Juristen sind komisch

Also der Nicht-Staatsanwalt hätt doch eigentlich gedacht: wenn es einen Ort gibt, wo eine Reichskriegsflagge wirklich gut aufgehoben ist, dann ja wohl ein Meter fuffzig unter der Erde.

Birdwatch reloaded

Beim Titel fällts mir ein, hat eigentlich jemand den Film “Matrix” gut gefunden? Habe ihn erwartungsvoll am Freitag angesehen und fand ihn (bis auf die Szene wo er aus dem Tank hüpft!) ganz ganz grauenhaft schlecht. Vielleicht eher was für kleine (und große) Buben? Finden die Damen bzw. die an Herren interessierten Leser diesen Typen wirklich gutaussehend? Mir ist ja z.B. Dr. House deutlich lieber, kann aber auch an meiner hypochondrischen Veranlagung liegen.

Aber es ging ja um was ganz anderes. Cohu war in ihrer Jugend, wie evt. schon mal erwähnt, eine große Vogelbeobachterin. Der Sonntagmorgen wurde trotz meiner niederbayerischen Jugendheimat nicht etwa dem Kirchenbesuch, sondern bei jedem Wind und Wetter der stillen Andacht vor der Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen gewidmet. Leider zog ich ja irgendwann in die Großstadt, und ohne Auto kommt man zu den meisten Vogelbeobachtungsgebieten einfach sehr schwer. Dann ging auch noch mein billiges, aber gutes “Carena”-Fernglas kaputt, und Cohu war auf freiäugige Beobachtung angewiesen, besonders schlecht, wenn man von Haus aus ein sog. Siebendioptrienblindfisch (Maloculus Septicus) ist. Mehr als ein paar isarbasierte Eisvögel oder Wasseramseln und gelegentliche Hausbesuche waren also nicht drin. Aber nun!

Meine Eltern haben mir dankenswerterweise dieses (antike?) Agfa-8x30er-Glas überlassen. Es ist ein wenig milchig, aber dafür hat es einen robusten Retro-Charme und ist sehr leicht. Nun steht einem baldigen Besuch am Ismaninger Speichersee oder im Murnauer Moos nichts mehr im Wege! In meinem Jonsson sind nämlich noch verdächtig viele nicht abgehakte Einträge…

Ein bisschen schwach ist 8×30 ja schon. Und es ist auch tatsächlich so, wie der Herr Dr. passend bemerkt, dass eigentlich überall der gewinnt, der den Größten hat – so auch beim Birdwatching. Deshalb habe ich – für den Fall der Fälle –  noch zünftige Ausrüstungsalternativen!

Wachtelkönige und Waldschnepfen, zieht euch warm an. Ihr werdet Euch bald vorkommen wie im falschen Film.

Für die Katz

Nachdem beim letzten Bloggertreffen vehement mehr Hausfrauencontent gefordert wurde, es aber zum Backen nun wirklich zu heiß ist, müssen wir heute auf Inhalte aus der hausinternen Cohu-Nähstube zurückgreifen. Jeder, der etwa aufgrund einer neurotischen Charakterstruktur davor zurückschreckt, alte Kleidungsstücke einfach dem Container zuzuführen, möge ein paar Stunden opfern und eine Lumpenkatze (S. Abb.) herstellen. Wichtig ist, dass die Kleidungsstücke vorher ca. 10 Jahre gelagert wurden, in denen man sie etwa alle 2-3 Jahre nochmal probiert hat, um sicher zu gehen, dass sie immer noch nicht wieder in Mode sind. Hier kamen z.B. ein in diesem Sinne gut abgelagerter Tweedrock, ein nicht mehr ganz passender (bzw. um ehrlich zu sein, niemals ganz gepasst habender) Pulli sowie Watte und Reis zum Einsatz.

Und bitte: Schnittmuster sind was für Babies.

 

P.S. Auch meine Katze braucht noch einen Namen!

Deutscher Qualitätsjournalismus

Ach ja?

Mal sehen, wie lange der Spiegel seine inzwischen langsam vollkommen absurde “Obama-hat-keine-Chance”-Kampagne noch aufrecht erhält…

Steilvorlagen

"Wo bleibt unser Obama?" titelte gestern eine Münchner Zeitung. Es drängt sich ein Bild auf: Kurt Beck, wie er eine Rede vor dem Washington Monument hält.

Aber es gibt natürlich noch weitaus steilere Vorlagen in der Boulevardpresse…

(Bild: Wikimedia Commons)

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Bullen sind Schweine

Ich bin ja ein sensibler Mensch, der schon vom Tatort Alpträume bekommt. Aber bei diesem BBC-Bericht über die tödlichen Stiere Nordirlands muss ich trotzdem kichern. Ich weiß nicht, ob es an den Bullen liegt oder am sagenhaft gestelzten BBC-Text ("It’s the quiet bull which poses the real danger, those animals that farmers sometimes turn their back on – sometimes, with fatal consequences"). Aber vermutlich ists der Ulster-Dialekt. Menschen, die Dialekt sprechen, nimmt man ja zu Unrecht oft nicht ganz ernst (naja, manchmal auch zu Recht).

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Ja Servus

"Beziehungs- und Jobprobleme, Lebensentscheidungen, Lust auf geistige Arbeit – es gibt viele Gründe, um zum Philosophen zu gehen. Oft sei es auch nur ein unbestimmtes Unwohlsein, sagt André. (…) Tendenziell werden immer mehr Menschen erkennen, dass ein philosophisches Gespräch ihnen mehr Lebensfreude schenkt und Geld und Energie spart. Es verkürzt Prozesse, löst Grübelzustände auf. Nichts ist kostbarer als Klarheit." (SZ)

“Gina, die Austern!”

Da will man mal was neues ausprobieren und dann sowas. Irgendwie kann man sich ja bei Preisen ab dreifuffzich für einen Teller Pasta schon denken, dass in der Küche der Theresienstraße 29 kein Bocuse stehen wird. Aber…mir fehlen wirklich die Worte. Damit meine empathischen Leser mir trotzdem nachfühlen können, hier eine filmische Umsetzung. Nur der Ausschlag ist noch nicht ausgebrochen bei mir und bewaffnet war auch niemand.

(Zum Trost danach noch eine tolle Expeditionsjacke beim Därr gekauft.)

Jeden Tag eine gute Tat

Beim Paterzeller Eibenwald einer daumennagelgroßen Jungkröte über die Straße geholfen.

(Bild: Kuebi, Wikimedia Commons)

Und noch ein klimafreundliches Gefährt…

…für die Gartenfreunde unter meinen Lesern – das Mowercycle! Ich für meinen Teil würde es zu gerne mal ausprobieren, und kann mir vorstellen, dass in Familien mit Kindern in Alter von 12-22 damit die Frage “Wer muss den Rasen mähen?” dauerhaft umgewandelt werden könnte in “Wer darf den Rasen mähen?”. Zumindest, wenn das Ding tatsächlich funktioniert.

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