Zidane-Doppel

…und gleich noch eins, weil’s aktuell ist. Ging leider nur auf englisch…

Bad hut

Headbutt

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Eine Woche ohne Doppel ist eine verlorene Woche!

Glücklicherweise ist mir beim Besuch der Harley Days (war nur wegen "Pommes Schranke" da!) eines eingefallen, und dank der großartigen Fotos von Yann Arthus-Bertrand konnte ich es auch angemessen bebildern:

Stierband

Bierstand

Ick heff mol en Hamborg…

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der Seefahrt: nach einem köstlichen Mittagessen mit der Hauptzutat “frisch gepulte Krabben vom eigenen Kutter” wagten wir uns mit einem schicken orangenen Leih-Kanu auf die Außenalster.
Zwei Stunden lang terrorisierten wir Jungvögel, rammten Ruderboote und gafften die Jeunesse Dorée im “Cliff” an, einer Art Seehaus für Hamburger, wo es laut Szeneguide “Models mit Designer-sonnenbrillen und freizügiger Mode” im Überfluss gibt. So gut gefiel uns der Kanu-Ausflug, dass wir verlockt waren, die Außenalster mit den bayerischen Seen (zumindest mit dem Starnberger Badwanndl) zu vergleichen, jedoch: das Wasser war verdreckt, so dass ich mich kaum traute, meine Füße hineinzuhalten, und einmal gab es sogar Anlass, das schöne Lied “Schau hieee, da liegt a douder Fisch im Wasser!” zu grölen. Also: sehr schön und erholsam, aber nicht mit einem kristallklaren voralpenländischen Kleinod zu vergleichen.
Aber Hamburg hatte dieses Wochenende ja noch ganz andere Attraktionen zu bieten: neben Robbie Williams gab es die Hamburg Harley Days, die offensichtlich nicht nur bikende Zahnärzte, sondern auch Neonazis anziehen (besonders schön ein T-Shirt mit der Abbildung eines grimmigen, stahlhelmtragenden Wehrmachtssoldaten, darunter in altdeutscher Schrift der Slogan: “Klage nicht, kämpfe!” – würde der Träger doch dieser Aufforderung Folge leisten, dann würde seine Glatze nicht die Landungsbrücken verunzieren, sondern den Kongo oder gleich den Libanon!).
Dank der technikbegeisterten IT durften wir uns gestern dann noch die Beine in den Bauch stehen, um das Auslaufen des berühmten Riesendampfers Queen Mary 2 zu besichtigen . Cohu war nicht ganz so begeistert wie die jubelnden Massen (ein großes Schiff, ja und?), aber man weiß ja nie: wenn das Ding jetzt, was wir nicht hoffen wollen, bei der Atlantiküberfahrt von Terroristen versenkt wird, hab ichs zumindest nochmal gesehen.  Und sogar fotografiert.

Nimm das, Spammer!

Nachdem mich in den letzten Wochen ein Kommentarspammer bzw. dessen aufdringlicher Spambot in den Wahnsinn getrieben hat, musste ich meine IT dazu prügeln, mir eine Captcha-Funktion einzubauen. Jetzt dürfte sie eigentlich funktionieren. Ich hoffe, es sind keine Analphabeten bzw. Arithmastheniker unter Euch – ich musste auf eine Zahlenfolge als Captcha zurückgreifen, wo ich doch so gerne Kitten-Auth gehabt hätte…

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Fähnlein nach dem Wind

Meine deutsch-italienische These bestätigt hier farbenfroh ein Nachbar. Während man andernorts eine dicke Lippe riskiert, wenn man zwei Nationalflaggen kombiniert, ist dem Eppendorfer jegliche nationale Apartheid zuwider: schließlich kann man sich ein Leben ohne Prosecco (ungleich dt. Schaumwein) hier nicht vorstellen. Und Koks ist ja auch eher ein Importprodukt, gell!

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Übermenschliche Stärke

Gestern beim Ikea habe ich nicht nur ein ausgewachsenes Pferd hochgehoben (siehe Abb.), sondern habe das sympathische Möbelhaus verlassen, ohne Köttbullar gegessen zu haben (ok, vielleicht habe ich bei der IT ein bisschen nachgeholfen…) und vor allem: abgesehen von den unvermeidlichen Teelicht-Haltern und einem Handtuch habe ich keinen unnützen Tand gekauft!

