Rätsel

Welches rätselhafte X, liebe Leser, zieht wohl nächste Woche in Cohus Haushalt ein?

Man braucht zwei kräftige Männer, um X zu tragen.
Wenn man X untenrum tritt, wird es weich oder leise.
Im Zusammenhang mit X spielt die Zahl 88 eine große Rolle.
Obenrum ist X spiegelglatt.
X ist ständig leicht verstimmt und ein bisschen zu laut für kleine Räume.

(Kleiner Tipp: trotz deutlicher Anzeichen ist X kein Neonazi!)

Must, like a whore, unpack my heart with words

Ich muss zugeben, ich hab hier ja schon oft ganz böse über die SZ – insbesondere über ihren Online-Ableger sueddeutsche.de – gelästert und geschimpft. Irgendwie dachte ich, die habens nicht so drauf. Spontane Assoziationskette zum SZ-Onlineangebot: Titten-Bildstrecken, von Praktikanten mühsam betextet, dazu ein wildes Sammelsurium an Tipp- und Sachfehlern, rechts, links, dazwischen, oben und unten Werbung, und zu guter Letzt eine absurde Kommentarpolitik. Aber ich lag ganz falsch. Die Jungs stehen für mich seit gestern noch weit vor der Titanic, weil sie wirklich einen ausgeprägten Humor haben.

Oder kann man es sich anders erklären, wenn Hans-Jürgen Jakobs, der Chefredakteur von sueddeutsche.de, ausgerechnet dieses Buch schreibt?

"Medien sind der Kitt der Zivil- und Bürgergesellschaft. Ein Gemeinschaftswesen ist nicht lebendig ohne Presse und Rundfunk, die den Bürgern gemeinschaftliche Themen liefern. Soziologen wissen, dass Menschen etwas wissen wollen über die Werte, an die sie sich halten können – und von solchen Werten können sie nur in unabhängigen, freien Medien erfahren. Diese Medien stehen, wenn sie stark sind, für Glaubwürdigkeit. Wenn sie diese Qualität verlieren, gehen sie unter im Kampf um die nächste Gesellschaft." (Hans-Jürgen Jakobs: "Geist oder Geld. Der große Ausverkauf der freien Meinung.")

Was haben wir gelacht. Weiter so, Herr Jakobs!

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Liebe Kinder,

habt Ihr Euch schon mal gefragt, wo die kleinen Schubkarren herkommen? Hehe.

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Bestätigung einer alten Weisheit

Wenn man es sich zu leicht macht, geht alles schief. So erging es zumindest einem Newsweek-Kolumnisten, der sich eins dieser superleichten "Air"-Macbooks kaufte – und es dann versehentlich mit dem Altpapier entsorgte: "As humiliating as it sounds, let me repeat: the MacBook Air is so thin that it got tossed out with the newspapers."
Dieses Missgeschick mag auch mit seiner Sehbehinderung zusammenhängen (siehe Autorenfoto neben Artikel). Aber trotzdem: auch, wenn mein Thinkpad in einem Zeitungsstapel vermutlich doch stark auffallen würde, ist das doch alles nur wieder eine Bestätigung meiner Theorie, dass das Lesen von Tageszeitungen den Blutdruck gefährlich erhöht und daher zu vermeiden ist.

(Das reizende Piktogramm des Müllentsorgers mit ohne Hosen stammt übrigens von einer türkischen Mülltonne)

Gefährliche Wörter

Es gibt Wörter, bei denen sollte man vorsichtshalber doch nochmal nachgoogeln, bevor man sie in einem Text verwendet. Wobei der Effekt so auch ganz lustig ist. <Hier bitte Witz über Arschlöcher einfügen.>
Gesehen im Nachtagenten-Interview Roman Libbertz.

Wo wir schon dabei sind, Frau von der Leyen…

…ich hätte gerne eine Tantenzeit. Vielleicht ein Jahr für die Nichte, ein Jahr für den Neffen? Und zwar sollte es die auch für Leute geben, die keine Festanstellung haben. Bezahlt wird das dann aus (denk, denk) – den mit 80% besteuerten Managergehältern! Oder aus dem Vermögen der enteigneten Nokia-AG! Und, äh….dann bitte noch eine Zoo-Jahreskarte dazu. Und eine für’s Sealife.
Dankeschön!

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Süchtig

Gestern am Altglascontainer. Meine Tüte enthält praktisch nur Apfelmus-Gläser. Viele Apfelmusgläser. Am Container ein Aufkleber: "Suchtprobleme? Wir helfen unter 0180…."
Ich mache mir Sorgen. Am Wochenende hab ich schon wieder eins dieser Gläser gekauft…
Bin ich Apfelholiker?

(Bild: Wikimedia Commons)