Die Entdeckung der Langsamkeit

Frau B. hat, wie so oft, recht:

"Aber irgendwie will man grad nicht um die Welt fliegen. Stattdessen werden Kind und Kegel und Luftmatratze ins Auto gepackt, die Räder hinten, oben, sonstwo angeschnallt und es geht los. Und nicht mal mehr zwingend übern Brenner. Slow down heißt ganz offensichtlich die Devise."

Auch bei Cohu keine Brennerüberquerung dieses Jahr. Es geht ins Ötztal, ins altbewährte tiroler Domizil mit Herrgottswinkel und Holzofen (den wir nicht brauchen werden, naja, hoffentlich!). Highlight: Besuche des Ötzidorfs und des Alpenzoos sind geplant, ebenso wie das Betrachten von wilden Forellen, eine Beschäftigung, die das Herz des Städters bekanntermaßen auch dann erfrischt, wenn er ohne Angelausrüstung anreist. Irgendwann lerne ich es auch noch, die Viecher mit der bloßen Hand zu fangen (doch, das gibts. Der Schotte nennt es "Guddling for Trout", Zitat " ….you’re going to get wet and cold. Very wet and very cold. But the reward—-")

Da wir zwangskosmopolitisierten Jungspunde aber doch nicht von einer Flugreise ablassen können (so lange wir noch dürfen!), gehts danach auch noch nach Irland (ebenfalls ein bereits bewährtes Cohu-Reiseziel). Diesmal allerdings nach Kerry. Auch da wird vermutlich kein wirkliches Exotik-Feeling aufkommen: der Ire ist ja, was Bierkonsum und Traditionsbewusstsein angeht, der Bayer der britischen Inseln. Auch das Wetter dürfte sich vom hiesigen nicht groß unterscheiden. Richtig so. Denn, wie Frau B. sagt:

"…der Erholungswert beim downslowen ist enorm."

Posted in Cohu. 2 Comments »

2 Responses to “Die Entdeckung der Langsamkeit”

  1. Helga Says:

    Die Sommerpläne muten wundervoll an! Ich möchte ausführliche Berichte bitte und freue mich auch speziell über Recherche-Ergebnisse bezüglich Irland. Steht ja bekanntlich schon länger auf der Plan-Liste…Auch ja: Regenjacke nicht vergessen;-)

  2. T.M. Says:

    Wieviel Leute braucht man für einen Trend?


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