Von Müllhunden und einer Reise in die Vergangenheit.

Wie ich via Toytown der SZ entnehme, ist es einem Hundebesitzer gelungen, seinen Zeckenteppich so zu trainieren, dass dieser Müll aufsammelt und sogar in Mülleimern entsorgt. Vielleicht ein Ansatz, unser Viertel und insbesondere den maxvorstädtischen Teil des E-Gartens endlich wieder zu entberlinisieren? Dazu müsste man dann nur noch städtischerseits die Mülleimer leeren, was aber anscheinend nicht so einfach ist.
Vielleicht wird ja Josef Schmid, der neuerdings überall plakatierte, hoffnungsvolle Kandidat für das Münchner Rathaus, endlich wieder für saubere Straßen sorgen. Mit eisernem Besen, wie es in der CSU Sitte ist!
Die Tatsache allerdings, dass in seinem Slogan “Was zählt ist München” für meinen Geschmack ein Komma fehlt, ist schon mal ein schlechtes Zeichen. Erschwerend kommt hinzu – Achtung, Cohu-exklusiv-Enhüllung – dass “Josef Schmid” (der Name kommt einem schon verdächtig artifiziell vor, oder?) nach Schaf “Dolly” und Hund “Snuppy” der erste menschliche Klon ist. Von wem, fragt ihr? Die Sicherheitsbestimmungen im geheimen Unions-Biotechnologielabor von Bad Wiessee sind streng. Aber ich habe es trotzdem herausgefunden. Die CSU will mit aller Kraft und ohne Kosten und Mühen zu scheuen zurück in die 50er.
Nochmal zu den müllräumenden Hunden. Der absolute Gipfel wären natürlich Hunde, die ihren eigenen Unrat wegräumen. Oder besser noch: einfach, wie andere Leute auch, ganz normal aufs Klo gehen. Kann doch nicht so schwierig sein! Youtube sei mein Zeuge: Katzen können es. Aber das ist der fundamental falsche Ansatz, Freundchen…

10 Responses to “Von Müllhunden und einer Reise in die Vergangenheit.”

  1. Stadtneurotiker Says:

    Bist Du Dir mit Deiner Enthüllung sicher? Ein Blick in die 70er läßt ein anderes Ergebnis vermuten…

  2. mawa Says:

    Mensch, ja, man weiß bei dem Herrn gar nicht so recht, wo man ihn einordnen soll: Die Brille und die Haartolle für Arme erinnert ein bisserl an Wirtschaftswunder und Jazz-Schwof (sprich: Jatz) im Undosa-Biergarten.Also eigentlich FDP. #Das Polo macht ihn wiederum verdammt Neocon-verdächtig (was ja das zuvor gesagte nicht ausschließt und bei der Partei / in München eh nie schlecht ankommt), rahmengenähte Schuh, Studentenverbindung, das Sofa aber trotzdem von Bo Concept. Vielleicht sollte der Spruch ja auch "Wer zahlt ist München" heißen. Was bleibt, ist die Sache mit dem Komma…

  3. cohu Says:

    @Stadtneurotiker: Um Gottes Willen, jetzt mal den Teufel nicht an die Wand!!!@mawa: Wenn man sich die Vereine anschaut, in denen der Kandidat aktiv ist, kann man den Verdacht auf liberale Coolness fallenlassen und das "Neo" vor "Con" getrost streichen…

  4. mawa Says:

    Liberale Coolness? Was ist das? ;-)Schön ist natürlich die Domain "seppi-schmid.de". Blöd, dass josefschmid.de schon einer Pension in Grainau gehört und josef-schmid.de zwar nicht mit Inhalt gefüllt, aber sicher von einem bösen Oppositinär reserviert ist. Wir tippen ja auf den Christian (Chris? Sty? Chrissi?), der sich nach gefühlten drei Jahrzehnten nicht vom Thron stoßen lassen will. C.U. in hell.

  5. Tobi Says:

    Endlich mal ein neuer Kandidat für "Brillenträger des Jahres". – Und immerhin heißt mein Onkel auch Schmid Sepp. – Sehr sympatisch, zumal lediglich 10 Jahre älter als ich/wir/ihr/sie…

  6. Helga Says:

    Zehn Jahre älter? Der ist ja schon fast mein Jahrgang (aber ned ganz,gell) – und obwohl ich mich jetzt nicht zu den Berufsjugendlichen zähle, habe ich das Gefühl, uns trennen Welten… Habt ihr das gesehen: Niederbayern-Verein! Da legst di nieder! Müssen/sollen/dürfen wir da auch eintreten?

  7. Stadtneurotiker Says:

    @Helga: Ich werde meine niederbayerische Kollegin (Landwirtstochter!) dazu mal befragen…

  8. cohu Says:

    Hm, sowohl beim Veteranen- als auch beim Niederbayernverein stehe ich vor einem Rätsel. Also ich mein, sowohl für "Niederbayer" als auch für "Veterane" gilt doch: entweder man ist es eh, oder man will es nicht sein. In beiden Fällen braucht man also eigentlich nicht in den entsprechenden Verein einzutreten…

  9. Helga Says:

    Wir Niederbayern, die wir ja gern als deppert bezeichnet werden, müssen uns ja schon kollektiv wehren. Schlage also die Gründung eines Verbands "niederbayerisch und dennoch cool" vor – oder so ähnlich…

  10. cohu Says:

    Ui ja, und Fredl Fesl wird Ehrenpräsident!


Comments are closed.

<span>%d</span> bloggers like this: