Gemütliches Hobby

Von wegen, Vogelbeobachter müssen vor Sonnenaufgang aufstehen, an mückenverseuchte Stauseen fahren und riesige Ferngläser schleppen: man kann sich auch einfach in die Küche setzen, Kaffee trinken, ein Honigbrot essen, und warten, was vorbeikommt. Zumindest, wenn man in einem so morschen Haus wohnt wie Cohu.

Ist er nicht reizend, der dendrocopos major?

(Als nächstes bitte ich darum, mir eine Großtrappe vorbeizuschicken. Die wollt ich immer schon mal sehen, aber deshalb extra nach Brandenburg fahren?)

5 Responses to “Gemütliches Hobby”

  1. Oweh Says:

    Das würd ich alles zum Event machen: Bitte doch den Menschen über Dir, eine Dose Gewürzsalz am Fenster vorbei in den Hof zu werfen, während unten ein paar Fußgängerzonenindios »El Fondor pasa« spielen und…äh[Der war flach. Entschuldigung]

  2. Wolf Says:

    Manche Tätigkeiten nimmt man ja schon wegen ihrer entwaffnenden Beschreibung auf:"Look out of the window. See a bird. Enjoy it. Congratulations. You are now a bad birdwatcher."Simon Barnes: How to Be a Bad Birdwatcher: To the Greater Glory of Life

  3. cohu Says:

    Oweh: Unterirdisch :-)Wolf: Sehr schön. Wobei mich die korrekte Bestimmung des Viechs ja nach diesen Kriterien praktisch schon zum Experten macht…

  4. Weltenweiser Says:

    Das Haus scheint mir nicht nur morsch sondern auch mit erschreckend schrägen Wänden ausgestattet zu sein. Wobei in München sich ja Jeder wohl glücklich schätzen kann, der etwas Anderes als ein Zelt stadtnah ergattert.

  5. cohu Says:

    Hui, ja jetzt wo du’s sagst, und ich hatte mich schon gewundert, warum die Möbel bei uns immer gleich – schwupps! – nach dem Aufstellen an eine Wand des Zimmers rutschen…Aber das mit den Zelten, da hast Du wohl was durcheinandergebracht. Das nennt sich "Oktoberfest", und die Leute gehen dort freiwillig hin!


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