Some like it hot

Hier in Hamburg liegen zwar noch nicht mehr als 2-3 cm Schnee, aber die gefühlte Temperatur ist bei ca -15° (hier wird sie zwar mit -6,5° angegeben, aber ich werd ja wohl noch selber am besten wissen, welche Temperatur ich fühle. Welcher Vollidiot kommt überhaupt auf die Idee, objektive Angaben für subjektive Werte zu machen? Eine Cohu ist schließlich um einiges kleiner, leichter, jünger und kälteempfindlicher als ein Klima-Michel!) Also, was ich eigentlich sagen wollte: ich hätte gerne eine dieser Strahlen-Kanonen, die das amerikanische Militär jetzt entwickelt hat:

The ray gun, which is supposed to be harmless, is designed to make people feel they are about to catch fire and drop their weapons.
The futuristic new weapon, called the Active Denial System, was tested yesterday on 10 journalists who volunteered to be fired at.
Airmen zapped beams from a dish on a Humvee at the volunteers. They were treated to a blast of 54C (130F) heat, that was said not to be painful but intense enough to make them feel they were about to ignite. (Guardian)

 

Mmmmh…hört sich waaaaaaaaaaaaarm an… Man muss sie nur rechtzeitig wieder ausschalten, sonst wird’s schmerzhaft.

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Schwacher Trost

Anscheinend ist man, trotz der (Zitat Stern) "wunderschönen Vanessa Hessler", die man ja damals mit allen MItteln der Kunst von siebzehneinhalb auf gruseliges Satinkleid-Sexmonster geboostet hat, auch bei "Alice" nicht notwendigerweise besser dran als bei der guten alten Telekom (warum ist Robert T-Online eigentlich tot? Wurde der auch zu alt fürs Modeln?). Jedenfalls, mit den Brüdern von der Telekom hab ich ja schon einiges erlebt, aber immerhin wurden nicht plötzlich hunderte Euro unberechtigterweise von meinem Konto abgebucht, wie es jetzt wohl gerade in der Alice-versorgten IT-WG passiert ist…

Lichtlochlos in die Zukunft

Ach, ich weiß es, unsere Bundeshauptstadt liebt es, schlaue Tipps aus dem Süden zu bekommen. Aber das ist jetzt wirklich nur gut gemeint. Wenn man, evt. als Ersatz für einen untauglichen Neubau ein diesmal wirklich sturmsicheres öffentliches Gebäude braucht: einfach die Fenster weglassen! Unsere wunderschöne Sammlung Brandhorst jedenfalls stand gestern trotz Kyrill und Edmund bombenfest. Da hat nix gewackelt. Und die Fensterputzer sowie die blöden Vogelaufkleber spart man sich auch.

Callcenter

Da Cohu momentan keinen Telefonanschluss hat (ich darf mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei der Telekom bedanken!) und der FeTAp deshalb trockenliegt, telefoniert sie übers Internetz mit dem Telefonanbieter 2.0 (haha!), Skype. Die SkypeOut-Qualität (Anrufe aufs Festnetz) ist etwas zweifelhaft – da immer nur einer sprechen kann und der andere zuhören muss, wollte ich meiner Schwester heute schon die Verwendung von “Over” vorschlagen – dafür hat VoIP andere Vorteile. Kann zum Ersten jetzt endlich mal das Headset verwenden, das ich vor Jahren mal als Werbegeschenk bekommen hab. Da fühlt man sich gleich wie eine professionelle Telefonistin Call Center Agent (siehe Abb.), muss jetzt noch üben “Cohu-Hotline, Guten Tag, mein Name ist Cohu, wie kann ich Ihnen helfen?” in weniger als einer halben Sekunde runterzurasseln und unerwünsche Gespräche elegant abzukürzen “Einen kurzen Moment, Frau/Herr X, ich verbinde Sie mal eben mit dem Kundenservicemanager! – Fiep, fiep, dann unendliche Warteschleife mit Musik wie “Last Christmas” oder dem “Einzug der Gladiatoren“.
Hauptvorteil natürlich: nebenher im Internet surfen ist viel einfacher und nackenschonender!

Baustelle (unterirdisch)

Wider Erwarten war der "Webhost4Life" (Cohu berichtete) doch nur ein Webhost4aYear. Die IT hat sich brav um die Migration gekümmert und sie ohne Downtime hingekriegt. Da sieht man mal wieder: es lohnt sich, auch für die niedersten Dienste Oxbridge-Absolventen einzustellen.
Falls es doch Probleme geben sollte (insbesondere auch mit der Ladegeschwindigkeit), gebt bitte Bescheid (Kommentar oder per mail, siehe Link links).

