Alter Ego

Angesichts der allgemeinen Hysterie darf ich es Euch nicht verschweigen – ein gerade (wieder-)entdecktes Foto aus dem Sommer 2003, auf dem ich unbeabsichtigt genauso aussehe wie Benjamin v. S-B.

Ich höre keinen Britpop und ich bin nicht auf Koks, trotzdem: BvSB wie aus dem Gesicht geschnitten! Urteilt selbst:

(Naja, eigentlich bin ich cooler. Weiß irgendjemand, worauf seine Hand liegt? Ist das eine weiße Eule? Ist das jetzt ein Weisheits- oder ein Phallussymbol?Meine Kopfhörer wirken professioneller.)

Posted in Cohu. Comments Off on Alter Ego

Computadora (Making of)

Habe endlich das richtige T-Shirt für mich gefunden
(www.vintagevantage.com)…

Leider sind nun alle Besucher abgereist, aber hier finden sich wieder einige erfrischende Fotos. Statt Cooler Colleges lag der Schwerpunkt diesmal auf dem Outdoor-Spaß – Flüsse, Gärten und Schankstätten Oxfords wurden ausgiebig erkundet.

War allerdings ein wenig außer Gefecht gesetzt, da aufgrund der intellektuellen Stimulation an der hiesigen Elite-Uni mein Weisheitszahn plötzlich zum Vorschein kam und meine gesamte Kieferregion in ein Krisengebiet verwandelte.

Ja, ich musste in meiner Verzweiflung sogar den berüchtigten "National Health Service" in Kauf nehmen, eine Einrichtung, die – wenn man den Gerüchten Glauben schenkt –  Deutsche Bahn, GEZ und Arbeitsagentur wie reibungslos und effizient organisierte Spitzen-Serviceleister aussehen lässt. Mein Penicillin hab ich trotzdem bekommen.

Nun sind es noch gut drei Wochen, bis ich wieder nach Hause komme. Ahem, nochmal ein Aufruf: wer eine freie Wohnung in Maxvorstadt/Schwabing weiß, möge sich bei mir melden. Ansonsten heißts halt wieder: SZ Mietmarkt.

Posted in Cohu, The One Place. Comments Off on Computadora (Making of)

German Society

Schaust Du hier: Endlich ist die neue Homepage für die German Society fertig. Naja, so gut wie…was, Laufschriften sind nicht der neueste Trend im Webdesign?…ok, ok…Ich arbeite dran!

Posted in Internetz, The One Place. Comments Off on German Society

Analyze that

27. Januar 2004 – Bei der Anfertigung Eines Essays zum Skeptizismus tippte ich soeben statt "theorists of knowledge" "terrorists of knowledge" …

Posted in Mater Scientiae, Sprachliches. Comments Off on Analyze that

Costa Cordalis

Posted in Mater Scientiae. Comments Off on Costa Cordalis

Indeterminacy of Translation, my ass

Aus "Tom Waits" wird in der automatischen Google-Übersetzung "Wartezeiten Tom".

Posted in Sprachliches. Comments Off on Indeterminacy of Translation, my ass

Völker, hört die Eliten!

Endlich kommt die Bildungsoffensive. Es bedrückt mich etwas, dass ich extra nach Oxford gegangen bin und jetzt erfahren musste, dass es in Deutschland auch bald 10 Unis auf Harvard-Niveau geben soll… Ich selbst bin seit Jahren eine anerkannte Kämpferin für Eliten  und zweifle keinen Augenblick lang daran, dass unsere Bundesregierung, die ich ja sogar teilweise selbst gewählt habe, Mittel und Wege finden wird, diesen zukunftsweisenden Plan schon bald in die Tat umzusetzen und unser Land endlich, trotz der üblen Blockadepolitik der Opposition, auf den richtigen Weg zu bringen.

Ich selbst habe, um zukünftig auch etwas zur Produktivität unserer geliebten Wirtschaft beitragen zu können (natürlich auf Meta-Ebene, wie es eben Sache der Elite ist), in diesem Term Macroeconomics belegt. Schon nach der ersten Vorlesung kam mir eine visionäre Idee zur Finanzierung der Bildungsoffensive: die Einnahmen aus dem Dosenpfand werden direkt an die zu fördernden Elite-Institute ausgezahlt. Um endlich Wettbewerb in die Bildung zu bringen, sollte die Bezuschussung direkt proportional zum Dosenverbrauch pro Student/Dozent des Fachbereichs erfolgen. So erreichen wir – aufgrund der von Fach zu Fach unterschiedlichen Alkoholikerquote – nicht nur eine gezielte Förderung gerade der Fachabsolventen, die mittelfristig besonders gesucht sind (Mediziner und Ingenieure), sondern schaffen auch noch Arbeitsplätze  für Absolventen, die nicht so gefragt sind (Philosophen, aufgepasst!) – in der Automatenindustrie!.

