Für die Katz

Nachdem beim letzten Bloggertreffen vehement mehr Hausfrauencontent gefordert wurde, es aber zum Backen nun wirklich zu heiß ist, müssen wir heute auf Inhalte aus der hausinternen Cohu-Nähstube zurückgreifen. Jeder, der etwa aufgrund einer neurotischen Charakterstruktur davor zurückschreckt, alte Kleidungsstücke einfach dem Container zuzuführen, möge ein paar Stunden opfern und eine Lumpenkatze (S. Abb.) herstellen. Wichtig ist, dass die Kleidungsstücke vorher ca. 10 Jahre gelagert wurden, in denen man sie etwa alle 2-3 Jahre nochmal probiert hat, um sicher zu gehen, dass sie immer noch nicht wieder in Mode sind. Hier kamen z.B. ein in diesem Sinne gut abgelagerter Tweedrock, ein nicht mehr ganz passender (bzw. um ehrlich zu sein, niemals ganz gepasst habender) Pulli sowie Watte und Reis zum Einsatz.

Und bitte: Schnittmuster sind was für Babies.

 

P.S. Auch meine Katze braucht noch einen Namen!

Deutscher Qualitätsjournalismus

Ach ja?

Mal sehen, wie lange der Spiegel seine inzwischen langsam vollkommen absurde “Obama-hat-keine-Chance”-Kampagne noch aufrecht erhält…

Steilvorlagen

"Wo bleibt unser Obama?" titelte gestern eine Münchner Zeitung. Es drängt sich ein Bild auf: Kurt Beck, wie er eine Rede vor dem Washington Monument hält.

Aber es gibt natürlich noch weitaus steilere Vorlagen in der Boulevardpresse…

(Bild: Wikimedia Commons)

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Bullen sind Schweine

Ich bin ja ein sensibler Mensch, der schon vom Tatort Alpträume bekommt. Aber bei diesem BBC-Bericht über die tödlichen Stiere Nordirlands muss ich trotzdem kichern. Ich weiß nicht, ob es an den Bullen liegt oder am sagenhaft gestelzten BBC-Text ("It’s the quiet bull which poses the real danger, those animals that farmers sometimes turn their back on – sometimes, with fatal consequences"). Aber vermutlich ists der Ulster-Dialekt. Menschen, die Dialekt sprechen, nimmt man ja zu Unrecht oft nicht ganz ernst (naja, manchmal auch zu Recht).

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Ja Servus

"Beziehungs- und Jobprobleme, Lebensentscheidungen, Lust auf geistige Arbeit – es gibt viele Gründe, um zum Philosophen zu gehen. Oft sei es auch nur ein unbestimmtes Unwohlsein, sagt André. (…) Tendenziell werden immer mehr Menschen erkennen, dass ein philosophisches Gespräch ihnen mehr Lebensfreude schenkt und Geld und Energie spart. Es verkürzt Prozesse, löst Grübelzustände auf. Nichts ist kostbarer als Klarheit." (SZ)

“Gina, die Austern!”

Da will man mal was neues ausprobieren und dann sowas. Irgendwie kann man sich ja bei Preisen ab dreifuffzich für einen Teller Pasta schon denken, dass in der Küche der Theresienstraße 29 kein Bocuse stehen wird. Aber…mir fehlen wirklich die Worte. Damit meine empathischen Leser mir trotzdem nachfühlen können, hier eine filmische Umsetzung. Nur der Ausschlag ist noch nicht ausgebrochen bei mir und bewaffnet war auch niemand.

(Zum Trost danach noch eine tolle Expeditionsjacke beim Därr gekauft.)

Jeden Tag eine gute Tat

Beim Paterzeller Eibenwald einer daumennagelgroßen Jungkröte über die Straße geholfen.

(Bild: Kuebi, Wikimedia Commons)

Und noch ein klimafreundliches Gefährt…

…für die Gartenfreunde unter meinen Lesern – das Mowercycle! Ich für meinen Teil würde es zu gerne mal ausprobieren, und kann mir vorstellen, dass in Familien mit Kindern in Alter von 12-22 damit die Frage “Wer muss den Rasen mähen?” dauerhaft umgewandelt werden könnte in “Wer darf den Rasen mähen?”. Zumindest, wenn das Ding tatsächlich funktioniert.

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Der ultimative Fahrspaß

Meine Begeisterung für Automobile beschränkt sich normalerweise ja darauf, dass Cinquecenti mich zum Lachen bringen. Dann aber sah ich vor ein paar Tagen bei einer Tankstelle ein gar drolliges Gefährt, in das ich mich sofort verliebte – eine Art Vitalmobil für die Generation 50 minus! Bewundert den PGO Bug Rider 250 (oder die Rennversion Bug Racer 500). Wäre das nicht das ideale Fahrzeug für sommerliche Ausflüge an den See? Bei einer Tankfüllung von 10 Litern auch für den kleinsten Geldbeutel geeignet. Der einzige Nachteil: diese Dame, die sich da so seltsam und mit gar wunderlichen Gewändern angetan um das Gefährt schlängelt. Die möchte ich bitte nicht dazu.

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Jon Stewart zum Obama-Cover (inkl. Nazivergleich)

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