Ist der Ruf erst ruiniert…

…kann man auch auf eine Internetseite hinweisen, deren Schwerpunkt auf Tieren in Unterhosen liegt. Ich finde die phänomenal.

Ist ja schließlich Freitag.

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Hermio-me

Also, da bin ich dann lieber ein Affe! Diese Seite (via Leben oder so) behauptet, ich sähe aus wie Wesley Clark (59%) oder Emma Watson (58%), des weiteren sind im Unter-50%-Bereich diverse mir unbekannte Blondinen genannt (wer ist war Sharon Tate? Und, hat diese Gesichtserkennung mal unsere Nasen verglichen?).
Ts, ich muss mir online-tests dringend abgewöhnen (mit dem bzw. ohne das Rauchen hat es jetzt immerhin schon 2 Wochen geklappt)! Und mir ein anderes Bewerbungsfoto zulegen.

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Endlich bewiesen:

mit 25 Punkten bin ich ein Genie!
Wie wir vom Krähen-Russel wissen, schrammt man als solches ja fast zwangsläufig am Rande des Wahnsinns entlang. Nachdem ich jetzt ca. 3 Stunden über die Frage Nr.15 nachgedacht hab (Lösung bitte nicht verraten!), bin ich auch nicht mehr ganz bei Trost…3 weasles on a train? 3 warts on a tit? 3 women on a table? AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH ich habs! 26, 26, 26!
*wegrenn und wirre Formeln auf Fenster kritzel*

Klowände Deutschlands, vereinigt Euch…

…im Gelächter über den Werber, der die "Du bist Deutschland"-Kampagne verbrochen hat: hier ist eine Mail von ihm abgedruckt, in der er sich über die schlechte Rezeption (siehe u.a. hier , hier, hier…) der unseligen Propagandamaßnahme beschwert. Im Zeitalter der Weiterleitung soll sich der eine oder andere Profi schon überlegt haben, emotionale Ausbrüche in trauter Runde, allenfalls telefonisch, aber keinesfalls schriftlich loszuwerden. Ansonsten werden Interna nämlich sehr schnell zu Externa und man selbst zum Gespött der Leute. Siehe dazu:

Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man sich für ein Geschenk bedankt, selbst wenn man damit nichts anfangen kann. Wie Recht sie hatte, ist mir gerade wieder klar geworden.
(…)
Der Dank: Miesepetrigkeit. Glücklicherweise nur von den Gruppen, von denen man nichts besseres erwarten konnte:
(…)

2. Von den Weblogs, den Klowänden des Internets. (Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab. Dieser neue Tiefststand der Meinungsbildung wird deutlich, wenn man unter http://www.technorati.com eingibt: Du bist Deutschland.)

3. Von den intellektuellen Journalisten von FAZ bis TAZ, die ihre Meinung zwar insofern gefragt absondern als sie eine nachweisbare Leserschaft haben, aber: "Den Höhepunkt an Zynismus gewinnt die Kampagne aber in dem Fernsehspot, der Schwule und Behinderte auf dem Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals versammelt" (Die Zeit).

(…)

Euer Jean-Remy

(siehe zu 3. auch das hier)

(via Roell.net)

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Ein Diamant ist unerträglich!

Hier
wird erklärt, warum man Diamanten nicht mal geschenkt nehmen (geschweige denn
kaufen) sollte: den ersten Grund ("1. You've Been Psychologically Conditioned To
Want a Diamond") finde ich zwar idiotisch, denn wenn ich einen Wunsch habe, ist
es mir egal, woher der kommt, solange er erfüllt wird. Jetzt mal ganz abgesehen
davon, dass ich gar keinen Diamanten will!

Aber die Tatsache, dass man Diamanten praktisch nicht oder nur ganz weit
unter Wert weiterverkaufen kann (von wegen, "pay the rental / of your humble
flat or help you / at the automat") und vor allem, dass sie unter ganz
grauenhaften Bedingungen hergestellt werden (4-10), ist dann doch überzeugend.

