Haltet den Dieb!

Schon wieder hat der berüchtigte Zeitungsdieb zugeschlagen. Mein Drohbrief hat ihn wider Erwarten nicht eingeschüchtert. In der Waschküche hat er (oder ein anderer Dieb) übrigens auch schon häufiger zugeschlagen: schon mindestens vier Nachbarn wurden (teilweise sogar mehrere) Hosen geklaut. Ich kann, wie erwähnt, jeden verstehen, der den Jeans-Einkauf für eine beschwerliche, unnötige und möglichst lange aufzuschiebende bzw. zu vermeidende Sache hält. Aber wer, bitte, klaut gebrauchte Jeans unterschiedlichster Größen und Marken?

Es kann sich (Achtung, hier nun echte Waschküchenpsychologie) nur um einen psychisch gestörten Kleptomanen handeln! Es mag nun zwar sein, dass die Kleptomanie “unabhängig von Einkommen und Bildungsgrad” ist. Aber eines gibt mir doch zu denken: die ZEIT, die gleichzeitig mit der SZ angeliefert wurde, hat der Dieb verschmäht. Sollte man ihm vielleicht eine “tz” als Köder auslegen, um ihn von anspruchsvolleren Blättern abzulenken? Oder gleich eine BILD? Eins steht fest: ich brauche einen  Profiler!

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Ich weiß, was Du diesen Morgen getan hast

Von
wegen, in meinem Viertel gibt es

keine Kriminalität
. Heute hat ein gemeiner Dieb meine SZ eiskalt aus dem
Briefkasten geklaut! Man muss wissen: wenn ich am Freitag morgen nicht mein
SZ-Magazin kriege, werde ich ganz wuschig (schon wegen des "Gemischten Doppels",
das ich jetzt doch tatsächlich verpasst habe!). Also werde ich jetzt
nebenstehenden Zettel aufhängen, der klingt, als wäre er von einem sadistischen
Psychopathen verfasst. Also, wenn ich den lesen würde, würde ich mich nicht mehr
trauen, die Zeitung zu klauen, schon, weil ich immer an dies Szene aus "Der
bewegte Mann" denken müsste, wo sie im Treppenhaus auf den Zeitunsdieb…kennt
ja jeder. Ach ja, ich hab natürlich in Wirklichkeit überhaupt nichts beobachtet,
hab ja bis um 10 geschlafen. Pure Taktik, das. Doch ich bin mir sicher, dass die
SZ geliefert wurde, weil nämlich eine "SZ-Aktions-Karte" in meinem Briefkasten
lag, an der noch Fetzen des corpus delicti klebten…wenn der Psychopathenbrief
jetzt nichts hilft, leg ich mich auf die Lauer, auch, wenn ich keinen Til
Schweiger habe, der mir dabei Gesellschaft leistet.
Warte nur, krimineller Nachbar, du entkommst mir nicht!

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Winterreise

Ich mache mich nicht nur morgen auf nach Hamburg, sondern übermorgen auch noch (übrigens weit vor der Kastanienblüte!) in die sog. Hauptstadt, um einem Weinempfang des geschätzten Dr. des. D.D. beizuwohnen. Ja richtig, um es mit Gernhard zu sagen:

 

Balin, Balin!

(In diesem Sinne: ich werde bloggen und bin am 6.12. wieder zurück.)

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Ich lebe noch.

Trotz (bzw. aufgrund) der Inbetriebnahme meines nagelneuen, wunderschönen, matt glänzenden Thinkpad T43 ist das Bloggen momentan etwas schwierig. Die IT schwärmt zwar von einem Phoenix-aus-der-Asche-mäßigen Relaunch der Blogsoftware,
aber langsam zweifelt man ja an allenVersprechen von Autoritätspersonen.

Unnütze Meldung 1: Es gibt tatsächlich elektronische Geräte, die blödsinniger sind als das von Herrn Bauer vorgestellte Toaster-Radio (übrigens stand beim Plus am Josephsplatz neulich immer noch ein solches rum). In meiner Eigenschaft
als Chimärenforscherin freut es mich natürlich besonders, ein noch absurderes Mischwesen ausgegraben zu haben: die Telefonmaus.

Unnütze Meldung 2: Für alle, die sich fragen, womit ich die ganze Zeit beschäftigt bin – hier ist die Antwort.

Unnütze Meldung 3: Wiesn: wir warn ja schon lang nimmer draußen. Oktoberfeste gibt es auch in Amerika. Aber dass mein Lieblingskapellmeister, der Schranner Helmut (Wer kennt ihn nicht?), uns für so einen Schmarrn auf der Münchner Wiesn im Stich lässt…

