Die Beraterbank…

…rät mir bei der Frage, ob ein bei ihr im Depot liegendes Indexzertifikat bei Verkauf steuerpflichtig sei, nach kurzer Internetrecherche (auf die ich natürlich noch nicht gekommen war…), doch "einfach mal bei Merrill Lynch anzurufen."
Vor ein paar Monaten wurde mir von gleicher Stelle dringend nahegelegt, in den "Total Return"-Fonds einzusteigen, wo ich, abgesehen von der Wertentwicklung (siehe Abb.) mit meinen erbärmlichen paar Kröten erst mal mindestens ein Jahr des (Haha!) Zinsgewinnes für Gebühren hätte hinblättern müssen.

Nicht umsonst rät man wohl jungen Menschen, die sich ansonsten für nichts begeistern können: "Mach doch ne Banklehre!"

One Response to “Die Beraterbank…”

  1. IT Says:

    Die Empfehlung für Total Return kam übrigens im November 2005, als alle auf die dann tatsächlich ein paar Wochen später beschlossene Erhöhung der Leitzinsen gewartet haben. Und das ist ja gerade immer der beste Zeitpunkt, um in Anleihen zu investieren. Schmackhaft sollte der Superfonds mit diversen Powerpointkurven gemacht werden, und weil alles sooo steil nach oben zeigte, waren gleich mal alle Achsen unbeschriftet.Meiner 96-jährigen Großmutter wollte ein ebenso brillianter Berater der gleichen Bank den gleichen Fonds andrehen. Ich wünsch ihr ja wirklich alles Gute, aber eine Geldanlage, die sich frühestens mittelfristig rentieren kann scheint sich dafür nicht zu klassifizieren 🙂


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