit Jahrzehnten für Regenwaldschutz spenden und nur einen Adventskranz aus recycelten Liegefahrradreifen haben, mit guten altmodischen Kerzen drauf…
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| Öko-Hölle!!! |
TEUFELSWERK! "The widespread practice of misguided eco-Luddites turning off their lights (…) and burning candles as a source of light is grossly misguided and actually contributes to increased carbon dioxide emissions." Wer Kerzen anzündet, zerstört die Zukunft unserer Kinder!
Cohu dagegen denkt – ihren Mitmenschen wie immer ein Vorbild! – nicht nur an sich selbst und ihr kurzfristiges Vergnügen beim Abholzen unschuldiger Tannen und Abbrennen von Erdölprodukten, nein, sie hat das Wohl unseres Globus, ja, die Zukunft der gesamten Menschheit im Blick. In meine (ungeheizte) Wohnung kommt kein Baum und keine Lichterkette! Meine Kerzen habe ich an Witwen und Waisen verschenkt und den Adventskranz zu einem ballaststoffreichen Rohkostsalat verarbeitet! Und ich hoffe, dass die EU den absurden Energieverschwendungsexzessen in der Weihnachtszeit bald endgültig den Garaus macht. Die Verbreitung der wunderschönen, stimmungsvollen und energiesparenden LED-Lichterketten ist ja schon mal ein guter Anfang, aber leider noch freiwillig…
(Bild: Peter Becker, Wikipedia)



Vielleicht kennen einige meiner geschätzten Leser bereits den
es mag taktisch geschickt sein, der Nachbarin, die um 5:35 (morgens, wohl gemerkt) wegen seit ca. 12 Stunden laufender viel zu lauter Musik bei Euch klingelt, die Tür einfach nicht zu öffnen. Strategisch ist es ganz dumm. Weil Eure Nachbarin seitdem nämlich ziemlich sauer ist und sich ab jetzt Eure dreimal im Monat stattfindenden WG-Parties hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit der hiesigen Hausordnung nochmal ganz genau ansehen wird. Seht dies als Kriegserklärung.
Rätselhafte Mächte sind am Werk. Egal, wo Cohu ist, immer gibt es dort eine Großbaustelle nach der anderen. In der Winzererstraße war das jahrelang das neue FH-Gebäude. Als ich näher an die Uni zog, wurde gerade die Fernwärme erneuert und die Straße schätzungsweise 5 mal auf- und wieder zugemacht (die abgeschaltete Heizung mussten nur die Vormieter ertragen). Dann kamen (als kleines Zwischenspiel) die V-DSL-Leitungen. Jetzt mal wieder zwei Monate Verlegung von Gasleitungen. Als Bonus wird auch noch das Nebenhaus grundsaniert, inkl. Abschlagen des Putzes. Daneben: die Sammlung Brandhorst, die aber immerhin schon fast fertig ist und somit nur noch optisch unangenehm.