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Neues vom Tage

Erstens: die Deppenleerzeichen Galerie der Deutschlandkampagne (siehe meine Berichterstattung hier) hat nun endlich einen Eintrag ganz in unserem Sinne, wir mir der ominöse Starnberger Jurist K. (aka “A********”) berichtet. Obwohl ich ja eher eine Biertrinkerin bin. Irritierend finde ich jedoch, dass mich Herr K. als “Kollegin” anspricht. Bist dammisch,
Bua?
Zweitens: Eine traurige Nachricht: mein armes pinkes Bavaria-Fahrrad (besondere Merkmale: neongelber “Zweirad Bayer – Landshut”-Sticker) wurde diese Woche geklaut. Seltsam, jahrelang hab ich es an den dunkelsten Ecken (jur. Seminargebäude, vor dem Hessstüberl…) stehen lassen und habe insgeheim darauf gehofft, dass es geklaut wird. Und jetzt, wo es mit gerissener Kette und Halbplatten, kaputtem Licht und verratzter Gangschaltung einen Tag vor dem Tengelmann stehen musste, haben sie’s mitgenommen. Zeit wirds.
Drittens: So Gott, äh, Teufel, also, einer von beiden, will, kann ich morgen auch wieder von Politprominenz (diesmal kein hochroter Sozi) berichten.

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Morgens, halb 9, im Nordbad

Als ich heute gemütlich meine Bahnen im Nordbad zog (die Anzahl der pro Wendemanöver versenkten Rentner notiere ich mir auf einer kleinen Strichliste am Beckenrand) trottete unser geschätzter Bürgermeister Ude am Becken entlang – weißer Frottee, vollkommen unauffällig! Einige Striche später ging ich zum Dampfbad, wo Ude – dessen Haut- sich nun der Parteifarbe angeglichen hatte – sich gerade wieder einwickelte. Konnte einen Blick auf den Bauch des Stadtoberen ergattern: ein Territorium, das sicher noch kein Dr.Mang gesehen hat! Hosen in dezentem Dunkelgrau (Nadelstreifen? So genau wollte ich aus Respekt vor der Autorität nicht hinsehen). Der muss jetzt leider sein: Normalerweise ist es im Becken ja eher eine schlechte Nachricht, wenn es heißt: “Schau, da schwimmt ein OB!” Heute nicht.

Follow Up: Herr B. sucht ein Zuhause

… gerade erreicht mich die Nachricht, dass Herr B. ein Zuhause gefunden
hat, das zwar vielleicht nicht allen seinen

Kriterien
entspricht, aber immerhin wohnt die "Miss Käferzelt" in der
Nähe…

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Der Berg ruft!

…und deshalb habe ich mir wunderschöne blaue Wanderschuhe mit etwas befremdlichem Namen gekauft und breche ins
Ötztal auf (Witz über gefriergetrocknete Ösis hier einfügen).Ihr seht, die Zeiten, in denen ich den Schachen mit New-Balance-Turnschuhen besteigen musste, sind vorbei!
Die Wiesn, auf der ich im Winzerer Fähndl schon einen Schweinsbraten und im Schützen-Festzelt ein…äh…mehrere Biere genossen habe, muss zurückbleiben; ein Fotobericht wird folgen.

Herr B. sucht ein Zuhause

Liebe
Leser,
aus dem fernen Bremen wendet sich heute an mich  als “Kennerin der Münchner
Szene” (Zitat!) ein ehemaliger Kommilitone, der “ab dem 1. Oktober, dem 15.
Oktober oder dem 1. November” ein Zimmer sucht. Lest selbst:

“Idealerweise stelle ich mir Folgendes vor:
Wir, zwei Schönheitsköniginnen (Miss-Bayern 2004 und Miss-Oktoberfest 2005),
24 und 25 Jahre, suchen einen netten, unkomplizierten und nichtrauchenden
Mitbewohner (25+). Intellektueller bevorzugt! Miete: 100 Euro warm, Nähe
Marienplatz Universität.
Also, wenn Sie ein solches oder ähnliches (bei allen Kriterien bin ich zu
Kompromissen bereit) Angebot finden sollten oder kennen sollten, wäre ich
Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich darauf aufmerksam machen könnten.
In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr alter Kommilitone, …”

Für alle von Euch, die vielleicht einen Nach-, Mit-, Unter- oder (für die
Immobilienhaie unter Euch) Mieter suchen, möchte ich betonen: Der Applikant,
nennen wir ihn Herrn B., ist ausdrücklich cohu-prämiert! Er ist – ganz abgesehen
von seinen höflichen, äußerst zuvorkommenden Umgangsformen – WG-erfahren
(Studentenwohnheim, College), unkompliziert, hilfsbereit und zudem ein künftiger
Kollege von mir, da er ebenfalls an der LMU promovieren wird.
Ich möchte jeden, der ein Angebot oder eine Idee für Herrn B’s Unterbringung
hat, bitten, mir unter cohu”at”gmx.de, Kennwort “Herr B.”, zu schreiben, ich
werde dann alles weiterleiten.

Bikini – A, toll!

Immer gut für einen zünftigen Kalauer, dieses ehemalige Atom-Testgelände. Aber doch ein ziemlich überraschender Namensgeber für Strandbekleidung. Mögliches Bindeglied: beides hat eine zivilisationszersetzende Wirkung (siehe hier und hier).

Ich bin zwar nicht so wohlgeformt wie nebenstehende Dame, habe aber dafür den gleichen Bikini!
Und mit dem fahre ich morgen an den Gardasee. Also, bis 21. August ist Blog-Pause.

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