Obwohl ich hier eine Verschwörung wittere:
Schokolade kann
man nicht mehr verschenken, weil man sonst Kindersklaverei fördert, genauso wie

Gold
, Blumen
fallen eh schon lange aus, und von
Pelz will ich gar nicht
erst anfangen. Ich will ja gar nicht wissen, wie viele Männer inzwischen unter
dem Vorwand der political correctness ihren Freundinnen Carrera-Rennbahnen,
Michelle Hunziker-Kalender und Akku-Bohrer zu Weihnachten schenken… Um sowas
zu verhindern: Diamanten müssen ja wirklich nicht sein. Ein Ring, wie er mir
gefällt, ist ganz und gar nicht unvergänglich und besteht aus drei Dingen:
Bierteig, Butterschmalz und Zwiebeln!

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Beim Schreiben…

…sagt Molière, ist es wie bei der Prostitution: Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld. Soweit bin ich ja auch schon gekommen, aber bevor mein handschriftlicher Lebenslauf einem Graphologen (?) in die Hände fällt, habe ich meine Schrift  hier analysiert. Einige Aussagen waren schmeichelhaft (Computadora ist überdurchschnittlich
intelligent. Computadora gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten Ordnungssinn. Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.)
einige zutreffend (Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen. Sie hat ihre eigene Meinung,die auch gegen äußere Widerstände durchgesetzt werden, unabhängig von der Meinung anderer.) und einige lagen ganz, ganz weit daneben (Computadora ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen. Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß, der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat. Privat- und Berufsleben trennt sie sehr stark voneinander.)

Natürlich überlege ich jetzt, wie ich meine Handschrift noch mehr meinem Idealcharakter anpassen könnte. Soll ich meine Vorliebe für Alleine-am-Schreibtisch-sitzen besser durch eine stark linksgeneigte Schrift ausdrücken? Oder könnte ich meine Rechthaberei dadurch übertünchen, dass ich kleine Kringel als I-Punkte mache?

Was aber bei der Charakterbeschreibung fehlt und was zudem auch auf jeden, der diesen Test macht, zutreffen würde: Computadora ist von wichtigen Aufgaben leicht abzulenken, wenn sie Zugang zum Internet hat.

Frohe Botschaft

Auch Atheisten können in den Himmel kommen – und nicht mal die katholische Kirche hat
was dagegen:

“(…) even atheists are eligible for salvation. This radical reinterpretation of scripture, Albacete notes later in the interview, has now become official Catholic doctrine (unbeknownst even to many Catholics).” (Slate)

Ein Katholik, ein Buddhist und ein Atheist kommen in den Himmel – soll das
ein Witz sein?

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Ruhm und Ehre

…hat mir das Limerickdichten bis jetzt zwar noch nicht eingebracht. Dafür
hat Scott Harrison sie in seine
Philosophical Doggerel Page
aufgenommen und mit launigen Einleitungen
versehen; siehe
Utilitarianism
, J.S.Mill
und Singer.
Ich darf vielleicht noch darauf hinweisen, dass ich die vom Autor vorgebrachte
Singer-Kritik in keiner Weise teile und auch dem Utilitarismus bei weitem nicht
so distanziert gegenüberstehe, wie es meine schnippischen Reime vermuten lassen!
(Richtig boshaft wird es erst, wenn mir endlich ein Wort einfällt, das sich auf
"Habermas" reimt. Suum cuique.)

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Constantia

Juhuuu, in
Office 12
ist eine Schriftart nach mir benannt
! (Und nein, es ist nicht Comic Sans).
Introducing "Constantia":

Vergleich
der Beständigen: Die Schrift sieht – wie ich – relativ unauffällig aus. Ebenso
zutreffend: "relatively small x-height", "classic proportions" und "slight
squareness." Aber: "long extenders" habe ich nicht. Im Gegenteil, wenn ich Hosen
kaufe bekomme ich jedes Mal den Eindruck, dass die Beine der Durchschnittsfrau
um die 30cm länger sind als meine. Ts. Und so alberne Serifen hab ich auch
nicht.

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Studienfachwahl

Wer jetzt nach dem Abschluss immer noch nicht weiß, was er eigentlich studieren soll, dem empfehle ich den Spiegel-Fachsimpler-Test.
Mein Ergebnis:

Äh, ja. Ich sattel jetzt noch einen Sozpäd und Maschinenbau drauf und nebenbei studier ich Dudelsack (ein lang gehegter Traum!). Aber da ganz am unteren Ende hatte der Test irgendwie erstaunlich recht.