Blütensuche

…im botanischen Garten:

Locus amoenus

Warum erkennt man eigentlich alle Universitäten der westlichen Welt* daran, dass Leute davor im Gras sitzen? Der im Gras sitzende Student ist ein derart verbreiteter Topos, dass Bildagenturen ihn dutzendweise anbieten

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Späte Einsicht…

“Pater Gabriel Amorth (85) ist der Chefexorzist im Vatikan. Mehr als 70 000 Mal befreite er Besessene vom Teufel und von Dämonen. Jetzt warnt der Pater in der italienischen Zeitung „La Repubblica“: „Der Teufel wohnt im Vatikan!“

via News – Bild.de.

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“Wir sind Post-Gender”

Heer 4U

Nach diesem berüchtigten Werbespot ist zumindest ein für alle Mal geklärt, vor welchem Nachbarstaat wir militärisch keine Angst zu haben brauchen:

Das Schäbigste: Die haben sich diesen “lustigen” Spot nicht mal selbst ausgedacht, sondern schamlos von der Ukraine abgekupfert…hier der exakt gleiche Spot aus dem Jahr 2007, nur mit hübscheren Mädels und in Lustig:

Zum Vergleich – Bundeswehr-Werbung sieht so aus:

Und so läuft das bei ‘ner richtigen Militärmacht – da machen Bierkonzerne Werbung für die Armee (Obacht: dieses Machwerk überzeugt selbst den weichgespültesten Pazifisten vom Angriffskrieg!):

Jetzt in Ihrem Bioladen

Crusty-Müsli*? Das muss aus der gleichen Produktlinie stammen wie

  • Krusty Brand Cereal (With FREE Flesh Eating Bacteria inside every box!)
  • Krusty-O’s (With a FREE jagged metal Krusty-O in every box!)
  • Frosted Krusty-O’s (The best you can expect from a TV clown)
  • Extra-Frosted Chocolate-Covered Krusty Flakes (Only sugar has more sugar!)
  • …und natürlich das besonders leckere Krusty-Krunch.

(*Ich bin enttäuscht, anscheinend handelt es sich dabei gar nicht um eine Frühstückszerealie, sondern um Knäckebrot…)

Jazzerbaidschan

Aserbaidschan, hä? Ich hatte (vor pflichtschuldiger Lektüre des Wikipedia-Artikels) nicht mal eine vage Vorstellung von diesem seltsamen Land, aber man lernt nicht aus. Zum Beispiel gibt es in Aserbaidschan sehr schöne Improvisationsmusik – den Mugham -, und irgendwann ist mal einer drauf gekommen, die in Jazz umzusetzen. Ladies and Gentlemen: Vagif Mustafazade (am Piano) beim Jam in Tiflis, 1978, aber ganz frisch auf Youtube.

(Falls jemand zweifelt, ob er sich diesen zweifelhaften Schnauzbartträger wirklich antun soll – B.B. King hat angeblich einmal zu ihm gesagt: “Mr. Mustafazade, they call me the ‘King of the Blues,’ but I sure wish I could play the blues as well as you do.”)

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Traditionsbewusst

Jetzt hab ich mir gestern extra wegen dem KZ-Vergleich die Nockherberg-Fastenpredigt angeschaut, leider nur die Wiederholung. Und musste feststellen: Der BR  hat Lerchenbergs nachdenklich und sehr düster formulierte KZ-Bemerkung, die auf immer noch in der Gesellschaft vorhandene Wurzeln menschenverachtender Ideologie treffend hinweist, allen Ernstes einfach rausgeschnitten (und weil man grad schon am Schnittpult saß, auch noch eine unangemessen polizeikritische Stelle). Beim Staatsfernsehen ist man eben wirklich der Bewahrung alter Traditionen verpflichtet.*

Der Chef der SPD-Landtagsfraktion meinte zu Lerchenbergs Rücktritt übrigens:

“KZ-Vergleiche sind zum Glück nun einmal inakzeptabel, generell und für jeden.”

Generell und für jeden? Das dürfte die akademische Erforschung und pädagogische Vermittlung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik ziemlich erschweren…

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1500

Das hier ist der eintausendfünfhundertste Blogeintrag, nach 2345 Tagen online. Das macht im Durchschnitt 0,64 Posts am Tag. Ich wusste gar nicht, dass ich so fleißig bin.  Meine Leser sind aber auch nicht schlecht: 2986 Kommentare, das heißt: 1,99 Kommentare pro Eintrag.

(Interessieren würde mich ja auch der Textumfang. Hat das Cohu’sche Œuvre etwa auch schon einen Umfang von “sechstausend bis achttausend Seiten”? Normseitenzahlen gibt die WordPress-Statistik aber leider nicht her, genausowenig wie Daten zu den enthaltenen Rechtschreib- und Grammatikfehlern.)

So so, ah ja…hm, hm…na sieh mal einer an!

A History of Obama Feigning Interest in Mundane Things. (Das Entscheidende verbirgt sich hinter dem Link “Watch the Slideshow”)

Ich würde dringend anregen, das auch mal für die Merkel zu basteln, hier schon mal ein paar Anregungen. Auf auf, deutsche Presse, ihr seid doch sonst so gut beim Nachmachen