Freitagsnachmittagsdoppel

Aubergine

  Oberschiene

(Bilder: Wikimedia Commons)

Servus im Merhaba

Würde garantiert im Merhaba essen: Atatürk

Cohu ist heute endlich einer Empfehlung des Stadtneurotikers nachgekommen und hat die "Taverne Merhaba", ein türkisches Restaurant im mir vorher auch nicht bekannten Franzosenviertel in Haidhausen, besucht. Nach ca. halbstündiger Parkplatzsuche (das Viertel ist ein sog. Parklizenzgebiet) kamen wir mit ziemlichem Hunger in ein erstaunlicherweise bis auf den Koch und den Kellner vollkommen leeres Lokal! Vermutlich lag’s an der Urlaubszeit oder dem Fußballspiel; ungemütlich war es aber trotzdem nicht in dem hellen, sehr klar und ohne viel Folklore relativ anspruchslos eingerichtetem Gastraum. Wir wurden mit ausgesuchter Freundlichkeit und Höflichkeit bedient. Dann gab es für die IT eine Art  – hör weg, Kemal! – Bifteki, also natürlich die türkische Version davon, (Hacksteak mit Schafskäse gefüllt), und für mich eine auf der Zunge zergehende gebackene Aubergine, gefüllt mit Putenfleischwürfeln in einer Tomaten-Soße mit diesen dünnen hellgrünen türkischen Paprikaschoten. Alles, bis zum kleinsten Reiskorn und der milden Joghurtsauce, war – wie wir es ja inzwischen von der exzellenten türkischen Küche außerhalb der Dönerbuden gewohnt sind – absolut perfekt, was Konsistenz und Würzung anging, frisch,  nicht zu fettig, nicht zu salzig, mit einfach unglaublichem Gemüse, wie man es in deutschen Lokalen selten findet (also auf jeden Fall was für Vegetarier!). Ein würdiger Münchner Ersatz für das Hamburger "Mangal," würde ich sagen, und sogar ganz ohne Diekmann.
Für die Durstigen: im Merhaba wird süffiges Oberbräu Holzkirchen ausgeschenkt, auf den Deckeln steht der griffige Werbespruch "Oben Schaum – Unten Traum" (vom Ringsgwandl wurde das Oberbräu, wie diese Seite berichtet, daher schon mal als "Epileptikerbier" bezeichnet).
Also: der Taverne Merhaba verleihe ich hiermit ein uneingeschränktes Cohu-Prädikat, und das will was heißen. Auf dass ab jetzt alle meine Blogleser nur noch dort essen und wir das nächste mal nicht alleine im Eck sitzen!
[Wenn Ihr Euch den Parkplatz-Trouble ersparen wollt: die nächste U-Bahn Station wäre glaub ich der Ostbahnhof.]

(Bild: Wikimedia Commons)

Die Hölle der Coffeeshops und: Fleisch mit Botschaft

Eine große Freude ist es immer wieder, wenn die New York Times voller Ernsthaftigkeit, ohne jegliche Prätention oder Ironie, über "neueste Entwicklungen" der Populärkultur auslässt. (Ein ähnliches Phänomen ist zu beobachten, wenn deutsche Medien über das Internet berichten (Second Life, Bloggen) – zum Kugeln!).

Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate!
(Bild:Onar Vikingstad/ Wikimedia Commons)

Aber zurück zur NYT. In letzter Zeit gab es da zunächst mal das Op-Ed des Literaturwissenschaftlers Stanley Fish zum Thema "Wie man heute Kaffee trinkt" – Fish berichtet von einer erstaunlichen neuen Entwicklung in den U.S.A., die man so nicht für möglich gehalten hätte. Laut Fish ist es heutzutage nicht mehr üblich, einen einfachen "Kaffee" zu bestellen, nein, da hat sich eine Kette von sog. Coffee-Shops ausgebreitet (der Name "Starbucks" dürfte den trendigsten Settern unter Cohu’s Lesern vielleicht ein Begriff sein). Der ellenlange Artikel über die Schwierigkeiten, in die einen diese neuen, verwirrenden Etablissements bringen, lässt einen ernsthaft daran zweifeln, ob Herr Fish so weltgewandt ist, wie er sich – durch das Verfassen eines volksverbundenen Artikels über ein derart bodenständiges Thema und die Betonung der Tatsache, dass er in der Zeitung natürlich erstmal die "Sports Page" aufschlägt – gerne präsentieren würde:

