Decline of a Nation: Wieder ein Toter durch Englisches Essen!

Um einen in einem Bergwerksstollen Verschollenen zu befreien, gräbt ein 15-Köpfiges Team in Wales seit Mittwoch mit Baggern, Schaufeln und Händen einen Hügel auf; Flutlicht und Generator wurden aufgestellt. Ein ferngesteuerter Roboter mit Kamera ist unterwegs.
Und jetzt kommt das britische an der Nachricht: beim Verschollenen handelt es sich um einen blinden, tauben, 18 Jahre (!) alten Terrier-Mischling namens Sprogget (nicht zu verwechseln mit Sprocket, dem Fraggles-Hund, s.Abb.)

Lobenswerte, tätige Tierliebe. Aber ein Detail im Artikel lässt aufhorchen:

"They could hear the dog whimpering around three to four metres underground, and before they left for the night they dropped chocolate bars and crisps down the fissure to try to sustain Sprogget through his second night underground.

But on Friday morning there was no sound of the dog." (BBC News)

Hm. Ich hätte jetzt gedacht, solch überzeugte Hundefreunde wüssten, dass Schokolade für Hunde giftig und eine Packung salzige Chips nicht der geeignetste Snack für ein Lebewesen ist, das vermutlich seit Tagen keinen Zugang zu Wasser hatte. Aber dem Briten, der sogar seine Kinder fast ausschließlich mit Schokoriegeln und Walker’s Crisps ernährt, ist sowas vermutlich nicht zu vermitteln…

Gute Nacht, Sprogget! Wenigstens kamst Du so auf Deine alten Tage noch in die BBC News.

One Response to “Decline of a Nation: Wieder ein Toter durch Englisches Essen!”

  1. Stadtneurotiker Says:

    Nach meinen, zugegeben schon rund 20 Jahre zurückliegenden England-Eindrücken habe ich den Eindruck, daß die Haushalte nichts anderes hergaben…


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