The Decline of a Nation: M.”Pee” Maude

Gut an Deutschland ist nicht nur die überragende Leitkultur und unsere Exportstärke, sondern auch die Tatsache, dass deutsche Politiker sich grundsätzlich nicht zu Ausscheidungsprozessen des menschlichen Körpers äußern (wenn man von willkürlich missverstandenen markigen Altkanzlersprüchen einmal absieht).
Ganz anders in England. Nach diesem ekelerregenden Zwischenfall hatte man in dieser Beziehung zumindest für kurze Zeit Ruhe.
Nun kommt aber dafür gleich alles auf einmal, nämlich erstens die Aufforderung des Tory-Politikers Francis Maude and die britische Bevölkerung, auf den Komposthaufen zu bieseln (“Ich muss nur mal kurz raus!”). Man kann daraus schließen: die urodynamische Innovationskraft der englischen Politik reicht von Kommunisten bis zu Konservativen quer durch alle politischen Lager.
Aber – es kommt tatsächlich noch schlimmer – dann gab die NHS zu allem Überfluss auch noch ein Heftlein mit Anleitungen für die Tätigkeit heraus, die man normalerweise selbst Kleinkindern und Haustieren ohne weitere detaillierte Anleitung zutraut: “Good Defecation Dynamics“.
Bei aller unseligen Einmischung in intime körperliche Vorgänge, die bei uns gang und gäbe ist: wenigstens darüber gibts in Deutschland noch keine Debatte.

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Cohu auf Reisen

Falls einer fragt: die nächsten Tage bin ich unterwegs, da wird es wohl von dieser Stelle nichts Neues geben.
Ach, eines wollte ich noch aufklären vor meine Abreise: den wahren Grund für die fehlenden Kinder in Deutschland!

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Auf Nimmerwiedersehen, Comic Sans!

Frei nach Friedrich Merz’ Motto habe ich meine Seite behutsam den geänderten Bedingungen (Werteverfall, Globalisierung, Alterung meiner Leser) angepasst. Die gewählte Schriftart passt m.E. besser zur  enormen Sachlichkeit und Objektivität meiner Berichterstattung. Und dieser Karohintergrund war meiner sowieso nie würdig. Ich bin doch kein Naturwissenschaftler!

Geschlechterfrage endlich geklärt!

Also, mit diesem Artikel im Fachblatt für geistige Masturbation (ohoh, das bringt mir wieder schöne Googletreffer ein) Cicero ist die uralte Frage: “Was ist besser – mit oder ohne Schniedel?” endlich abschließend geklärt!
Eva Herman, wir kennen sie durch Publikationen wie “Vom Glück des Stillens” und “Tagesschau” macht das mit solchen Aussagen mit links:

“(…) Betrachten wir einmal den soziologischen und biologischen Kontext. Der Mann steht in der Schöpfung als der aktive, kraftvolle, starke und beschützende Part, die Frau dagegen als der empfindsamere, mitfühlende, reinere und mütterliche Teil. In den zurückliegenden Jahrtausenden richtete die Menschheit ihre Lebensform nach dieser Aufteilung aus, die Rollen waren klar definiert.

Der Mann ging zur Jagd, später zur Arbeit und sorgte für den Lebensunterhalt der Familie, die Frau kümmerte sich um das Heim, den Herd, die Kinder und stärkte ihrem Mann den Rücken durch weibliche Fähigkeiten wie Empathie, Verständnis, Vorsicht. Aus dieser Zeit stammt das volksmündliche Sprichwort, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine kluge Frau stehe.

Welche Gnade sich in dieser schöpfungsgewollten Aufteilung findet, kann man heute nur noch selten beobachten. Wenn sie aber eingehalten wird, so hat das in aller Regel dauerhafte Harmonie und Frieden in den Familien zur Folge.

(…) Es ist eine simple, naturwissenschaftliche Feststellung: Wenn Frauen sich zunehmend zu maskulinen Wesen entwickeln, werden wir keine Nachkommen mehr haben. Wenn wir gegen die Natur arbeiten, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Natur sich gegen uns wendet. Eine Frau, die über die ihr von der Natur zugedachten Aufgaben hinaus in Konkurrenz treten will zu dem Männlichen, wird und kann in keiner der beiden Richtungen wirklich stark sein. Der auferlegte Zwang führt unweigerlich in die Entweiblichung der Frau und die Entmännlichung der Herrenwelt. Denn mit diesem Handeln, auch das ist nur logisch, lähmen wir jede starke Männlichkeit in unseren Partnern, die wir uns in der Tiefe unserer Seelen sehnlichst wieder herbeiwünschen. Sie zucken nur noch verständnislos mit ihren breiten Schultern, an die wir uns so gern lehnen möchten, und wenden sich von uns ab. Diese Entwicklung muss zielgenau in die Kinderlosigkeit unserer Gesellschaft führen. Diesen Punkt haben wir nun bald erreicht.” (Cicero)

Geradezu provozierend stellt Hermann die Titelfrage: “Die Emanzipation – ein Irrtum?” und nach der Lektüre ist selbst den maskulinisiertesten, emanzipiertesten Feministinnen wie Cohu vollkommen klar: Ja! Es hätte nie soweit kommen dürfen, dass Frauen wie Hermann ihre haarsträubenden Meinungen in die Öffentlichkeit tragen. Lasst sie stillen! Lasst sie sich an die starke Schulter ihres Dritt- oder meinetwegen Viertmannes lehnen! Aber schweigen soll sie!

Und, was hab ich gesagt?

