Frauen im Internet

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Kurzer Gruss aus dem Süden

1. Deutsche Maenner erkennt man hier am Bauch, den sie so stolz vor sich hertragen wie sonst nur vierundvierzigjaehrige Eppendorfer Erstmütter nach erfolgreicher ICSI, deutsche Frauen an der misslungenen Dauerwelle. Attribute ausserdem: Vollkornbrotdose und Nutellaglas werden zum Frühstück mitgebracht. Briten dagegen: weisse, bzw. hellblaue Beine in kurzen Hosen bei beiderlei Geschlecht.
2. Kann auf alle meine üblicherweise besuchten Seiten surfen, nur nicht auf die vom Stadtneurotiker. Folgender Hinweis erscheint: Access to this site has been suspended in accordance with decision no: 2007/195 of T.C. Fatih 2.Civil Court of First Instance. Brenne jetzt darauf bei meiner Rückkehr den Anlass für diese Entscheidung, vermutlich in Form eines gesalzenen Blogeintrags, zu lesen. Die Wahrheit über Atatürk? Unzüchtige Bilder? Haette aber schon  verdacht schoepfen sollen, als der junge Mann damals eine kurdische Taverne ın Haidhausen empfahl…
3. Wenigstens geht hier auf der Tastatur das Ü.

 

Ja, grunz, ich will!

Google AdSense: für Kunden mit weit gestreuten Interessen!

Blümchen-Gaming

Wer weiblich ist oder aus anderen Gründen (?) in letzter Zeit mal das Damen-WC eines größeren Lokals betreten hat, hat vielleicht die an den Türen der Damentoiletten angeschlagenen Werbeplakate für ein neues Magazin bemerkt. Für die Blasenstarken oder Männer unter meinen Lesern: es handelt sich um ein Gaming-Magazin speziell für Frauen. In der Leseprobe finden sich etwa unter der Überschrift “Vamos a la playa” sog. “sexy Notebooks für den Trip ins Freie,” und – man hatte es befürchtet – “mädchengerechter” Gaming-content, so etwa ein Test einer Dressur-Reitsimulation (Isabell Werth Reitsport), “H&M Fashion-Accessoires” für die Sims sowie süße kleine Flashgames mit Häschen. Naja, so weit, so überflüssig.  Nun bin ich aber doch erstaunt über den Namen “Play Vanilla”. Sollte es sich bei den Herren/Damen Zeitschriftenmachern noch nicht rumgesprochen haben, dass “vanilla” in der großen, verdorbenen und von “special interests” durchseuchten Welt des Internetz größtenteils sehr eindeutig konnotiert (und auch noch überwiegend abschätzig gemeint) ist? Naja, eigentlich auch wieder beruhigend für die Leserinnen. Artikel über Rollenspiele aber dann bitte zukünftig unterlassen!!!

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder

Langeweile am Schreibtisch? Schlechte Stimmung? Blöde Kollegen? Nix zu tun? Und dann ist auch noch der Chef im Urlaub?
In diesem Fall empfiehlt Cohu eine ausgedehnte Runde Büro-Karaoke, unterstützt vom Online-Karaokeportal "Singshot". Wer will, kann sich hier auch mit anderen Singwütigen messen, indem er Ton- oder gar Webcamaufnahmen ins Netz stellt. Muss ja nicht sein.
Auf jeden Fall vermeidet man die ansonsten üblichen Karaoke-Surroundings (verrauchte Kneipe mit Kegelclub-Kerlen, Außenhandelsvertretern, Junggesellinnenabschiedsrunden und Erdbeerlimes). Mein persönlicher Favorit: "As Time Goes By". Aber falls ihr mit Euren Kollegen oder Mitbewohnern noch ein größeres Hühnchen zu rupfen habt, rate ich zum Schnulzklassiker "Spanish Eyes", inklusive jaulenden Backgroundsängerinnen. Und immer schön laut!

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Peter Struck bei den Simpsons

Weitere lustige Avatare basteln kann man unter www.simpsonsmovie.com.

TED: Verbreitenswerte Ideen!

