Von Müllhunden und einer Reise in die Vergangenheit.

Wie ich via Toytown der SZ entnehme, ist es einem Hundebesitzer gelungen, seinen Zeckenteppich so zu trainieren, dass dieser Müll aufsammelt und sogar in Mülleimern entsorgt. Vielleicht ein Ansatz, unser Viertel und insbesondere den maxvorstädtischen Teil des E-Gartens endlich wieder zu entberlinisieren? Dazu müsste man dann nur noch städtischerseits die Mülleimer leeren, was aber anscheinend nicht so einfach ist.
Vielleicht wird ja Josef Schmid, der neuerdings überall plakatierte, hoffnungsvolle Kandidat für das Münchner Rathaus, endlich wieder für saubere Straßen sorgen. Mit eisernem Besen, wie es in der CSU Sitte ist!
Die Tatsache allerdings, dass in seinem Slogan “Was zählt ist München” für meinen Geschmack ein Komma fehlt, ist schon mal ein schlechtes Zeichen. Erschwerend kommt hinzu – Achtung, Cohu-exklusiv-Enhüllung – dass “Josef Schmid” (der Name kommt einem schon verdächtig artifiziell vor, oder?) nach Schaf “Dolly” und Hund “Snuppy” der erste menschliche Klon ist. Von wem, fragt ihr? Die Sicherheitsbestimmungen im geheimen Unions-Biotechnologielabor von Bad Wiessee sind streng. Aber ich habe es trotzdem herausgefunden. Die CSU will mit aller Kraft und ohne Kosten und Mühen zu scheuen zurück in die 50er.
Nochmal zu den müllräumenden Hunden. Der absolute Gipfel wären natürlich Hunde, die ihren eigenen Unrat wegräumen. Oder besser noch: einfach, wie andere Leute auch, ganz normal aufs Klo gehen. Kann doch nicht so schwierig sein! Youtube sei mein Zeuge: Katzen können es. Aber das ist der fundamental falsche Ansatz, Freundchen…

Zimmer frei?

Ach, Münchner Mietmarkt, you’re a bitch!
Und so erklärt es sich auch, dass ich Euch schon heute darauf hinweisen möchte, dass mein ehem. Kommilitone und Aristotelesexperte Herr B. im Herbst (Oktober oder November) aus Paris, wo er ein Forschungssemester zugebracht hat, zurückkommen wird und dann auch eine Wohnstatt bräuchte. Seine paradoxen, aber verständlichen Vorlieben: möglichst billig, möglichst nahe an der Uni.  Wenn ihr was hört oder selbst ein Zimmer/eine Wohnung freihabt, einen Nachmieter sucht o.ä., wendet Euch bitte mit nebenstehendem "Kontakt"-Link an Cohu, die Euer Angebot gerne weiterleitet.

Nackte Tatsachen

Beim Beck Unterwäsche-Warenhaus (weigere mich, hier Begriffe wie "Lingerie", "Dessous" oder gar "Bodywear" zu verwenden) wird in einem Schaufenster groß angepriesen: "Der Neue Trend: "Nude""
Da hat wohl einer zu oft "Des Kaisers neue Kleider" vorgelesen bekommen als Kind…

Nachtruhe

Besucher in einem Innenstadt-Hinterhof, zwischen 3 und 5 Uhr nachts, absteigend nach Beliebtheit geordnet:

1. Mäuse
2. Marder
3. Ratten
4. Kichernde P1-Tussen, die lange brauchen, ihr Radl abzusperren
5. Torkelnde Besoffene, die hinter die Mülltonnen bieseln
6. Torkelnde, lallende Besoffene, die hinter die Mülltonnen bieseln und dabei laut Fußballlieder grölen.

Zeigeraum

Gerne würde ich darüber berichten, dass in zwei Wochen nahe meiner Haustür der erste "Microsoft Showroom" Deutschlands eröffnet. Leider crasht die Seite (zumindest meinen) Firefox, und hat außerdem einen Audioeffekt, den man nicht ausschalten kann (jedenfalls hab ich keinen Knopf gefunden). Wer trotzdem noch Interesse daran hat, der drehe die Lautstärke runter gebe diese Adresse gewissenhaft in seinen "Internet Explorer" (?) ein: http://www.microsoft.com/germany/showroom/

Andere im Hause Cohu sind da etwas positiver eingestellt: Ich rechne jetzt jedenfalls schon mal fest damit, dass ich ab jetzt Montag bis Mittwoch von 12-19 Uhr und Donnerstag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr die Wohnung für mich habe.

Von der Kunst, wirklich relevante Nachrichten auszuwählen.

Wie im Urlaub…

Me likey: so sieht das Original aus. Neapolitanische Pizza Margherita.
(Bild: Wikimedia Commons)

…fühlst Du dich, wenn Du, einen romantischen Sonnenuntergang im Blick, zu sparsamen Preisen ein kühles Bierchen zischen und eine knusprige Pizza verspeisen kannst, untermalt vom südländischen Geschäker des dreitagebärtigen Pizzaiolo Enzo und seines ebenso dreitagebärtigen Kumpanen Renny, die außerdem die gesamte italienische Diaspora nördlich der Alpen um sich versammelt zu haben scheinen. Um so besser, wenn man dafür nicht an den Gardasee oder gar bis ins eher unappetitliche Neapel fahren muss, sondern die Schellingstraße reicht: Lo Studente. Die Pizza ist übrigens tadellos (wenn auch nicht perfekt): sehr knusprig, hat mir persönlich etwas zu wenig Kräuter, aber ich muss jetzt erst mal ein paar Sorten ausprobieren, um mir ein abschließendes Urteil erlauben zu können (gestern gab’s Napoli, die ist natürlich hauptsächlich salzig).
Das wär’s eigentlich: alle Sorten von Mario, Rosso und Studente einmal durchprobieren. Widerstand gegen den Nationalen Aktionsplan!

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Wirkungsvoll

Auf dem Weg durch den Englischen Garten springen von rechts und links  Promotionschnecken auf uns zu und rufen simultan: "Flyer für After-Work-Events!!!???", während sie mit bunten Zetteln vor uns herumwedeln.
"Danke", erwidert die IT, "wir arbeiten nicht!", worauf die Schnecken entsetzt von uns ablassen.

Behindertenparkplätze


…besonders liebevoll gestaltet. Und das ausgerechnet hinter der Waldorfschule…

Lügen haben kurze Beine

Herr im Straßencafé: "Ja, so wie der Lügner von…der Lügner von… der Lügner von Notre Dame, so heißt doch die G’schicht!"
Dame im Straßencafé: "Glöckner"
Herr: "Hä?’
Dame: "Glöckner von Notre Dame!"
Herr: "Ja dann halt Glöckner!"