Also dieses MPI für Meteorologie kam mir ja, aus persönlichen Gründen, schon immer etwas zweifelhaft vor (siehe unten). Ja klar, Sonnenschein in Hamburg! Was machen die da eigentlich den ganzen Tag? Mit dem Supercomputer im Internetz surfen oder Doom spielen? Sind etwa die einzigen Modelle, die sich auf diesen Terabyte-Monstern räkeln, Michelle Hunziker und Liv Tyler? Endlich wird der ganze Schwindel von der SZ aufgedeckt.  Recht so!

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Auauau!

Jetzt hatte der Schäuble doch recht. Auch blonde, blauäugige Menschen wie ich können Opfer werden – “(…) zum Teil sogar von Tätern, die möglicherweise nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben.” Seit ich nämlich gestern in der (mutmaßlich italienischen) Eisdiele “Gino” auf der Leopoldstraße die erste zünftige Stracciatella-Bacio-Joghurt-Eisportion des Jahres verdrückt habe (mit Sahne natürlich!), quälen mich Bauchschmerzen. Uärgh.
Na, wenigstens hat mir der Jungforscher eine wunderbare Strick-Wärmflasche zu Ostern geschenkt. Das dämpft nicht nur die Bauchschmerzen, sondern auch meine wachsende Eifersucht auf den in diesem Spiegel-Artikel erwähnten MPI-Kollegen, von dem mir der Schenker schon seit Monaten vorschwärmt. Nein, meine Eifersucht bezieht sich nicht auf Dr. Daniela Jacob, sondern auf den legendären, das 15. Stockwerk füllenden HLRESupercomputer! Mit diesem heißen Teil kann ich natürlich, rein rechenleistungsmäßig, nicht konkurrieren. Naja, wenigstens kriegt man mich dafür (noch) durch die Tür!

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Bunnyhill – Wem gehört der Park?

Nein, es geht jetzt sicher nicht um verschwurbelte Kunstprojekte, sondern um den Olympiaberg, an dessen Steilhängen man momentan allabendlich Karnickel und vor allem ihre wahnsinnig drolligen, eben aus den Höhlen spitzenden Jungtiere beobachten kann. Wenn ich auch nur einen Funken fotografisches Talent bzw. zumindest einen Fotoapparat hätte, würde ich Euch hier diese pelzigen Beweise cuninculärer Fruchtbarkeit ausführlich in bildlicher Form vorstellen, aber für das stimmungsvolle Porträtieren kleiner Tierchen sind andere zuständig!
Beeindruckend an den Kaninchen ist nicht nur ihr Wohlgeschmack, sondern auch ihre Fähigkeit, mehrere Würfe von Kaninchenwelpen sozusagen zeitversetzt in ihrer Doppel-Gebärmutter heranreifen zu lassen. Wie schade, dass jedoch sogar im Olympiapark diese Keimzellen der Gesellschaft alljährlich von einem mit zähen Netzen ausgestattetem Großstadtjäger und seinem fiesen Frettchen dezimiert werden. So bedrängt man von staatlicher Seite jetzt auch noch die letzten, die sich ohne Androhung von Vätermonaten fortpflanzen!

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Radioaktives Doppel-Doppel

Uranmine

Urahn-Miene

Haha, aber alle, die gedacht haben, jetzt wärs mal genug mit Cohu’s Uranwortspielen (da gab es ja sogar noch weitaus Schlimmere, einige werden sich erinnern) muss ich ganz herbe enttäuschen – einer geht noch!

Uranreich

Uhr an: reich!

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Decline of a Nation: The Other Place

Tsk, tsk, tsk! Da sieht man’s mal wieder. Von wegen Elite. Ein Cambridge-Don des Trinity College der Trinity Hall, Spezialgebiet deutsche Literatur und Bartpflege,  hat sich unter Alkoholeinfluss angeblich ganz prosaisch an eine ehemalige Studentin herangemacht. Am besten, Ihr lest den ganzen Artikel:

The woman told jurors that Dr Hutchinson “groped” her buttock while making a “pervy Benny Hill-style noise (…) “Maybe the gin had gone to my head. It was a stiff one,” Dr Hutchinson told detectives. “I think I must have found her irresistible.”

Also, in Oxford wär das nicht passiert. Dort trinkt man traditionell Port oder Sherry.

[Update: also gut, anscheinend hat diese Volkshochschule mehrere der Dreifaltigkeit huldigende “Lehr”-Einrichtungen. Meinetwegen…]

Mein erstes Mal

Wer hätte das gedacht. Cohu hat heute, im reifen Alter von – äh – *hust**chk*undzwanzig Jahren, das erste Mal was bei ebay bestellt. Ein exquisites Duftwässerchen, das gar so ausgefallen ist, dass man es woanderst gar nicht mehr bekommt. Da wird wohl  seltener Bezoar oder Ambra drin sein, oder liegts etwa an der momentanen Knappheit von Jungfrauen – frage nicht, wie der nicht nur von Herrn Flix aktuell gelesene Wolf Haas sagen würde.

Was anderes: der eine oder andere wird sich jetzt sicher fragen, warum ich noch nichts zu Frau von Stepford’s Sittenoffensive gesagt habe.  Ich bin, wie immer, vollkommen ihrer Meinung! Man muss den Schratzen Bezug zu Werten vermitteln. Und zwar nicht nur, wie es jetzt vielleicht die Einbeziehung der Kirchen ahnen lässt, konservative Werte, wie Bundesschatzbriefe und Anleihen, oder – das ist ja sozusagen die traditionelle Strategie gerade der katholischen Kirchen, Gold in rauhen Mengen –  sondern auch mal was anderes! Die Kleinen sollen Optionsscheine kaufen, damit kann man in kurzer Zeit gewinnen und sich dann auch mal ein neues Handy leisten … äh, achso, also jedenfalls: ich bin dabei!

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