"It turns out to be hard. First you have to get in line, and you may have one or two people in front of you who are ordering a drink with more parts than an internal combustion engine, something about “double shot,” “skinny,” “breve,” “grande,” “au lait” and a lot of other words that never pass my lips. (…)
But then your real problems begin when you turn, holding your prize, and make your way to where the accessories — things you put in, on and around your coffee — are to be found. There is a staggering array of them, and the order of their placement seems random in relation to the order of your needs. There is no “right” place to start, so you lunge after one thing and then after another with awkward reaches." (NYT via "Behind the Times")

Sic, möchte man rufen, transit gloria mundi – nicht mal der doch bekanntermaßen besonders erdverbundene Stand der Literaturprofessoren findet sich mehr in der Welt zurecht! Was soll dann erst ein normaler Mensch machen? Zum Teetrinken übergehen? Noch überraschender ist das alles, wenn man bedenkt, dass der erste Starbucks immerhin von einem Englisch-, einem Geschichtslehrer und einem Schriftsteller gegründet wurde… (Slate rief Fish’s Kommentar übrigens zum "worst op-ed ever written" aus).

Wenn’s schee macht…

Gut, aber noch etwas absurder wird es bei diesem Artikel im "Fashion & Style"-Teil vom 9. August. Unter den Single-Frauen New Yorks ist es der neueste Trend, beim Date keinen Salat, sondern ein Stück Fleisch zu bestellen. Über eine dieser wagemutigen Damen wird berichtet:

Red meat sent a message that she was “unpretentious and down to earth and unneurotic,” she said, “that I’m not obsessed with my weight even though I’m thin, and I don’t have any food issues.” She added, “In terms of the burgers, it said I’m a cheap date, low maintenance.”
Salad, it seems, is out. Gusto, medium rare, is in. (NYT)

Ein Restaurantbetreiber meint gar: “I’ve been shocked at the number of women actually ordering steak." Damit, könnte man meinen, ist alles zum Thema gesagt. Aber die NYT besteht auch bei solchen Themen auf ihren hohen Qualitäts- und Recherchestandards und nimmt ihren investigativen Auftrag ernst. Leider hat sich wohl kein Harvard- oder Princeton-Kulturphilosoph gefunden, der einen Kommentar dazu hätte schreiben können. Folglich werden zum Thema "Frauen, die Steaks essen"  sage und schreibe sechs Personen interviewt, die den heißen Trend – wie könnte es anders sein – vehement bestätigen.

Cohu hofft inständig, dass dieser Trend – was sage ich, diese Bewegung – nach Europa schwappt und sich bald auch auf Nicht-Single-Frauen überträgt. Auch ich will meiner Umwelt nämlich hin und wieder durch das Bestellen eines saftigen Cheeseburgers tatkräftig beweisen können, dass ich nicht neurotisch bin und keinesfalls food issues habe. Ja, in gewissem Sinne bin ich da dem Trend sogar voraus. Eigentlich hab ich überhaupt noch nie Salat bestellt, und zum Essen gehört ein Bier dazu. Könnte es sein, dass diese Idee der normal essenden Frau eigentlich gar nicht aus der Weltmetropole NY, sondern aus der niederbayrischen Provinz stammt? Vielleicht sollte sich da mal der Leyendecker dahinterklemmen, hinter dieses spannende Thema…

Auf vielfachen Wunsch:

Nun endlich mal ein Dodo auf Cohu’s Blog. Und zwar auf einer Bierdose der Marke "Bourbon", die ein geheimer Informant von der Insel Réunion mitgebracht hat.

