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Was gibt es hier viel zu selten? Richtig, total süße wuckelige schnuckelige Tierbilder. Aber verzagt nicht, denn mithilfe meiner Fotos vom gestrigen Zoobesuch kann ich da sofortige Abhilfe schaffen.

Und um zumindest den Anschein der Wissenschaftlichkeit zu wahren: das da oben sind Reiherenten (Aythya fuligula) (die es auch außerhalb des Zoos gibt, das ist wie in Karl Valentins berühmten Tierpark-Sketch: “Da zahlt ma eine Mark Eintritt, und dann sieht man einen ganz gewöhlichen Spatzen!”). Darunter sehen wir zwei Alpakas (Lama pacos), das sind die vom Pulli. Wer jetzt noch nicht genug Tier-Content abgekriegt hat: hier geht’s gleich weiter, allerdings mit Tieren, die nach gängiger Einschätzung nicht besonders schuckelig sind.
Cohu als bekennender Milchzahn ist ob der Milchpreiserhöhungen besorgt: werde ich mir auch in Zukunft meinen Liter Vollmilch am Tag leisten können? Oder werde ich in 40 Jahren vor lauter Osteoporose zu einem Haufen Brösel zerfallen, weil ich mir diesen Stall-Champagner und damit die tägliche Überdosis Calcium nicht mehr leisten kann? Und wodurch soll man den winterlichen Valrhona-Kakao ersetzen, der nur mit der guten Milch – und natürlich dem Rezitieren der Zeilen "Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends / Wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts" so richtig wärmend und tröstend ist? Was hat es eigentlich mit diesem Milchkartell auf sich?
Naja, Dürre in Australien glaube ich ja noch. Aber jetzt mal zwei Fragen: soll ich ernsthaft glauben, dass ein deutscher, traditionell Mercedes fahrender Landwirt Milch so billig produziert, dass das Zeug mit Gewinn nach China und Indien geht? Ich mein, man würde doch denken, dass die dort wesentlich billiger Milch herstellen können, so wahnsinnig viel Know-How gehört ja nicht dazu. Eine Kuh ist ja kein Atomkraftwerk (s. Abb.). Und grad in Indien laufen doch wirklich genug Kühe rum.
Und dann: gabs nicht mal sowas wie die Milchquote? Zu genau dem Zweck eingeführt, um den Milchpreis exakt steuern zu können? Also, wenn schon Planwirtschaft, können wir diese Quote jetzt vielleicht einfach erhöhen? Die Agrarpolitik der EU: sie ist so rätselhaft wie das Lächeln der Sphinx oder besser: wie die großen, sanften Augen einer Milchkuh.
(Bild: Denis Gustavo, Wikimedia Commons)
Großbritannien hat momentan wirklich ein Problem. Nein, ich meine natürlich nicht die riesige Flutkatastrophe. Vielmehr erregt momentan ein heiliger Bulle namens Shambo die Gemüter. Das Tier lebt in einem walisischen Hindu-Tempel und wird dementsprechend versorgt (hier auf der Webcam sieht man, wenn man Glück hat, wie er, fein gestriegelt, mit Blumenkranz in blütenreinem Stroh steht).
Jetzt aber das Problem: bei Shambo besteht TB-Verdacht. Und für Rinder mit TB-Verdacht gilt in Wales die strenge Regelung, dass sie geschlachtet werden müssen, da sonst eine Ausbreitung der Seuche befürchtet wird. Blöd natürlich jetzt, wenn man ein Hindu ist, und das Vieh für heilig hält. Doch die walisischen Behörden lenken nicht ein: heilig oder nicht, heute muss Shambo zur Schlachtbank. Wie wird das ganze ausgehen?
Wer es jetzt vor Spannung schon nicht mehr aushält, sei auf das Liveblogging des Guardian verwiesen, das ja schon bei ähnlich einschneidenden Ereignissen (etwa den Londoner Terroranschlägen) weitergeholfen hat. Letzte Meldung, vor 10 Minuten veröffentlicht: die Behörden machen sich Sorgen um das Wohlbefinden des Bullen, da es um die Hütte herum jetzt doch etwas lauter zugeht – man möge sie doch bitte durchlassen, damit sie in Ruhe ihres Amtes walten können. Im Namen des Tierschutzes!
Humor haben sie, die Briten.
