Brandopfer

Um mal von diesem unseligen Fußball wegzukommen: bei meiner Wanderung vorletztes Wochenende zum Schloss Elmau – in Begleitung der IT und der luxemburgischen Heuschrecke Dr. K – habe ich mir einen zünftigen Sonnenbrand geholt. Trotz der sofortigen Behandlung mit meinem Wundermittel geht mir jetzt die Haut an den Schultern ab wie einer sich häutenden Riesenschlange. Uäh! Ach ja und übrigens: das doofe Hotel ist nach dem Großbrand von 2005 keinesfalls schon wieder aufgebaut. Auf unserer Wanderung (die zugegebenermaßen eher ein Rentnerspaziergang mit ausgiebigem Mittagessen war) zählte ich sage und schreibe sechs Baukräne. Man kam sich vor wie in Berlin Mitte.  Als nächstes ist – allerdings von Hamburg aus – ein Ausflug nach St.-Peter-Ording geplant. Da kann ich dann – hoffentlich ohne Baumaschinen – meinen Sonnenbrand wieder auffrischen. Vielleicht gibts sogar Feuerquallen dort, für das etwas andere Brandvergnügen. Juhu!

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Nachbarschaftshilfe

Irgendjemand hat eben meine Wäsche aus der Gemeinschaftswaschraum-Maschine genommen und – inklusive Putzlumpen, Socken etc. – fein säuberlich in meinen Wäschekorb zusammengelegt (das für sich grenzt in einem anonymen Großsstadtwohnhaus meiner Meinung nach schon an Stalking, aber wir wollen mal nicht so sein).
Aber jetzt der Added Bonus: die Wäsche ist noch naß. Also bin ich jetzt überempfindlich oder ist das einfach total gruslig? Waschzwang kennt man ja noch, aber Zusammenlegzwang? Rettet mich vor dem irren Zusammenleger, bevor er mich zu einem ordentlichen Quadrat faltet!

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Strandhaft bleiben!

Während andere sich mit falschen Stränden zufrieden geben müssen, war ich gestern an einem richtigen, nämlich in Bülk, sozusagen am linken oberen Eck der Kieler Förde. Dort gibt es Schafe, Karnickel, Rapsfelder, einen Leuchtturm, ein Klärwerk, Austernfischer, Brandgänse und Möwennester, die nur das ornithologisch geschulte Auge entdeckt. Nach einem zweistündigen Gewaltmarsch bis kurz vor Skagen kehrten wir um und schleppten uns bis vor eine Strandhütte, wo uns die zutraulichen Einheimischen ganz köstliche Currywurst mit Pommes servierten und ich mir trotz Orkanwarnung einen Sonnenbrand holte. Zurück in Hamburg gab es dann den legendären, altkanzlergeprüften Streuselkuchen vom Petit Café. So ein schöner Tag!
(Und nachträglich eine sehr gute Idee, nicht zur Jungfernstieg-Eröffnung zu gehen…)


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Sounddreck of my life

Aufgrund des typisch hamburgischen Wetters und meines gefährlich klingenden Nichtmehrraucherhustens à la Madame Chauchat konnte ich bis jetzt meinen neues Spielzeug noch nicht seiner eigentlichen Bestimmung zuführen. Habe jedoch festgestellt, dass es zur Leistungssteigerung auch beim Wäscheaufhängen dient. Jetzt fehlt mir natürlich ein Wäscheaufhäng-Soundtrack, aber was müsste da drauf? Muss man als gute Hausfrau ja vorsortieren. Bei dunkler Wäsche vielleicht La camisa negra, bei der weißen White Tee, zur Handwäsche Dirrrty, ab und zu was von den Toten Hosen, dann natürlich Washing Machine von Sonic Youth und – mein absoluter Favorit – der unvergleichliche Laundromat von Rory Gallagher.

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Feinheiten

Also ich weiß nicht, obs an diesem ekligen gelben Pollenstaub liegt oder daran, dass ich am Donnerstag nach einer Runde Rollerblades zum Aumeister ein paar Viertelstunden zu lange im Schatten vor dem Milchhäusl an meiner eiskalten Bio-Apfelschorle genuckelt hab: jedenfalls hab ich mir eine scheußliche Hals-Nasen-Nebenhöhlen-Mandelentzündung eingefangen. Trotz fachkundiger Behandlung mit Bronchoforton-Inhalation, Zinktabletten und Isla-Moos Pastillen (könnt ihr euch an die uralten, steinharten Bonbons erinnern, die ihr bei Eurer Oma – ohne Einwickelpapier –  in der Schublade gefunden, gierig in den Mund gesteckt und sofort wieder ausgespuckt habt? Schmecken genau so! Wirken aber) hocke ich immer noch erbärmlich durch das Maul schnaufend vor dem Puter, da meine Nasenschleimhäute ver.di-mäßig streiken. Wie Jamie Oliver, dem hängt doch auch immer so ein bisserl die Zunge raus, á la englische Bulldogge.  Bemitleidenswert!

Aber ein bisserl Lachen musste ich jetzt doch grade, also ich Bild.de aufschlug, nämlich, als ich diese Artikelüberschrift sah:
Nati-Stars? Also, wenn man die so ausspricht, wie das Wort  “Nationalmannschaft”, von dem  ihre Bezeichnung diminutiv abzuleiten man in der Bild-Redaktion für eine gute Idee hielt, dann braucht man da gar kein Klinsimeter. Deutschlands letzte große Stars dieser Art starben 1945, was nachkam, waren in dieser Hinsicht nur noch Zweitligisten!