Weiß ja nicht, wie sich das mit dem Wetter am Wochenende entwickelt. Falls es so bleibt, weise ich für einen gemütlichen Video-Nachmittag auf die TED-Talks hin. Die aus Kalifornien stammende Konferenz "Technology Entertainment Design" hat sich von ihrer ursprünglichen Ausrichtung wegbewegt und präsentiert inzwischen spannende wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Ideen aus allen Bereichen, die populär und unterhaltsam aufbereitet werden – ohne akademischen Staub, aber auch ohne vereinfachende Verblödung, wie man sie sonst oft in der Populärwissenschaft findet. Die letzte TED Global Konferenz fand gerade Anfang Juni in Tanzania statt und die aktuellen Videos sind online. Hier kann man sich die Vorträge zu Gemüte führen.
Besonders empfehlen möchte ich Euch zunächst (habe noch nicht viele angeschaut):

– Hans Roslings neuen Vortrag. Er war letztes Jahr schon bei TED und hat mit brillianten Visualisierungen viele Mythen bezüglich der Armut in der Welt beiseite geschafft. So spannend kann Statistik sein.
Daniel Dennett. Durch sein Buch "Darwin’s Dangerous Idea" habe ich es nie ganz durchgeschafft. Aber diese Geschichte des philosophischen Märchenonkels, die auf dem von Dawkins geprägten Begriff des "Mems" aufbaut, ist so spannend, dass man sie bis zu Ende hören will!
– Nick Bostrom. Der war mal Cohus Tutor in Oxford. Noch nie von "Transhumanismus" gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, dieses Video anzusehen.
– Last but not least muss euch Cohu, als größter Mola-Mola-Fan der westlichen Hemisphäre, auf einen Vortrag über diese faszinierendsten aller Fische aufmerksam machen. Die Meeresbiologin Thierney Thys versteht es, die Geschichte des bizarren Mondfischs in eine Art Stand-Up Comedy zu verwandeln…

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Ach du Scheiße!

In den USA tobt ein heftiger Kampf um’s Schimpfwort. Während die Fernmeldeaufsichtsbehörde FCC jedes noch so kleine "Fuck" drakonisch ahndet, regt sich langsam Widerstand in den Reihen der Fernsehsender: zumindest "fleeting expletives" sollten doch – im Rahmen der Freiheit künstlerischen Ausdrucks – erlaubt sein.
Eine ganze Menge solcher flüchtigen Flüche bekommt man bei jeder Folge "Penn & Teller’s Bullshit" mit, einer überaus unterhaltsamen Serie der in den U.S.A. bekannten und erfolgreichen Zauberkünstler Penn Gillette und Raymond TellerHier unter "Penn & Teller" kann man einige Folgen ansehen.
Auf die Seite des Fernsehsenders "Showtime US", der "Bullshit" ausstrahlt, hat man als nicht-Amerikaner leider keinen Zugriff. What the fuck, you fucking dickheads? – ist z.B. eine Schimpftirade, die ich in diesem Fall für im Rahmen der künstlerischen Freiheit für durchaus angemessen halte. Aber ich hab vermutlich zu viel Penn&Teller gesehen.

(Bild: via Wikipedia)

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Decline of a Nation: Und ich sag noch…

Vorgestern hatte sich Cohu in gewohnter Boshaftigkeit lustig gemacht, das neue Olympia-Logo für London 2012, in dem manche einen Affen auf dem Klo, andere ein zerbrochenes Hakenkreuz sehen, sei, ich zitiere mich selbst, "die expressiv-mitreißende visuelle Umsetzung eines tonisch-klonischen Grand-Mal. Krzgrmpff!"
Heute – und das ist kein Witz – musste das das neue Logo vermarktende Promovideo aus dem Netz genommen werden, weil es – Taa Daa! – tatsächlich epileptische Anfälle ausgelöst hatte:

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Sauber!

Doku mit Cohu-Prädikat: bei Google Video gibt es eine recht interessante Feature-Doku über/von einem BBC-Journalisten, der versucht, etwas darüber rauszufinden, wie es im Iran – abgesehen von Israelflaggen-Verbrennen, Atomstreit und absurden Meldungen – tatsächlich zugeht: Rageh inside Iran. Allein wegen der Tunneleinweihungsszene mit unserem Lieblings-Monchichi lohnt sich der Film! Aber auch sonst – mal Hand aufs Herz, was wisst ihr über die neuere Geschichte des Irans, z.B. über den Iran-Irak-Krieg der 80er (1. Golfkrieg)? Und hattet ihr eine Ahnung davon, dass es im Iran ein großes Problem mit Crack- und Crystal-Meth-Abhängigen gibt? Zumindest mir war das alles neu.
Übrigens: wenn mich nicht alles täuscht, haben die in Teheran eine modernere U-Bahn als bei uns. Und es schaut auch fast sauberer aus dort. Die Einführung von überquellenden Mülleimern hier in München (insbesondere im E-Garten) hat man jetzt wohl aus der Bundeshauptstadt übernommen…
(Bild: Wikipedia)

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