Und der HipHop hat doch recht

Dass der gluteus maximus und vor allem seine ausgiebige Polsterung ein ästhetisch ansprechendes Wunderwerk der Natur ist, geriet über weite Strecken des 20. Jahrhunderts leider in Vergessenheit. Eine Rehabilitation startete Sir Mix-A-Lot zwar schon 1992 mit seinem unvergessenen Song "Baby got Back"  (Wikipedia), aber da ist er, wenn man sich momentane Schönheitsideale ansieht, immer noch der Rufer in der Wüste:

I’m tired of magazines
Sayin’ flat butts are the thing
Take the average black man and ask him that
She gotta pack much back
So, fellas! (Yeah!) Fellas! (Yeah!)
Has your girlfriend got the butt? (Hell yeah!)
Tell ’em to shake it! (Shake it!) Shake it! (Shake it!)
Shake that healthy butt!
Baby got back!

Wie ich da jetzt drauf komme? Wie so oft wurde kulturell tief verankertes Wissen ("Hintern = gut!") von der Naturwissenschaft letztendlich bestätigt. Man hat nämlich herausgefunden, dass subkutanes Fett in genau diesem Bereich vor Diabetes schützen soll. Die Überschrift "Scientists find something good about a big bottom" allerdings erweckt den Eindruck, man wäre auf Wissenschaftler angewiesen, um große Hinterteile gut zu finden – Grundfalsch natürlich. Wie sagt nochmal Sir Mix-A-Lot:

So your girlfriend rolls a Honda,
playin’ workout tapes by Fonda
But Fonda ain’t got a motor in the back of her Honda
My anaconda don’t want none
Unless you’ve got buns, hun!

Das Video gibt es hier. Und es ist, würde ich mal sagen, beim besten Willen nicht SFW.

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