Der kleine Unterschied

Wenn jemand Abitur macht, irgendwas studiert und danach dann einer bezahlten Arbeit nachkommt, ist das der ganz normale, nicht weiter bemerkenswerte Lebenslauf der Mittel- und Oberschicht. Jedenfalls, wenn der Jemand ein Mann ist.

Wenn eine Frau das Gleiche tut, ist sie nämlich gleich ein "attraktives Superweib über 35 mit Diplom und Verantwortung, Audi quattro und Ansprüchen." Jedenfalls für das SZ-Magazin…das sich in diesem Artikel, wenn ich ihn richtig verstehe, eigentlich bitterlich über die Ungerechtigkeit von Genderstereotypen beklagt, aber dann selbst auch nicht ohne solche auskommt.

One Response to “Der kleine Unterschied”

  1. croco Says:

    Gepsannt bin ich darauf, wie sich das neue Unterhaltsrecht nach der Scheidung auf diese Zusammensetzung auswirkt. Es lohnt sich dann nämlich nicht mehr für die Frauen, die Hausfrau zu spielen. Kommt es zur Trennung, bekommen sie kaum noch Unterhalt. Die jungen Akademikerinnen werden nicht zu Hause bleiben. Auch die Zahnarzthelferin wird es sich überlegen, sonst wird sie mit fünzig ganz schön arm dastehen, wenn er dann eine neue Junge mit vollen Lippen hat.


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