Den natürlich auch nahe liegenden Plan, unsere zukünftige Elite mit den Einnahmen des Toll-Collect-Konsortiums zu unterstützen, habe ich wieder verworfen: Das Geld braucht unser Gerd schließlich für die Innovationsoffensive!

Ich zitiere aus der Regierungserklärung:"Politik für Bildung und Innovation – Chancen eröffnen, Werte vermitteln, Teilhabe sichern,
im Wettbewerb erfolgreich bestehen".
 

Wow. Das soll der Stoiber erstmal nachmachen!

 

Posted in Politisches. Comments Off on Völker, hört die Eliten!

Top Five: Das Beste an England

Platz 1: Sainsbury’s-Fertiggerichte
Oh köstliches Mikrowellen-Chicken-Tikka-Masalla-with-Pilau-Rice! Oh unvergleichliches Chargrilled-Vegetable-Cous-Cous!Oh zartschmelzend-knusprige Spinache-Gruyère-Quiche! Oh, Und Ihr kleinen braunen Küchelchen, Labung der Götter: Double-Chocolate-Chip-Mini-Muffins, ich verehre Euch!

Platz 2: Gärten
Die englische Gärtnerkunst verwandelt jeden Dreckhaufen auch mitten im Winter in ein kleines stück blühendes Teletubby-Paradies.

Platz 3: Nette Menschen
Busfahrer, Verkäufer, Putzfrauen, Sekretärinnen und sogar die Essens-Austeiler in der Hall sind ausnehmend freundlich. (Es kann ein bisschen dauern, bis man sich daran gewöhnt hat und feststellt, dass man nicht blöd angemacht, sondern nur nett bedient wird)

Platz 4: Köstlicher Käse
Ich als alter Käsefex war natürlich sehr verwundert, dass es hier in England exquisiten Käse gibt. Man würde ja denken, das sei ein Privileg Frankreichs, aber nein, auch hier beherrscht man die Kunst der Milchfermentation. Cheddar gibt es in den erstaunlichsten Varianten, und wer eine Blauschimmel-Schwäche hat, sollte mal Stilton probieren…

Platz 5: Zebrastreifen
Autos kommen hier zwar immer aus der falschen Richtung. Dafür halten sie an Zebrastreifen an, und zwar auch, wenn man ganz überraschend vor sie hüpft…Lustig!
Posted in Aus Aller Welt, Decline of a Nation. Comments Off on Top Five: Das Beste an England

Kulturkontraste

Den Heimaturlaub habe ich unbeschadet überstanden, wenn man von einiger Gewichtszunahme absieht. Aber schließlich ist die Advents- und Neujahrszeit ja eine Zeit der Einkehr; dies habe ich mir sehr zu Herzen genommen und bin so oft wie möglich in urbayerischen Lokalen  und Haushalten eingekehrt. Vermutlich habe ich einige unter der schlechten Konjunktur leidenden Münchner Gastwirte doch noch durch den Winter gerettet!

Andere Urbavarismen sind anscheinend ähnlich bedroht wie Tellerfleisch und Weißwurst: eingefleischte Münchner werden sich an den traurigen Tag erinnern, an dem die klonhafte, mit undefinierbarem Hannoveranerdeutsch und Teilzeit-Englischlehrerinnen-Englisch bewehrte Siemens-Maschinenstimme Einzug in die U-Bahn-Ansagen hielt. Markerschütternd, mit dem Sex-Appeal einer Realdoll klang es seitdem aus den neuen Lautsprechern: "Nächster Halt: Séndligertor!". Nun stellte ich bei meinem Aufenthalt in München fest, dass jetzt nicht nur die Mehrheit der zugereisten U-Bahn-Ansager, sondern auch einige anscheinend münchnerische U-Bahn-Fahrer dazu übergegangen sind, "Séndlingertor!" zu sagen. Sic transit gloria mundi.

Am Samstag kam ich also wieder in Heathrow an und wurde, kaum in den Bus nach Oxford gestiegen, erfreut durch diese am Sitz des Vordermannes angebrachte Inschrift:

Unglaublich, dass ein Land, das zu solch erstaunlichen Kulturleistungen fähig ist, sich nicht zum "Alten Europa" zählt, ist es nicht?

Posted in München, The One Place. Comments Off on Kulturkontraste

Weihnachten

Betrachtet meine neue Weihnachtsanimation! Und entschuldigt eventuelle Probleme mit der Schriftart; die alte ist irgendwie verloren gegangen…

Posted in L'art pour l'art. Comments Off on Weihnachten