Anscheinend handelt es sich dabei um das "Nationalbier" der Réunionesen, wie man hier nachlesen kann (wenn man Französisch kann. Ich glaube zumindest, dass irgendsowas in die Richtung dort steht). Besser bekannt ist das Gebräu schlicht unter dem Namen "La Dodo." Nicht zu erkennen ist leider ein am unteren Rand der Dose abgedrucktes (durchgestrichenes) Piktogramm, das eine sichtlich schwangere, durstig eine Dose leerende Dame darstellt. Man kann hoffen, dass niemand dieses Bild in dem Sinne interpretiert, dass "La Dodo" als wirkungsvolles aber schmackhaftes Kontrazeptivum anzuwenden ist.
Der Raphus cucullatus scheint mir übrigens besonders geeignet dazu, für Bier zu werben (besser als etwa ein Auerhahn oder gar ein Löwe): versetzt dieses Getränk doch ab der zweiten, dritten Dose die meisten Menschen in einen Geisteszustand, der dem eines Dodos nicht unähnlich sein dürfte ("Hui, da sind Menschen! Haha, die sind aber nett. Heute sind überhaupt alle Leute so nett. Ich plaudere mal mit ihnen. Hihi, lustige Keulen haben die dabei….").
Verschweigen sollte die Brauerei allerdings, dass die Dronte gerade aufgrund dieses etwas naiven Charakters schon 1681 ausgerottet wurde.

Decline of a Nation: Bean me up

Großbritannien – Cohu berichtete – ist schon seit einigen Jahren auf dem Weg, den kulinarischen Olymp zu besteigen bzw. – jetzt, wo das Empire verloren ist – zumindest zur geschmacklichen Weltmacht zu werden. Heute die Meldung, die den absoluten Gourmet-Gipfel wieder ein großes Stück näher bringt: die Dosenfutter-Firma Heinz ("57 Varieties") wird im Oktober ein revolutionäres Produkt auf den britischen Markt bringen. Baked Beans werden dann in Plastikbechern zum Aufwärmen in der Mikrowelle in den Geschäften des Vereinigten Königreichs feilgeboten, zu schlappen 2 Euro 20 das 4-Becher-Gebinde (1,49£).
Der gebackene Phaseolus an sich ist ja schon ein – für den Außenstehenden offensichtlich – von Grenzdebilen ersonnenes Gebräu aus verkochten weißen Hülsenfrüchten, Zucker und Tomatenmark. Aber den Briten ist es nicht verrückt genug, dieses Zeug allen Ernstes mit Würstchen kunstdarmverhülltem Separatorenfleisch zum Frühstück zu servieren. Nicht mal die Abfüllung des süß-salzigen Breis in Dosen und der (bei Studenten beliebte) kalte Verzehr direkt aus letzteren kann ihren Bedarf nach magenumdrehender Wahnsinnspampe befriedigen. Nein, jetzt muss es das Zeug auch noch als 5-Minuten-, äh, 1-Minuten-Terrine geben, damit man danach nicht abzuspülen braucht (was, zugegebenermaßen, bei der tapetenkleisterartigen Konsistenz von Dosenbohnen sehr unangenehm ist).
Cohu hat sich – den nächsten logischen Schritt konsequent vorausdenkend – in Zusammenarbeit mit der Firma Heinz bereits eine Zubereitungsweise des Hülsenfrucht-Schleims patentieren lassen, bei der die Mischung in einem Fläschchen direkt mit Maul-Spender abgefüllt wird (siehe Abb.). Dreißig Sekunden in die Mikrowelle, dreimal kräftig pumpen, genießen. Nächstes Jahr kommt mein "Pump-A-Bean" auf den GB-Markt – auf dass die stolze Nation dank Löffelverzicht noch mehr Zeit bei der Essenszubereitung sparen und die restliche EU endgültig wirtschaftlich abhängen kann.
Lasst mich schließen mit den Worten Jeffersons:

The sun of Great Britain’s glory is fast descending to the horizon. Her philosophy has crossed the Channel, her freedom the Atlantic, and herself seems passing to that awful dissolution, whose issue is not given human foresight to scan.

