Münchner G’schichten

Eine Durchsage an alle Münchner Leser: Falls Ihr’s noch nicht gesehen habt – die Abendzeitung ist jetzt auch "richtig" online.
Eine detaillierte Kritik des Onlineangebots findet sich bei Thomas Mrazek. Abendzeitung.de ist vielleicht nicht das Ei des Kolumbus, aber für Freunde der gediegenen Lokalnachricht (wie Cohu) auf jeden Fall was Feines. Die SZ macht sich im München-Onlinebereich ja eigentlich nur noch lächerlich (siehe Bildstrecken, siehe Kommentar-Freeze), und für eine richtige Lokalnachrichtenversorgung hat Münchenblogger einfach zu wenig bzw. zu einseitigen Content. Was will der Lokalnachrichteninteressierte eigentlich? Sowas. Sowas. Und, bei Gott: sowas. Gegen die packende Immanenz  solcher Meldungen können Pseudoboulevard und "Szene" von mir aus einpacken.
Und damit zurück zu den Weltnachrichten.

3 Responses to “Münchner G’schichten”

  1. felix Says:

    Die interessanteste Nachricht aus der großen Welt (Brasilien!) unterschlägst du deinen Lesern aber 😉

  2. cohu Says:

    Die Meldung fand ich für einen unterhaltsam gemeinten Beitrag nicht wirklich geeignet. Ich hoffe auch mal stark, dass meine Leser in der Mehrheit Zwangsprostitution nicht wahnsinnig "interessant" finden (wobei einen die Google Keywords manchmal daran zweifeln lassen).Ich bin insgesamt der Meinung, dass gutes Boulevard nicht von nackten Tatsachen, "Kinderschändern", "Babymord" und Sexualverbrechen lebt, sondern von den (mehr oder weniger harmlosen) Kleinigkeiten – und in dieser Hinsicht fällt die Online-AZ, verglichen etwa mit Bild.de oder, Gott bewahre, SPON, positiv auf; jedenfalls bis jetzt noch…

  3. Stadtneurotiker Says:

    Irreführend ist allerdings die Rubrik <i>Ponkie sieht fern</i>. Das Wenigst dort dürfte Ponkie geschrieben haben…


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