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Knipsknirps

Wie ihr wisst, ist Cohu eine große Freundin modernster Technik. Auch jetzt, wo es in die Türkei geht, herrscht bei mir – haha! – Bombenstimmung, denn falls mich die Freiheitsfalken Kurdistans mit in den Tod reißen, werden wenigstens meine Urlaubsfotos überleben: meine Dekaden alte Asahi Pentax ME ist nämlich dank ihres Metallgehäuses enorm robust. Sie hat ein wunderschönes “Klick”-Geräusch und lustige Schalter und Knöpfe und braucht keinen blöden Akku, der ständig leer ist. Sie ist (für eine Spiegelreflex) ziemlich klein und leicht. Und zudem macht sie – im Gegensatz zu praktisch allen für mich erschwinglichen Digitalkameras – auch ganz wunderschöne Fotos mit feinen Schärfentiefe-Effekten; wenn auch der Photographin noch das Scharfstellen und die Blendenauswahl überlassen bleibt. Und natürlich das Filme entwickeln lassen, und das, wo in meiner Gegend plötzlich irgendwie alle Fotoläden durch Billigfriseure ersetzt worden sind, aber dann halt per Post. Jetzt hoff ich natürlich nur, dass sie mich mit dem verdächtigen alten G’raffel anstandslos durch die Flughafensicherheitssperre lassen. Freiheitsfalken, bitte recht freundlich!

Die Quadratur des Dreiecks

Die New York Times thematisiert ein Problem, will sagen: problematisiert ein Thema, das zweifellos jedem von uns schon mal auf dem Herzen lag: Eifersucht auf die Hardware des Partners bzw. der Partnerin. Ich mein jetzt nicht: Penisneid (sicher auch ein großes Problem in unserer Generation!), sondern Ärger über die störende Präsenz eines Laptops oder “Handheld” im ehe- bzw. partnerschaftlichen Bett. Durch den mobilen Computer soll auf den Matratzen laut NYT ein “Love Triangle”, sprich Liebesdreieck, oder gar eine “Ménage a trois” entstehen. Wenn auch Ihr unter einer solchen Dreieckskonstellation leidet, könnt Ihr natürlich gerne auf den im Artikel zitierten amerikanischen Experten auf dem Gebiet der Leidenschaftserhaltung hören (solltet aber vielleicht vorerst ausblenden, dass er David Schnarch heißt), oder aber auf Cohu, die Euch dringend empfiehlt, das Dreieck auf ein Viereck zu erweitern und einen weiteren PC ins Boot, äh, Bett zu holen. Bei schweren Fällen von Computerautismus kann man sich dann auch über Messenger-Programme unterhalten und so wichtige Beziehungsprobleme (etwa PC-Sucht, Streit um die einzige Steckdose im Schlafzimmer, Downloadkontingente) besprechen. Nur von einem rate ich ab: holt Euch bloß kein iBook wie der Typ in dem Artikel, sonst: Ka-Wumm!

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Modernste Technik im Hause Cohu

Da mein schrottiges Philips Schnurlos-Telefon mich immer wieder im Stich lässt, hatte ich mir bei Ebay für 2,80 einen FeTAp 611 in kieselgrau – eine sogenannte Graue Maus – bestellt. Todesmutig hab ich mich dann gestern abend, mit nichts als meinen Zähnen zum Abisolieren und einem “Waiter’s Friend”-Flaschenöffner zum Zuklemmen der Steckverbindungen bewaffnet, sogar selbst an die Montage eines modernen TAE-Steckers gewagt und, siehe da: funktioniert einwandfrei. Es klingelt! Es gibt ein Freizeichen! Es überträgt Sprache!
Brauche mit der Wählscheibe ca. eine Minute, um eine auswärtige Nummer inkl. Billigvorwahl einzugeben, aber die Maus ist so reizend, dass sie gleich vom Platz des Zweittelefons zu dem des Ersttelefons with benefits erkoren habe. Schluss mit Elektrosmog! Schluss mit dem Abhören meiner DECT-Gespräche (die Leitung anzuzapfen dürfte ungleich komplizierter sein als unverschlüsselten Funk abzufangen). Schluss mit doofen Pieps-pieps-Klingeltönen. Und vor allem: endlich kann ich beim Telefonieren wieder mit so einem schönen (wenn auch etwas siffigen) Schweineschwanzerlkabel spielen, wie damals beim kieselgrauen FeWAp 612 meiner Eltern.

Nimm das, Spammer!

Nachdem mich in den letzten Wochen ein Kommentarspammer bzw. dessen aufdringlicher Spambot in den Wahnsinn getrieben hat, musste ich meine IT dazu prügeln, mir eine Captcha-Funktion einzubauen. Jetzt dürfte sie eigentlich funktionieren. Ich hoffe, es sind keine Analphabeten bzw. Arithmastheniker unter Euch – ich musste auf eine Zahlenfolge als Captcha zurückgreifen, wo ich doch so gerne Kitten-Auth gehabt hätte…

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Riesentrum


Ich bin ja sonst keine Luftfahrt-Begeisterte (Piloten z.B. haben für mich etwa die gleiche Faszination wie Busfahrer, beeindrucken kann man mich eher mit der Fähigkeit, in kleine Lücken einzuparken oder Bierflaschen mit dem Feuerzeug so zu öffnen, dass der Kronkorken “Flupp” macht und in hohem Bogen wegfliegt!). Aber dieser Airbus-Frachter, der gerade hier über das Haus flog, war doch erstaunlich anzusehen. Das Trum erinnert tatsächlich stark an einen fliegenden Wal, insofern ist die Namensgebung ziemlich passend. Was die wohl transportieren?