(Bild: Skanda Vale Hindu temple, Wales)
Dass der Krieg heute nicht mehr aussieht wie vor hundert Jahren, ist gemeinhin bekannt. So ist es in von Krieg betroffenen Regionen größtenteils gar nicht mehr nötig, erstmal große Mengen von jungen, hoffnungsvollen Leuten einzusammeln und auf (Ab-)Schlachtfelder zu transportieren, wie noch im ersten oder zweiten Weltkrieg – dank denzentraler Methoden ist es heute möglich, das alles vor Ort, auf dem Marktplatz, vor der Moschee, in der Schule zu erledigen. Die mühsamen Unterscheidung zwischen Zivilist und Soldat spart man sich größtenteils auch (Stichwort "Enemy Combatant"). Selbstmordattentäter sind wohl die effizienteste Form überhaupt, dem Feind zu begegnen, und haben sich deshalb auf dem globalisierten Markt der Gewalttaten durchgesetzt. Was man dadurch an Ausbildungs-, Bekleidungs- und, nicht zu vergessen, Ruhestands- und Sozialzahlungen spart!
Aber die strategischen Errungenschaften der Kriegskunst beschränken sich nicht auf diese "Zivilisierung" des Krieges. In den Nachrichten der letzten Tage ist nämlich auch von ganz neuen Methoden die Rede. Im Irak verbreitete sich das Gerücht, britische Besatzungstruppen hätten menschenfressende Dachse, ja, richtig gelesen, menschenfressende Dachse, in der Nähe von Basra ausgesetzt, um Panik auszulösen. Der Honigdachs (s. Abb.) siehr zwar drollig aus, aber wird bis zu einen Meter lang und hat unschöne, scharfe Klauen an den Vorderpfoten, die er zu benutzen weiß – nicht nur gegen Vieh, sondern auch, wenn Menschen ihn in die Enge treiben oder auf dem Falschen Fuß erwischen. Um das Gerücht zu zerstreuen, britische Truppen hätten diese ungemütlichen Gesellen (die im Irak heimisch sind) in der Basra-Region ausgesetzt, äußerte ein Militärsprecher dann einen für seine Funktion wohl einmalig lustigen Satz:
"We can categorically state that we have not released man-eating badgers into the area." (BBC News)
Was die Panik mutmaßlich ausgelöst hat, war übrigens dieser Artikel auf der Seite "NewsBisquit", Die eher satirische Natur dieser Publikation ist trotz deutlicher Anzeichen wohl nicht jedem gleich aufgefallen.
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| Auf zur Friteuse! (Bild: Wikimedia Commons) |
Ich hab mich ja schon öfter gefragt, was eigentlich an den "Belgischen" Pommes in der Pommesboutique so toll sein soll. Also, der Laden ist ja ganz nett. Aber diese Fritten…groß sind sie und hauptsächlich mehlig. Ein bisserl langweilig, da sollen dann wohl die 534 Soßen (nur geschätzt) abhelfen. Dabei bin ich eigentlich ein Mensch, der der Meinung ist, eine Fritte muss auch ohne Soße schmecken! Folglich muss ich jetzt nach einigen Versuchen gestehen, McDonald’s-Pommes sind mir lieber. Nur: wie können lieblose Massenware-Pommes besser sein als die supertollen Szene-Fritten? Kognitive Dissonanz!
Jetzt habe ich des Rätsels Lösung: echte, original belgische Pommes nach alter Art müssten nicht nur doppelt, sondern statt in Pflanzenöl auch noch in Pferdefett – oder zumindest in Rinderfett – fritiert werden:
Belgian fries are about 10-13 mm thick and must be fried twice. Usually in horse fat, according to American culinary celebrity Alton Brown. This was used shortly after World War II but also quickly abandoned in favor of the traditional ox or beef fat. For economical reasons vegetable oil became common and is now usually preferred for a relative cholesterol benefit. (Wikipedia)
Cholesterol benefit? Da würde ich zu Pappkarton raten, noch besser, da mehr Ballaststoffe. Ja, vielleicht könnte die Pommesboutique zur guten alten Praxis des Pferdefett-Bratens zurückkehren. Leider haben die "Herrmannsdörfer", auf die die Boutique ja für Würschtl zurückgreift, keine Pferde, soweit ich weiß…
(Bei McDonalds, wie ich diesem Veganer-Forum entnehme, wird oder wurde zumindest früher übrigens angeblich auch mit Rindertalg und mit Fleischextrakten gearbeitet. Vielleicht daher der aromatische Geschmack?)