Decline of a Nation: Art Made Me Do It

Maul- und Klauen-Seuche? Über sowas Unappetitliches schreibt Cohu nicht. Aber auch abgesehen davon gibt es im Vereinigten Königreich momentan wieder genug Beweise für den "Decline of a Nation". So z.B. hier das außergewöhnliche Verhalten eines Oxforders im Angesicht einer schrecklichen Flutkatastrophe – seht selbst (Danke für den Tipp, Graf W.)(*)

Dann habe ich, frisch von der Insel, auch noch gute Nachrichten für diejenigen unter Euch, die sich Sorgen machen, weil sie oder ihre Kinder zu ungesund essen. Es kann noch schlimmer kommen!
Ein bemitleidenswerter britischer Bursche namens Andrew (6) etwa ist gar nicht dazu zu bewegen, Obst oder Gemüse zu essen. Besorgniserregend für jede britische Mutter: der Kleine mag nicht mal Walker’s Crisps. Diese gelten wohl als "Gemüse," da sie aus Kartoffeln bestehen, und werden daher gerne als Frühstück in die Schule mitgegeben, nicht aber in Andrew’s Fall, denn:

"Pom-Bear are the only crisps that Andrew will eat."
Auch, was das Frühstück angeht, hat er spezielle Vorstellungen:
"The only thing he will eat for breakfast is fish fingers and spaghetti followed by a chocolate mini roll. We call it "a full Andrew". (Guardian)

Na dann: guten Appetit!

(*) Der "mysterious bottom pincher" wurde im Übrigen inzwischen aufgespürt. Zu seiner Verteidigung hatte er Folgendes zu sagen:

When the Daily Mail located Mr Burdett on Tuesday, the father-of-two said he had acted on impulse and apologised to Miss Turton if he had offended her.

He said the tweak of her behind was his way of "brightening up a dull and depressing situation" as locals battled the floods. (Daily Mail)

Außerdem ist er auch noch Künstler und sieht seinen Grabscher als "artistic statement," das wohl in seiner nächsten Ausstellung in Form einer Videoinstallation eine Rolle spielen wird.
Wir sehen also: Großbritannien sinkt immer tiefer. Vielleicht ist die MKS-Epidemie nur ein Fingerzeig Gottes, um die Briten auf den kulturellen Abstieg ihres Landes aufmerksam zu machen.

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Verarschen kann ich milch selber!

Cohu als bekennender Milchzahn ist ob der Milchpreiserhöhungen besorgt: werde ich mir auch in Zukunft meinen Liter Vollmilch am Tag leisten können? Oder werde ich in 40 Jahren vor lauter Osteoporose zu einem Haufen Brösel zerfallen, weil ich mir diesen Stall-Champagner und damit die tägliche Überdosis Calcium nicht mehr leisten kann? Und wodurch soll man den winterlichen Valrhona-Kakao ersetzen, der nur mit der guten Milch – und natürlich dem Rezitieren der Zeilen "Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends / Wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts" so richtig wärmend und tröstend ist? Was hat es eigentlich mit diesem Milchkartell auf sich?
Naja, Dürre in Australien glaube ich ja noch. Aber jetzt mal zwei Fragen: soll ich ernsthaft glauben, dass ein deutscher, traditionell Mercedes fahrender Landwirt Milch so billig produziert, dass das Zeug mit Gewinn nach China und Indien geht? Ich mein, man würde doch denken, dass die dort wesentlich billiger Milch herstellen können, so wahnsinnig viel Know-How gehört ja nicht dazu. Eine Kuh ist ja kein Atomkraftwerk (s. Abb.). Und grad in Indien laufen doch wirklich genug Kühe rum.
Und dann: gabs nicht mal sowas wie die Milchquote? Zu genau dem Zweck eingeführt, um den Milchpreis exakt steuern zu können? Also, wenn schon Planwirtschaft, können wir diese Quote jetzt vielleicht einfach erhöhen?  Die Agrarpolitik der EU:  sie ist so  rätselhaft wie das Lächeln der  Sphinx oder besser: wie die großen, sanften Augen einer Milchkuh.
 (Bild: Denis Gustavo, Wikimedia Commons)

Au contraire, Frau B.:

Zu warm für Kuchen? Nicht mit Cohu! Mir wäre es lediglich zu warm gewesen dafür, einen zu backen, aber das hat dankenswerterweise die gestrige Jubilarin übernommen.