Zur Belohnung werden wir heute nachmittag beim Goldfisch-Bootsverleih ein Kanu ausleihen und mindestens bis nach Sylt paddeln. Für mich ein Klacks!

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Knoblauch…

…muss sein, denn er wirkt nicht nur gegen Vampire (hier aufgrund der Altbaudichte sehr häufig!) und arteriosklerotische Plaques, sondern auch antibiotisch, antimykotisch und antiseptisch, blutverdünnend, sowie gegen Hexen und Teufel aller Art. Und schmeckt. Also habe ich vorgestern erstmal eine ganz köstliche Auberginen-Moussaka gebacken (das Rezept habe ich natürlich mit einigen Zehen Knoblauch verbessert!) und heute gibt es Provencalisches Knoblauchhuhn. Ganz langsam und zum Mitschreiben: da brauchts sechs (6) Knollen (!) Knoblauch. Lecker!
Gestern übrigens Freiluft-Kino auf dem Rathausmarkt: "Gegen die Wand". Ganz nach Cohus Geschmack, nur war es etwas kalt und der Ton sehr schlecht, aber: einem geschenkten Gaul usw. usf.

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Selig sind die, die arm an Haaren sind

David Plotz, der in Slate gerade die gesamte Bibel liest und darüber bloggt, ist begeistert über eine Passage aus dem Dritten Buch Mose (Levitikus): Gott (zumindest der jüdisch-christliche Gott) liebt die Glatzköpfigen!

Best passage of the day: Leviticus interrupts these dire leprous warnings to reassure men that, yes, it’s OK to be bald. “If a man loses the hair of his head and becomes bald, he is pure.” And it gets better! God also approves of male-pattern baldness. “If he loses the hair on the front part of his head and becomes bald at the forehead, he is pure.” So throw out that Rogaine! God loves a cue-ball, baby! (Slate: Blogging the Bible)

Na, das erklärt einiges: zum Beispiel, warum Zizou trotz der unverzeihlich dummen Verwendung seiner Glatze im Finale den “Goldenen Ball” bekommen hat!

Triumph des Willens

Wenn man sich meine Google-Phrases anschaut, könnte man tatsächlich meinen, ich sei eine Fußball-Konifere bzw. -Kapriziosität! Man lese und staune: nach "wm schport 2006"  und "matratzi wm" wurde mehrmals gesucht. Lediglich ein Googlenutzer dagegen stellte die Frage: "haben bild und spiegel die azzurri misshandelt" und da kann ich, als Fußball-Exponentin, natürlich klar antworten: nein, da war ausnahmsweise die Springerpresse nicht involviert, Misshandlungen wurden lediglich von platterten Franzosen ausgeteilt.
Jetzt, nach diesem Triumph des Willens am Sonntag in Berlin, ist ja endlich Schluss mit Fußballweisheiten. Möchte hier nur nochmals klarstellen, dass ich, im Gegensatz zu den ganzen Franzosenfreunden hier im hohen Norden, von Anfang an zu den Katzlmachern gehalten habe. Kann es einen besseren WM-Sieger geben für eine Meisterschaft, die in Deutschland stattfindet? Ja, ich würde sogar sagen: besser wäre ein WM-Gewinn der Klinsmannen auch nicht gewesen. Mag ja sein, dass man sich jetzt hierzulande endlich (?) ungeniert einem gutmütigen, flaggenschwenkenden Patriotismus hingeben kann, aber die unterwürfige Verehrung für Italien ist (neben der Liebe zum Automobil) wohl das deutscheste aller deutschen Gefühle. Mit Italien hat somit auch Deutschland gewonnen. Daher: herzliche Congratulazioni meinerseits!

Riesentrum


Ich bin ja sonst keine Luftfahrt-Begeisterte (Piloten z.B. haben für mich etwa die gleiche Faszination wie Busfahrer, beeindrucken kann man mich eher mit der Fähigkeit, in kleine Lücken einzuparken oder Bierflaschen mit dem Feuerzeug so zu öffnen, dass der Kronkorken “Flupp” macht und in hohem Bogen wegfliegt!). Aber dieser Airbus-Frachter, der gerade hier über das Haus flog, war doch erstaunlich anzusehen. Das Trum erinnert tatsächlich stark an einen fliegenden Wal, insofern ist die Namensgebung ziemlich passend. Was die wohl transportieren?