Cohu auf Reisen

Falls einer fragt: die nächsten Tage bin ich unterwegs, da wird es wohl von dieser Stelle nichts Neues geben.
Ach, eines wollte ich noch aufklären vor meine Abreise: den wahren Grund für die fehlenden Kinder in Deutschland!

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Auauau!

Jetzt hatte der Schäuble doch recht. Auch blonde, blauäugige Menschen wie ich können Opfer werden – “(…) zum Teil sogar von Tätern, die möglicherweise nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben.” Seit ich nämlich gestern in der (mutmaßlich italienischen) Eisdiele “Gino” auf der Leopoldstraße die erste zünftige Stracciatella-Bacio-Joghurt-Eisportion des Jahres verdrückt habe (mit Sahne natürlich!), quälen mich Bauchschmerzen. Uärgh.
Na, wenigstens hat mir der Jungforscher eine wunderbare Strick-Wärmflasche zu Ostern geschenkt. Das dämpft nicht nur die Bauchschmerzen, sondern auch meine wachsende Eifersucht auf den in diesem Spiegel-Artikel erwähnten MPI-Kollegen, von dem mir der Schenker schon seit Monaten vorschwärmt. Nein, meine Eifersucht bezieht sich nicht auf Dr. Daniela Jacob, sondern auf den legendären, das 15. Stockwerk füllenden HLRESupercomputer! Mit diesem heißen Teil kann ich natürlich, rein rechenleistungsmäßig, nicht konkurrieren. Naja, wenigstens kriegt man mich dafür (noch) durch die Tür!

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Pelzige Subkulturen

Auch hier: absolut überhaupt nichts los. Wenigstens geht es nicht nur mir so (während bei anderen, zumindest sentiment-mäßig der Frühling ja unwiderruflich ausgebrochen scheint).
Also, was macht man, wenn nix los ist: klar, Leute googeln. Da beruhigt es mich, dass jetzt – nachdem ich ja mit meiner Beteuerung, eine echte Szenekennerin zu sein, immer nur Spott auf mich ziehe! – wenigstens einer aus meiner Familie zur bayrischen Subkultur (!) gehört, so will es uns zumindest dieses Wiki weiß machen. Hab natürlich, wie es sich gehört, gleich mal recherchiert, und herzlich über den obersten Eintrag bei Wikipedia unter "Kategorie: Subkultur" gelacht: Furries. (Insbesondere über die Bemerkung, dass Anhänger dieser Subkultur auf die Teenage Mutant Hero Turtles stehen, "obwohl Schildkröten keine Fell haben").
Reschpekt jedenfalls für die Subkulturbrille, aber: können die jungen Leut sich denn nicht mehr rasieren? Wenigstens für ein Foto? Oder ist er jetzt auch einer von diesen Furries? Tsk! Der BR ist wohl nicht mehr, was er mal war (nämlich der Traumarbeitgeber meiner Mutter). Sic transit gloria mundi.

[Übrigens: wenn man bei Google Bildsuche "gähn" eingibt, findet man u.a. diese Seite.]

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Weil ich ja immer tue, was mir gesagt wird…

…muss jetzt auch, allerdings auf Deutsch und ohne Weiterschicken, Ursis Meme dran glauben.

4 former jobs of mine
Erotikfilme und polnische Papst-Dokus screenen bei Telepool
Palandt-Seiten zählen beim Beck-Verlag
Geschenkbuch-Basteln beim Buchverlag für die Frau
Schnittblumen schneiden in einer Ismaninger Gärtnerei

4 movies i’d watch over and over again
Jazzclub-der frühe Vogel fängt den Wurm
Brust oder Keule
The Stepford Wives
Being John Malkovich

4 cities i have lived in
Landshut
Passau
Oxford
München

4 tv shows i love
The Simpsons
Monaco Franze
Café Meineid
Kerners Köche (wegen Johann Lafer!)

4 places i went for vacation and liked best of all
Bretonische Strände
Schottische Highlands
Australisches Outback
Englischer Garten

4 things i like to eat
Pizza (selbstgemacht)
Pfannkuchen (von der IT gebraten), mit Apfelmus
Auberginen
Linsencurry

4 websites i visit daily
Amateur gourmet
Grow-a-Brain
Cute Overload
Reason Magazine

4 places i’d rather be right now
Dorf an der Elbe
Davoser Skipiste
Therme Erding
Galapagos-Inseln

4 people who should answer these questions
Ich passe! Meine Blog-Kameraden, Marco Polo und Benedetto, sind ja leider seit Monaten offline…

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Hut her!

Bei
diesem Wetter braucht man dringend eine großen, die Ohren vor
Schneeflockeneinfall schützenden Hut! Weiterer Vorteil: Anonymisierung.
Der Dieb hat im Übrigen schon wieder zugeschlagen. Die Ideen Sprengstoff und
Mausefalle musste ich aufgrund der Ungeeignetheit der neuen Briefkastenanlage
verwerfen. Kräftige junge Männer mit russischem Akzent, die man zum Auflauern
abstellen könnte, kenne ich nicht. Wie gut, dass ich in der Dachauerstraße den
Spy Shop entdeckt habe…her mit den
Diebesfallen!
Vielleicht lässt sich ja auch so ein formschöner

Farn
an der Haustür unterbringen…

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