Die Sun berichtet von einer wahren Sensation auf deutschem Boden. Ein Wunder, ein Wunder! Nicht nur, dass die Sonne unter den Britischen Tabloids einen Artikel mit Deutschlandbezug ohne die Worte "Stahlhelm" oder "Blitzkrieg" hinkriegt. Sondern auch, dass die Zebrahengst-Pferdestuten-Hybride "Elyse", die in einem Safaripark zur Welt kam, nicht grau-braun gestreift aussieht wie andere Zonys, Zerde und Pfebras, sondern ganz spacig weiß/zebragestreift gescheckt ist! Wenn wir da mal keine natürliche Chimäre vor uns haben. Da schau her, sowas findet man sonst nur unter Radfahrern!
Wie ich via Toytown der SZ entnehme, ist es einem Hundebesitzer gelungen, seinen Zeckenteppich so zu trainieren, dass dieser Müll aufsammelt und sogar in Mülleimern entsorgt. Vielleicht ein Ansatz, unser Viertel und insbesondere den maxvorstädtischen Teil des E-Gartens endlich wieder zu entberlinisieren? Dazu müsste man dann nur noch städtischerseits die Mülleimer leeren, was aber anscheinend nicht so einfach ist.
Vielleicht wird ja Josef Schmid, der neuerdings überall plakatierte, hoffnungsvolle Kandidat für das Münchner Rathaus, endlich wieder für saubere Straßen sorgen. Mit eisernem Besen, wie es in der CSU Sitte ist!
Die Tatsache allerdings, dass in seinem Slogan “Was zählt ist München” für meinen Geschmack ein Komma fehlt, ist schon mal ein schlechtes Zeichen. Erschwerend kommt hinzu – Achtung, Cohu-exklusiv-Enhüllung – dass “Josef Schmid” (der Name kommt einem schon verdächtig artifiziell vor, oder?) nach Schaf “Dolly” und Hund “Snuppy” der erste menschliche Klon ist. Von wem, fragt ihr? Die Sicherheitsbestimmungen im geheimen Unions-Biotechnologielabor von Bad Wiessee sind streng. Aber ich habe es trotzdem herausgefunden. Die CSU will mit aller Kraft und ohne Kosten und Mühen zu scheuen zurück in die 50er.
Nochmal zu den müllräumenden Hunden. Der absolute Gipfel wären natürlich Hunde, die ihren eigenen Unrat wegräumen. Oder besser noch: einfach, wie andere Leute auch, ganz normal aufs Klo gehen. Kann doch nicht so schwierig sein! Youtube sei mein Zeuge: Katzen können es. Aber das ist der fundamental falsche Ansatz, Freundchen…
Ein in einem britischen Aquarium ansässiger Oktopus hat sich dermaßen gelangweilt in seinem Becken, dass man ihm jetzt Legosteine zur Verfügung stellt:
"He seems to be having lots of fun with his new Duplo. As well as the large bricks, we also design puzzles for him involving Tupperware boxes full of food, jam jars and plastic balls. Staff here are enjoying watching him – he’s a real character." (Lancashire Evening Post)
Cohu ist beruhigt, dass man dem armen Achtarmer harmloses Lego und, nicht etwa wie Atlantas Affen, Killerspiele zur Ablenkung präsentiert. Wer möchte schon einem fünf Meter langen Kraken begegnen, der die letzten zwei Wochen ohne Schlaf in einem abgedunkelten Aquarium mit gelegentlicher Zufuhr von Red Bull und Aldi-Pizza verbracht hat, beim ununterbrochenen Ego-Shooter-Spielen? Ich jedenfalls nicht.
Eine Frage bleibt jedoch noch. Woran erkennt man, dass sich ein Oktopus langweilt?
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| Grüne Meerkatze (Bild: K.Walsh, Wikipedia) |
Saublöd, wenn man Parkinson bekommt.
Besser in dem Fall, wenn man dann ein Affe ist. Noch besser: ein Affe in Herrn Redmond‘s weltberühmter Meerkatzenkolonie. Dann nur noch fix menschliche Stammzellen ins Hirn injiziert bekommen und siehe da:
At the time of the injections, the monkeys couldn’t feed themselves or walk without assistance, and alternated between periods of absolute stillness and uncontrollable tremors. Two months after the treatment, they were able to walk and eat. The tremors had disappeared. (Wired)
Juhuuuu!
Na gut, einziger Nachteil: nach der Heilung wurden die Affen getötet und seziert. Sozusagen Unglück im Glück im Unglück.