Bestätigung einer alten Weisheit

Wenn man es sich zu leicht macht, geht alles schief. So erging es zumindest einem Newsweek-Kolumnisten, der sich eins dieser superleichten "Air"-Macbooks kaufte – und es dann versehentlich mit dem Altpapier entsorgte: "As humiliating as it sounds, let me repeat: the MacBook Air is so thin that it got tossed out with the newspapers."
Dieses Missgeschick mag auch mit seiner Sehbehinderung zusammenhängen (siehe Autorenfoto neben Artikel). Aber trotzdem: auch, wenn mein Thinkpad in einem Zeitungsstapel vermutlich doch stark auffallen würde, ist das doch alles nur wieder eine Bestätigung meiner Theorie, dass das Lesen von Tageszeitungen den Blutdruck gefährlich erhöht und daher zu vermeiden ist.

(Das reizende Piktogramm des Müllentsorgers mit ohne Hosen stammt übrigens von einer türkischen Mülltonne)

Gefährliche Wörter

Es gibt Wörter, bei denen sollte man vorsichtshalber doch nochmal nachgoogeln, bevor man sie in einem Text verwendet. Wobei der Effekt so auch ganz lustig ist. <Hier bitte Witz über Arschlöcher einfügen.>
Gesehen im Nachtagenten-Interview Roman Libbertz.

Wo wir schon dabei sind, Frau von der Leyen…

…ich hätte gerne eine Tantenzeit. Vielleicht ein Jahr für die Nichte, ein Jahr für den Neffen? Und zwar sollte es die auch für Leute geben, die keine Festanstellung haben. Bezahlt wird das dann aus (denk, denk) – den mit 80% besteuerten Managergehältern! Oder aus dem Vermögen der enteigneten Nokia-AG! Und, äh….dann bitte noch eine Zoo-Jahreskarte dazu. Und eine für’s Sealife.
Dankeschön!

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Süchtig

Gestern am Altglascontainer. Meine Tüte enthält praktisch nur Apfelmus-Gläser. Viele Apfelmusgläser. Am Container ein Aufkleber: "Suchtprobleme? Wir helfen unter 0180…."
Ich mache mir Sorgen. Am Wochenende hab ich schon wieder eins dieser Gläser gekauft…
Bin ich Apfelholiker?

(Bild: Wikimedia Commons)

Kindermund

Immer wieder reizend: Jura-Erstsemester. Neulich streiften sie in einer großen Horde durch den Tengelmann, angetan mit baggy pants, supercoolen Käppis und modischen Haarschnitten bzw. nicht-Haarschnitten. Die Zeiten des schneidigen Barbourjackenträgers sind wohl vorbei! Ungebrochen jedoch das Selbstbewußtsein: "He die Vorlesung kannst doch knicken. Mach ich alles zuhause und dann Freischuss." Immerhin sicherte dem Knaben die später herauskommende Wahrheit, dass er die Anmeldung für die Zwischenprüfung verpasst und damit doch noch ein Stückerl bis zum Freischuss hatte, das Gelächter der Umstehenden. Heute im Rupprecht, ehem. Hueber, auch wieder ganz süße Exemplare. Schönfelderkaufen, wobei lauthals diskutiert wurde: "Das Grundgesetz steht im Satirius!" (sic). Ein anderer versicherte: "Kommentar is doch für Loser. Kann mir doch meine eigenen Kommentare schreiben! Kommentar braucht kein Mensch!" – seine Kommilitonin war zwar beeindruckt, wandte aber ein: "Aber dieser Palandt ist schon krass cool!" – Meine Damen und Herren: Die Zukunft der Rechtswissenschaft!

Tränen gelacht

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Blondinenregister

Registrierungspflicht für Käufer von Wasserstoffperoxid? Das kann auch nur eine (wenig überzeugend mahagonibraun getönte) Brünette fordern.

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Peter Struck bei den Simpsons

Weitere lustige Avatare basteln kann man unter www.simpsonsmovie.com.

Komische Dinge, die ich heute gesehen habe

Ein Mann geht bzw. rennt in Wahnsinnsgeschwindigkeit den Fahrrad-, Kleinkinder- und Obstkisten-gesäumten Türkenstraßen-Bürgersteig entlang. Ans Ohr gepresst: ein Handy, in das er in ebenfalls wahnsinniger Geschwindigkeit (und Lautstärke) hineinbrüllt. Bis dahin nicht weiter auffällig. Besonderes Merkmal: der Mann war zur Fortbewegung auf einen wild vor sich hingewedelten weißen Blindenstock angewiesen. Die Leistungsgesellschaft macht echt vor nichts halt.
Dann schmuckes 25-cm-Wellenschliff-Brotmesser gekauft. Auf der Packung folgende  Aufschriften:
"suitable for foodstuffs" (Im Gegensatz zu den auch oft verkauften reinen Dekorationsbrotmessern)
"Achtung: Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren"
, aber das reichte nicht, drunter stand nämlich noch:
"UK Legislation – Not for sale to persons under 18 years. (Proof of age may be required)."
Dass in Großbritannien die minderjährigen Gangster auch ja nicht anfangen, mit 25-cm-Wellenschliff-Messern rumzulaufen…

Wenn schon Retro, dann richtig.

Von Milka gibt es jetzt, wie Cohu anlässlich eines längeren Entscheidungsprozesses zwischen Tankstellenregalen (am Schluss wurde es ein Duplo) festgestellt hat, sog. Retro-Tafeln: 50er á la Vanillepudding, 60er á la Heiße Liebe (Vanilleeis mit heißen Himbeeren), 70er á la Nussecke und 80er á la Kalter Hund (Butterkekse in Schokoladencreme).
Aber, aber! Die Marke Milka gibts doch schon viel länger! Haben die etwa eine Erinnerungslücke? Um dem erforderlichen Geschichtsbewusstsein zu seinem Recht zu verhelfen, schlage ich folgende "Retro-Tafeln" für die erste Hälfte des 20.Jahrhunderts vor:
10er á la "Platz an der Sonne" (gefüllt mit Cashewnüssen und Kaffee aus Deutsch-Ostafrika)
20er á la "Schlieffen" (gefüllt mit Doppelfront aus franz. Bourbonvanille und russischer Kaviarcreme)
30er á la "Weltwirtschaftskrise" (Carob-Ersatzschokolade gefüllt mit Luftblasen)
40er á la "Untergang" (dunkelbraune 90%-Bitterschokolade, mit Cyanidsplittern)
Am der letzten Sorte muss man aufgrund der Lebensmittelsicherheit evt. noch etwas arbeiten…