Angeregt von Frau Birnstiel: eindeutig Gutmensch, und zwar auf voller Linie:
– Ich spüle keine Joghurtbecher aus. Spart Wasser.
– Ich trenne keinen Müll (außer Altglas/Altpapier). Effizienter.
– Ich fliege auf längeren Strecken, statt mit der Bahn oder dem Auto zu fahren. CO2-sparend.
– Ich kaufe selten Öko-Obst. Intensiv-Landwirtschaft spart Flächen. Produktion von Lebensmitteln in klimatisch günstigen Regionen (Neuseeland-Äpfel, Ägyptische Zwiebeln) spart Energie und CO2. Tropen statt Treibhaus!
– Ich kaufe auch gerne Dosen. Frischware ist mir zu energieintensiv (Kühlung, eigene Zubereitung verbrauchen mehr Energie als die Gesamtproduktion von Convenience-Produkten)
– ich sehe davon ab, "Fair" einzukaufen. Mei, diese GEPA-Schokolade ist schon super (vor allem die weiße mit Rohrzucker…). Aber fair trade treibt die Preise nach oben und bringt noch mehr Drittwelt-Farmer dazu, sich durch den Anbau von Kakao oder Kaffee von der Weltwirtschaft abhängig zu machen. Die Spirale der Überproduktion, die der eigentliche Grund für die verdorbenen Rohstoffpreise ist, dreht sich noch schneller.
– Wenn ich mir doch manchmal ein super-regionales, frisch gekochtes, leckeres, chemikalienfreies Öko-Essen gönne (schmeckt einfach besser), habe ich ein schlechtes Gewissen. Denn wo bleibt da die soziale Gerechtigkeit? In Zukunft werde ich mindestens einen Obdachlosen dazubitten.

"Wohin mit den Kindern? Mama oder Krippe – eine Diskussion spaltet die Gesellschaft." Da hat der
Wissenschaft macht erst richtig Spaß, wenn man das Joch der Falsifizierbarkeit abwirft und sich willenlos der verführerischen Macht der Spekulation hingibt. Das hat auch ein mit Evolutionstheorie befasster Wissenschaftler an der LSE,
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