P.S. Wow, und ich bin ja fast Don-Alphonso-tauglich, mit meinen lässigen Arzberg-Tellern. Im Gegensatz zu "Meike Kowalski" hat Cohu das alte Zeug nämlich übernommen. Aber das gute Leinen von der Oma bleibt im Schrank und für Silberbesteck hats auch nicht gereicht. Mei, ich bin halt keine Puristin.
P.P.S. Das Geschirr fliegt raus, sobald ich eine Geschirrspülmaschine hab. Ich sage: Herzlich Willkommen, goldrandlose Zukunft – IKEA-Kollektiv, ich komme! Oder macht mich die Tatsache, dass es mir im Gegensatz zu den anderen Individualisten da draußen herzlich wurscht ist, ob 365+ auch in jedem anderen europäischen Schrank steht, nicht erst zum authentischen Individuum?

OMG Ponies!

 
 Auf zur Friteuse!
(Bild: Wikimedia Commons)

Ich hab mich ja schon öfter gefragt, was eigentlich an den "Belgischen" Pommes in der Pommesboutique so toll sein soll. Also, der Laden ist ja ganz nett. Aber diese Fritten…groß sind sie und hauptsächlich mehlig. Ein bisserl langweilig, da sollen dann wohl die 534 Soßen (nur geschätzt) abhelfen. Dabei bin ich eigentlich ein Mensch, der der Meinung ist, eine Fritte muss auch ohne Soße schmecken! Folglich muss ich jetzt nach einigen Versuchen gestehen, McDonald’s-Pommes sind mir lieber. Nur: wie können lieblose Massenware-Pommes besser sein als die supertollen Szene-Fritten? Kognitive Dissonanz!
Jetzt habe ich des Rätsels Lösung: echte, original belgische Pommes nach alter Art müssten nicht nur doppelt, sondern statt in Pflanzenöl auch noch in Pferdefett – oder zumindest in Rinderfett – fritiert werden:

Belgian fries are about 10-13 mm thick and must be fried twice. Usually in horse fat, according to American culinary celebrity Alton Brown. This was used shortly after World War II but also quickly abandoned in favor of the traditional ox or beef fat. For economical reasons vegetable oil became common and is now usually preferred for a relative cholesterol benefit. (Wikipedia)

Cholesterol benefit? Da würde ich zu Pappkarton raten, noch besser, da mehr Ballaststoffe. Ja, vielleicht könnte die Pommesboutique zur guten alten Praxis des Pferdefett-Bratens zurückkehren. Leider haben die "Herrmannsdörfer", auf die die Boutique ja für Würschtl zurückgreift, keine Pferde, soweit ich weiß…
(Bei McDonalds, wie ich diesem Veganer-Forum entnehme, wird oder wurde zumindest früher übrigens angeblich auch mit Rindertalg und mit Fleischextrakten gearbeitet. Vielleicht daher der aromatische Geschmack?)

Entweder Chefarztbehandlung…oder Valensina.

Dieser Grusel-Artikel bestätigt mich mal wieder in meinem langgehegten Vorurteil, dass eine Behandlung durch Krankenhausärzte am besten so lange vermieden werden sollte, bis man von selbst stirbt.
Wobei ich doch über die Kreativität dieses Chefarztes staune: da wurden große Bauchwunden angeblich mit Zitronensaft desinfiziert. Um teure Medikamente zu sparen, behauptet der Spiegel, aber warum hat der Herr dann frisch gepressten Saft genommen, und nicht wie die manchmal allzu sparsame Cohu, "Sizilia" (20-cent Sauerbrühe aus Zitronensaftkonzentrat, abgefüllt in einer handlichen Plastikzitrone)? Hatte das geschmackliche Gründe? Noch ein wenig Virgine-Oliven-Öl, Salz, geraspelte Zitronenschale und weißen Pfeffer dazu, und man könnte den Herrn zumindest als begabten Metzger bezeichnen, der eine zünftige Marinade anzurühren weiß.

(Bild: Wikimedia Commons, André Karwath)

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