Bagger umschwirr’n sie / wie Motten das Licht

Rätselhafte Mächte sind am Werk. Egal, wo Cohu ist, immer gibt es dort eine Großbaustelle nach der anderen. In der Winzererstraße war das jahrelang das neue FH-Gebäude. Als ich näher an die Uni zog, wurde gerade die Fernwärme erneuert und die Straße schätzungsweise 5 mal auf- und wieder zugemacht (die abgeschaltete Heizung mussten nur die Vormieter ertragen). Dann kamen (als kleines Zwischenspiel) die V-DSL-Leitungen. Jetzt mal wieder zwei Monate Verlegung von Gasleitungen. Als Bonus wird auch noch das Nebenhaus grundsaniert, inkl. Abschlagen des Putzes. Daneben: die Sammlung Brandhorst, die aber immerhin schon fast fertig ist und somit nur noch optisch unangenehm.
Die Baustellenhäufung muss an mir liegen. Kann man das nicht zu Geld machen? Ich wette: würde ich z.B. nach Kassel oder Bielefeld ziehen, würde wenige Wochen später eine U-Bahn dort gebaut (zentraler Knotenpunkt: vor meiner Haustür!). Lebte ich in Hof oder Zwiesel, würde diesen Städtchen prompt eine Olympiade zugesprochen – das Haupt-Stadion würde dabei zweifellos vor meiner Tür entstehen. Strukturschwache Regionen würden durch meine magische Kraft des Baustellenanziehens zu hochaktiven Drehscheiben, strotzend vor Infrastruktur! Entsprechende Angebote von verzweifelten Kommunen nehme ich gerne per e-mail entgegen.

(Bild: Wikimedia Commons)

4 Responses to “Bagger umschwirr’n sie / wie Motten das Licht”

  1. Amburgo Says:

    Liebe Cohu, bitte halte Dich von der Landshuter Allee fern, nicht dass der blöde Transrapid doch noch gebaut wird…

  2. cohu Says:

    Ich versuchs. Aber: so oft, wie ich im E-Garten rumliege, werden zumindest da bald gewisse Entscheidungen revidiert.

  3. Dr.Sno* Says:

    Bleib bei mir!

  4. Stadtneurotiker Says:

    Ich wünsche Dir ganz viele schöne Sonnentage im Englischen Garten…


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