A Story Too Often Told

Cohus Wohnung ist momentan Internetz-los. Meine Schuld ist es nicht.
Soll ich die ganze lange Geschichte erzählen, von Cohu, die auszog, um ihren Anschluss umzumelden, in einen Flatrate-Tarif zu wechseln und ein Hardwarepaket zu kaufen, die nicht einmal, nicht zweimal, nein: dreimal scheiterte am Monstrum, von dessen Gefährlichkeit uns unzählige Epen der Neuzeit berichten –  vielköpfiger als Zerberos, gefräßiger als Scylla, gestaltloser als Charybdis, aasstinkender als die Harpyen, bekannt als: TEKOMOS – vom Computersystem, das nicht funktionierte, von der 404-Seite, die erschien, vom Auftrag, der nicht zu erteilen war, von der Anlage, die nicht mitgegeben werden konnte, deren Versendung jedoch mindestens vier Tage in Anspruch nehmen würde, vom Angestellten, der das Wort Kulanz nicht kannte, vom DSL-Anschluss des Vormieters, der trotz Kündigung und Abschaltung noch besteht, der aber wundersamerweise nicht mehr funktioniert  – kurz, ein Epos voller Enttäuschungen, Entbehrungen und Bitterkeit?
Nein, Cohu wird dieses Lied nicht anstimmen. Denn ich weiß, jeder Erdenmensch kennt sie, die drei Dinge, die unverrückbar gegeben sind, mag kommen was da wolle: die Allmacht der Götter. Die festen Bahnen der Gestirne. Und die wundersame, systemimmanente Unfähigkeit und Unverschämtheit des Unternehmens das da heißt: T-Com. 

One Response to “A Story Too Often Told”

  1. Tobi Says:

    Da gehts uns nicht unähnlich, auch bei mir ist die Alice zwar aus- aber noch nicht wieder eingezogen.Aber das auch nur nach tagelangem Ärger… – verwunderlicherweise noch nicht mal mit Frau Alice selbst (freundliches Mädel), sondern mit jenen, die immer am längeren Kabel sitzen.


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