If life gives you lemons

Lemons are the one item I’m guaranteed to forget when going grocery shopping. Good thing we now have these in our front yard –

They’re actually Meyer Lemons, a cross between normal (sour) lemon and orange.

Pier review

SF as seen from our Kensington driveway.

César Chávez Park. Bay bridge: check. Skyline: check. Ground squirrel: check.

The Berkeley municipal pier used to be 3.5 miles long (that’s 5.6 km!). Now it’s just 3000 feet (1 km). Still a nice walk.

This looks a bit like Miami but probably feels more like Antartica.

Disapproving seagull.

This is where the pier ends, or at least the tiny part of the pier that’s still in use.

Total versaut

Seitdem sie ihren Überseeumzug ankündigt, ist Cohu schon mehrfach explizit vor der moralisch zersetzenden Kraft Amerikas gewarnt worden. Beliebt ist die Formulierung “Werd aber bloß kein Ami!”, meine Ärztin setzte noch eins drauf mit der Formulierung “Lassen Sie sich bloß nicht versauen von den Amis!”. Ich weiß nicht, ob meine Leser hinsichtlich meiner Persönlichkeitsentwicklung ähnliche Sorgen quälen, doch ich möchte dem schon mal beschwichtigend zuvorkommen: gerade erst habe ich mir eine große Vorratsdosis Old Europe geholt, bei einem Urlaub bei den cheese-eating surrender monkeys in Frankreich, ich bin also kulturell gefestigt. Siehe:

Was das Versauen angeht, ist man als Europäer ja nun beileibe nicht auf Amerikaner angewiesen, eher im Gegenteil. Zu Ehren des größten Versauers aller Zeiten, Marquis de Sade*, hat Cohu daher sein Heimatdorf Lacoste mit Schlossruine besucht und im “Café de Sade” einen Cafè frappé getrunken, also einen geprügelten Kaffee. Passt doch!

Read the rest of this entry »

Blütensuche

…im botanischen Garten:

Locus amoenus

Warum erkennt man eigentlich alle Universitäten der westlichen Welt* daran, dass Leute davor im Gras sitzen? Der im Gras sitzende Student ist ein derart verbreiteter Topos, dass Bildagenturen ihn dutzendweise anbieten

Read the rest of this entry »

“Die Isar entspringt im Karwendelgebirge”

Den Spruch mussten wir in der Grundschule immer klassenweise aufsagen; später im Gymnasium dann den Satz  “Le tarn, c’est une rivière” (in Niederbayern hat man weitestgehend die gleichen Lehrmethoden wie in der pakistanischen Madrasa). Leider habe ich aufgrund meiner ausgeprägten Gipfelunkenntnis keine Ahnung, was man da von meinem Lieblings-Isarbadeplatz aus so schön sieht, und ob es vielleicht passenderweise zum Karwendelgebirge gehört?

Beim Bestimmungsversuch habe ich aber Folgendes herausgefunden:

1. Hier gibt’s zahlreiche Alpenpanoramen, und zwar praktischerweise mit Beschriftung (im Bildfenster anklicken “Übersicht ein”, dann werden die Gipfelnamen eingeblendet): München 1, München 2, München 3.

2. Es gibt am Achensee einen Zweitausender namens Unnütz. Aber sind das nicht eigentlich alle Berge?

Rustici pauperrimi

Gibt es eigentlich was Tolleres als Flechten?

Rein rhetorische Frage, liebe Leser – Flechten sind natürlich unübertroffen.(*) Im nächsten Leben werde ich Lichenologin!

Read the rest of this entry »