Bless this Mess

Na super. Kaum hat Cohu die halbe Wohnung mit ANTONIUS ausgestattet (dank Mimik-Minimalisten
sogar mit Hilfe eines Ssst-ssst-Krk! Akkuschraubers), kommt von Seiten der New York Times der neueste Amerikanische Scheißdreck Trend: Unordung. Es soll drüben gar ein sog. anti-anti-clutter-movement geben, eine Antiantisaustallbewegung. Ein Vertreter der US-Schlamperiche meint: “Order can be profane and life-diminishing.”
“It’s a flippant remark, but if you’ve never had a messy kitchen, you’ve probably never had a home-cooked meal. Real life is very messy.
These boxes, these organizing supplies, are the containers for all our superficial selves.” erdreistet sich ein anderer Unordnungsfreak zu statuieren.  Und wüste Schreibtische, behaupten die Analysten der “semiotics of mess”, sind sogar ein Zeichen für besonders arbeitsame Zeitgenossen.
Lieber Herr Salzmann und Konsorten, wenn derart küchenpsychologische Mutmaßungen typisches Produkt ungeordneter Regale, Schubladen und Hirnregionen sind, dann bleib ich bei meinen Hängeregistern, Leitz-Ordnern und natürlich ANTONIUS. Man muss ja nicht jeden Scheiß mitmachen.

One Response to “Bless this Mess”

  1. Wolf Says:

    Hm. Antonius ist quasi der IVAR von heute, hm? Ich bin ja leider ein Chaot, aber wenn das neuerdings etwas amerikanisches ist, bekomme ich es vielleicht endlich in den Griff. 😉


Comments are closed.

<span>%d</span> bloggers like this: