Dann könn wa ja wieda!

…und zwar wetten.

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“A groys gesheft zol er hobn mit shroyre: vus er hot, zol men bay im nit fregn, un vos men fregt zol er nisht hobn.”

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Kleine Freuden

Manch einer – ich will keine Namen nennen – freut sich, wenn er nach
jahrelanger Treue beim Metzger in der Hessstraße endlich anschreiben darf und
damit namentlich bekannt ist. Ingridl schlägt vor, diesen
Charcutiers-Ritterschlag mit dem Kauf eines
Wurstteppichs zu feiern. Dann will ich
aber auch endlich
Sushi- und
Käsekissen!

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Äh

Beim vorgestrigen Staatsempfang, den zu besuchen ich die Ehre hatte, bemühte sich Justizministerin Dr. Beate Merk, die ächzend bestiegene Metapher des “Wachturms Justiz” so gründlich totzureiten, dass man fast Mitleid hatte. Mit der Justiz, meine ich.

“Unsersehrverehrterherrministerpräsadent” (UMP) war nicht ganz so gründlich und teilte nicht nur Hottes schicke Brosche aus, sondern auch noch einen “Ehrendoktor” (oder war das eher ein sog. “Fünfzigerjahre-Arztfrauen-Doktor”? Frau Mutter ist nämlich nicht promoviert, wohl aber Herr Vater!). Des weiteren wies UMP darauf hin, dass “damals” (in Frau Mutters Jugend) “die Welt
noch
von Männern dominiert war“. Gut, dass diese Zeiten vorbei sind, und man den Geschlechterkampf einfach mal so entspannt beim Frühstück erledigen kann, ganz ohne böse Männerdominanz. Nach gediegenem Antidiskriminierungsgesetzbashing wurde dann noch die ehrenamtliche Mitarbeit Frau Mutters in der Gesellschaft für Wirtschaftsmeditation und Konfliktmanagement lobend erwähnt. Wirtschaftsmeditation, das ist das, was man im Simpl so um halb 3 macht, wenn man über den Tisch gebeugt überlegt, obs jetzt noch einen Schnitt gibt oder ein g’scheids Bier. UMP hat sich getäuscht: Frau Mutter geht dieser Tätigkeit nicht nach, nicht mal ehrenamtlich, sie mag nämlich nur Pils.

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Schinkenbiegen

Neben der Handy-Worterkennung trägt auch die Word-Rechtschreibkorrektur durch absurde Vorschläge regelmäßig zu meiner Erheiterung bei. In meiner Magisterarbeit erwähnte ich Jeremy Bentham, aber Word meint, ‘verbogener Schinken’ wäre eventuell interessanter. (Ja, ich bin leicht zu amüsieren, und denke mir jetzt Sätze aus, die mit "Bent ham’s" anfangen könnten).
 

 

Leid – immer ein aktuelles Thema!

Lest Willi Winklers Peter-Hahne Artikel in der SZ am Wochenende. Nach einer Einführung in die Thematik der Weltuntergangspredigt ("Das bewährte Grundgesetz ‘Früher war alles besser’ hat sich also verbessert zu ‘Alles wird immer noch schlimmer’") stellt er überrascht fest:

"Der derzeit erfolgreichste unter den hären Predigern ist Pether Hahne. Sein Traktätchen "Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft" (Johannis-Verlag) sollte wenigstens den deutschen Buchhandel vorm Untergang retten. Als Literaturkritiker könnte man sich das leicht machen: Das Buch ist rasend schlecht geschrieben, es kann von keinem Lektor durchgesehen worden sein, es besteht aus nicht einmal Fünfpfennig-Weisheiten und ist ein überaus kolossaler und rechter Vollschmarrn. Nun aber ist dieser Schmarrn nach einem halben Jahr in der 28. Auflage, was – der Verlag ist da zurückhaltend – einer Auflage von mehr als 200.000 Stück entspricht."

Man sieht, dieser Hahne ist ein Phänomen, dessen man sich einmal annehmen sollte (das Buch kommt natürlich sofort auf meine Amazon-Wunschliste). Ich empfehle außerdem den Besuch seiner Homepage (‘Toll, dass Sie Sich eingeklickt haben!"). Dort bekommt man auch einen Überblick über seine ‘Publikationen‘ – es ist immerhin ein Zeichen für gesunde Selbsteinschätzung, dass er sie nicht ‘Bücher’ zu nennen wagt. Beim Geschenkbändchen "Mit dem Herzen schauen" fällt mir mein guter Schwager ein, der in epistemologisch-theoretischer Abwandlung Saint-Exupérys zu sagen pflegt: "Man sieht halt doch nur mit den Augen gut."

Mit links löst "Topjournalist" (!) Hahne, der nebenbei Kolumnist der BamS ist, auch noch das Theodizee-Problem, an dem sich andere Schlaffis (siehe Epikur, Leibniz, Hegel) jahrhundertelang die Zähne ausgebissen haben. Und zwar auf 64 Seiten à € 2,50 in der kartonierten Publikation "Leid – Warum lässt Gott das zu?". Der Klappentext beginnt dabei mit der wohl bemerkenswertesten und sinnhaltigsten Aneinanderreihung von Worten, die die westliche Zivilisation jemals hervorgebracht hat: "Leid – immer ein aktuelles Thema! Resignation, Auflehnung, Anklage – das sind die häufigsten Reaktionen gegen diesen oft unsichtbaren Feind."

Wie Winkler passend bemerkt: "Da kann auch ein Gott nicht mehr helfen."

From the Institute of the Bloody Obvious

New York Times: Scientists find out that persons trained in economic theory
are more likely to be

egoistic assholes
than….uh, philosophers, I'd suggest!

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Wenn ich gewußt hätte

…dass "Dutschkes Mörder" das Nokia 6230 neuerdings als Volks-Handy (!) anpreisen, hätte ich es natürlich nicht gekauft. Jetzt ist es zu spät. Werde als Ausgleich sofort Ché als Hintergrundbild einrichten und die Internationale als Klingelton (polyphon!). Aber nicht dass das dann wieder als "zu links" bezeichnet wird: nehm ich halt ein Oskar-Hintergrundbild, und als Klingelton "Brüder, zur Sonne…"

Eins muss man der Springerpresse aber dennoch lassen: sie verstehen es wirklich, die wesentlichen Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen zu liefern.

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Der Name der Hose

…ist, im Gegensatz zu diesem matten aber unvermeidlichen Titelkalauer, wirklich bemerkenswert:

(bei www.frontlineshop.de)

 

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Die Beraterbank

"Erst werde ich euch schlachten, dann grillen, und die Reste in meinem Riesentiefkühlschrank lagern. Ich werde mir ZEIT FÜR EUCH nehmen! Aber erst werde ich noch eure FINANZIELLE SITUATION regeln. Im Auftrag SATANS! Ich hoffe nur, dass mein sarkastisches, menschenverachtendes Grinsen mich nicht verrät…"

Findet ihr das "Model", mit dem meine Hausbank wirbt, auch so gänsehautverursachend?