Da lese ich im Guardian, schon nichts Gutes ahnend, einen Artikel, dass Männer und Frauen Menschen nach einer "wissenschaftlichen Untersuchung" für besonders attraktiv halten, deren Beine 5% über der Durchschnittslänge liegen. Sieht schlecht aus für Cohu. Ich habe nicht nachgemessen (habe hier kein Millimetermaß), aber schätze, dass meine Stumpfelfortsätze mindestens 50% unter der Durchschnittslänge liegen. Bin ich also jetzt nicht nur aus eigener leidvoller Erfahrung beim Jeanskauf, sondern sogar empirisch nachgewiesenermaßen ein abstoßendes Monster???
Ich hatte mich schon auf die Suche gemacht, um Beweise für die Vorteilhaftigkeit meiner Körperausstattung zu suchen. Da berichtet etwa ein Artikel in der Welt unter dem vielversprechenden Titel: "Erfolg beim Sex hatte in der Urzeit kurze Beine": eine "Untersuchung zeigt, dass bei Primaten kurze Hinterbeine ein Hinweis auf kämpferisches Verhalten sein können" (trifft zu!), und erklärt: "Ein gedrungener Körper brachte Vorteile beim Kampf um potenzielle Geschlechtspartner, da kurze Beine am Boden die Stabilität erhöhen." – Ich muss sagen, dieser Artikel machte alles noch schlimmer. Habe ich etwa nur deshalb einen Partner gefunden, weil ich dank meiner Kurzbeinigkeit Männer besser festhalten kann?
Aber dann nahm ich den Guardian-Artikel nochmal genauer unter die Lupe. Und stellte fest: der zitierte Wissenschaftler trägt den Namen: Boguslaw Pawlowski.
In dem Fall kann ich nur sagen: Nomen est omen. Man muss auch nicht jedem glauben.
(Bild: Gray’s Anatomy, Wikimedia Commons).

Liebe Briten, jetzt ist es Zeit, mal was Grundsätzliches zu klären. Wilderei ist ein rebellisches, stilvolles, naturnahes, traditionsbewußtes und der sozialen Gerechtigkeit dienendes, heldenhaftes Vergnügen. Bei uns im schönen Bayernland und auch in Tirol sieht man das an den zahlreichen im Volksgedächtnis vorhandenen und immer noch verehrten Wuiderern. Da ist zum Beispiel der
Warum man unbedingt einen
Eigentlich würd ich mich ja über den Kaminkehrer(*) vom Haus gegenüber freuen (der hässliche Block im Hintergrund ist im Übrigen kein Münchner Hochhaus, sondern unser Heizkraftwerk).