Affenalarm

Der hier ziert seit gestern Cohus Küche. Das beworbene Produkt, ein Anis-Likör, ist übrigens (zufällig) eine Spezialität der italienischen Provinz, die wir im Sommer bereisen werden (Ascoli Piceno), und wurde damals im hübschen Städtchen Sant’Elpidio a Mare hergestellt.
Die Werbestrategie ist anscheinend zumindest auf Dauer nicht ganz aufgegangen: überraschenderweise wollte niemand Zeug kaufen, das haarige Schimpansen flaschenweise in sich reinkippen. Das nette Plakat hat jedoch überlebt.

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The Rocky Road To Dublin

Der Weg nach Dublin ist steinig. Mal sehen, ob das auch die EU heute zu spüren bekommt. Der Vertrag von Lissabon geht nämlich, scheint’s, nicht nur bayrischem Urgestein gegen den Strich (dass man sich mal auf der Seite dieses Herrn wiederfinden wird, hätte man auch nicht gedacht…).

Der Clip stammt aus dem gleichnamigen Film, der 1968 gedreht und übrigens bis 2004 in Irland nicht gezeigt wurde. Wer zum Anfeuern der Iren mitsingen will, findet den Text des Liedes hier. (In welche Richtung angefeuert wird, bleibt dabei Euch überlassen.)

Traditionen bewahren

Ich finde es ja immer schön, wenn alte Traditionen bewahrt oder wiederbelebt werden. Das versuchten in den letzten Tagen zumindest die Nationalmannschaften von Frankreich und vor allem die von Griechenland. Erstaunlich jedoch, dass sich die Herren ausgerechnet vom deutschen Frauenfußball anno 1900 inspirieren ließen. Siehe Wikipedia:

In Deutschland spielten Frauen um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert eine Art Fußball, bei dem sie sich im Kreis stehend den Ball gegenseitig zuspielten…

Hätten die Spieler weitergelesen, hätten sie gesehen, dass diese Methode schon damals nicht viele Fans hatte:

 …Das Spiel galt jedoch als moralisch verwerflich.(Wikipedia: Frauenfußball / Geschichte)

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Gemischtes Doppel zum gestrigen Spiel

A hard day’s night

Irgendwie absurd, dass die Herren Arbeitsminister, die grade eine EU-weite Wochenarbeitszeit von 48 Stunden festlegen, garantiert eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von etwa doppelt so vielen Stunden haben. Ich meine: "Verhandlungsmarathons" gehören, zum Schutz der Beteiligten, schlicht verboten! Unter diesen sozialen Mindeststandard dürfen wir in der EU nicht fallen! Und bei der Gelegenheit beschränken wir die Wochenarbeitszeit für EU-Beamten auf 5 Stunden. Es wäre für alle Beteiligten besser.

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Ordnung ist das halbe Leben

Das weiß nicht nur Jogi, sondern auch Cohu, und benötigt daher einen präzisen Terminplan für die nächsten Wochen.
Für Outlook-Nutzer (gibt es irgendjemanden außer mir, der sich noch mit diesem Mistprogramm herumschlägt…?) gibt es den EM-Spielplan zum praktischen Download hier.
Ich find’s praktisch.

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Liebe Nachbarn,

es mag taktisch geschickt sein, der Nachbarin, die um 5:35 (morgens, wohl gemerkt) wegen seit ca. 12 Stunden laufender viel zu lauter Musik bei Euch klingelt, die Tür einfach nicht zu öffnen. Strategisch ist es ganz dumm. Weil Eure Nachbarin seitdem nämlich ziemlich sauer ist und sich ab jetzt Eure dreimal im Monat stattfindenden WG-Parties hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit der hiesigen Hausordnung nochmal ganz genau ansehen wird. Seht dies als Kriegserklärung.

Gez.: General Cohu.

P.S. "Sweet Home Alabama"? Das meint ihr nicht ernst, oder?

Frühjahrsputz


Habe die Blogroll mal alphabetisch sortiert und ein paar "verwaiste" bzw. nicht mehr gelesene Blogs durch andere Lieblingsblogs ersetzt. Falls ich mal wieder einen Link oder Blognamen verhunzt haben sollte, bitte ich um einen elektronischen Beschwerdebrief unter "Kontakt". Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

(Bild: Dictionnaire encyclopédique de l’épicerie et des industries annexes, Albert Seigneur. Wikimedia Commons)

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Gnade des frühen Erwachens

Heute geträumt, ich wäre mit Karasek zusammen. Gottseidank aufgewacht, als wir noch in der Phase des Händchenhaltens waren.

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“Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht”

So das Bild-Mantra. Allerdings deutet man es in der Redaktion selbst meist so: jeder Schocker, der Leute aufregt, muss notwendigerweise von einem mutigen Menschen geäußert worden und damit auch wahr sein. Und man strengt sich bei der Bild verdammt an, "mutig" in diesem Sinne zu sein.
Daher traut sich ein Bild-Kolumnist namens Nikolaus Fest auch, in einem Anti-Gysi-Artikel eine ziemlich mutige Massenmördervergleichsoverkillstrategie zu fahren, um die stählerne Wahrheit seiner These (Gysi=Satan) zu untermauern:

"Auf andere Heilsbringer angewandt, ließen sich schöne neue Biografien verfassen. Stalin ohne die Karussell-Pferdchen Gulag, Deportationen und Kulackenmord; Pol Pot ohne die „killing fields“; und auch unser Adolf wäre in dieser Betrachtung vermutlich ein famoser Kerl, wenn nicht immer der Vorwurf des Judenmordes im Raum stehen würde." (Bild)

Es gibt da noch so nen Spruch. "Mit Kanonen auf Spatzen schießen". Angesichts des Artikels über Gysi in der Zeit, auf den Fest es abgesehen hatte bei seiner Analogie, kann man das vielleicht sogar umwandeln zu "Mit Panzerfäusten auf nicht vorhandene Amöben feuern." Ziemlich mutig.

(Danke für den Hinweis, Thersites!)

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