Californian Girls

Italian Heritage Parade on Columbus Day, San Francisco. And look at those smiles:

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Workplaces

POTUS has redesigned his workplace (or rather, has had his workplace redesigned. I hope). The intrepidly tepid collection of beiges, taupes and tentative nicotine-stain-yellows is a new benchmark for blandness, on level with Holiday Inn lobbies and snowbird living rooms. Fitting for a man who tries so hard not to offend anyone (successfully so – he’s the only American alive who doesn’t offend Germans). For a historical comparison, behold the office styles of previous presidents. I like the Ford one. Only Clinton could get away with this.

By the way, this is my new workplace:

Sadly, I neither have a carpet nor a seal I could display on it. On the plus side, our new sofa will not be beige, taupe, cream or sand.

P.S. Did you know the famous Resolute desk has a secret door?

This might be my favorite news headline yet.

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Good moooooooornin’ captain

Das amerikanische Maultier bzw. seinen Treiber – den mule skinner – hat Jimmie Rodgers 1930 in seinem Blue Yodel No. 8 (Mule Skinner Blues) unsterblich gemacht. Das Lied wurde unzählige Male neu interpretiert – etwa in der psychedelisch-hysterischen Version der Fendermen:

…oder der braven von Dolly Parton:

Wie es nicht anders zu erwarten war, gehört Amerika maultiermäßig zur absoluten Weltspitze. Die amerikanische Maultierindustrie (traditionell in Tennessee ansässig), hat über die Jahrhunderte Hochleistungshybriden hervorgebracht, die nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in den Weltkriegen eine wichtige Rolle spielten. Aber Obacht: Das sind  keine normalen Maultiere, sondern quasi bessere Pferde, die neben Spring– und Dressurpipipfax eben auch mal 150 Kilo tragen können, wenn’s denn sein muss. Diese amerikanischen Wundergeschöpfe waren sogar noch spät im 20. Jahrhundert ein Exportschlager:

“As part of U. S. aid to the mujahideen in the late-1980s, approximately 2,000 Tennessee mules were shipped to Afghanistan. ” (Got Mules? A celebration of Mules in Tennessee History, Tennessee State Library and Archives)

Glaubt man Susan Orlean, dann war diese Aktion allerdings ein ziemlicher Schmarrn: am Bestimmungsort angekommen, verkümmerten die Monstermaultiere nach und nach, weil man nicht das richtige Kraftfutter für sie fand; und außerdem waren die dortigen Packtierzuständigen mit den tennesseeanischen Riesen total überfordert. Der typische Packesel im Mittleren Osten ernährt sich nämlich von Zwiebelschalen, Zeitungspapier und Plastiktüten. Und sieht dementsprechend aus:

Kein kräftiges Maultier weit und breit – kein Wunder, dass das nix wird da drunten. Aber vielleicht kann hier die Technik Abhilfe schaffen:

Zugegeben: das Vieh passt nicht ganz zum altmodischen Maultierjodler. Eventuell könnte ja Lady Gaga mal einen passenden Soundtrack für die Robo-Mules des neuen Jahrtausends rausbringen…

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A couple of things America got right.

In den “Staaten”(*) muss sich Cohu, bzw. ihr designierter Chauffeur, ein Auto zulegen. Gar nicht so einfach, wenn man noch nie eines hatte. Gottseidank wird uns die Entscheidung erleichtert durch diese Werbung, die passenderweise vor dem USA-England-Spiel gesendet wurde:

Ein Dodge Challenger muss es sein! Schließlich sollen die ganzen Pelikane und Delphine nicht umsonst gestorben sein. (OK, vermutlich wird es eher sowas, aber man wird ja noch träumen dürfen….)

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Kickin’ Ass

“I don’t sit around talking to experts because this is a college seminar,” Obama continued. “We talk to these folks because they potentially have the best answers, so I know whose ass to kick.”

Obama looking for ‘whose ass to kick’ – CNN.com.

Der hat wohl zuviel “A Bit of Fry and Laurie” geschaut! Denn schon 1992 hieß es dort in einer bösen Ami-Verarsche:

“Although people tell you that this planet’s dyin’ fast
Well I ain’t seen a problem yet can’t be solved by kickin’ ass.”

(There ain’t but one way – Hugh Laurie & Stephen Fry)

Marinedelphine

Delphin "K-Dog" trainiert im persischen Golf

Im U.S. Navy Marine Mammal Program werden Meeressäuger zum Kriegs- und Sicherheitseinsatz ausgebildet. Ausprobiert hat man das seit den 60er-Jahren mit vielen Meerestieren (anfangs auch mit Belugas, Orcas, Seelefanten und angeblich sogar mit Haien), aber mittlerweile arbeitet man nur noch mit Delphinen und Seelöwen. Den Delphinen hat man beigebracht, Minen zu entdecken – während des Irakkrieges haben die emsigen Tiere im Hafen von Umm Quasr angeblich 100 Minen und Sprengsätze ausfindig gemacht. Seelöwen und Delphine werden außerdem dazu abgerichtet, schwimmende Terroristen aus Sicherheitszonen fernzuhalten. Zum Töten sind die Viecher (trotz anderslautender Gerüchte) aber angeblich nicht zu gebrauchen:

“The Navy claims that it has never trained its marine mammals for attack missions against people or ships. The Navy claims that since dolphins cannot discern the difference between enemy and friendly vessels, or divers and swimmers, this would be a haphazard means of warfare.” (Wikipedia)

(Hm, gilt das nicht auch für Menschen?) Egal, Seelöwen kann man jedenfalls dazu abrichten, Unterwasserterroristen aur relativ friedliche Art und Weise unschädlich zu machen:

“Finally, a sea lion carrying in its mouth a specially designed leg cuff attached to a rope is supposed to clamp the cuff onto the diver’s leg, allowing authorities to reel in their suspect…” (SFbay: Navy to showcase trained marine mammals in bay)

Das Marine Mammal Program hat ein vergleichsweise bescheidenes Jahresbudget von 20 Millionen Dollar.

(Bild: Wikimedia Commons)

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