Höchst verdächtig!

"Wie mach ich meine linke Zelle größer?"

Heutzutage macht man sich ja mit den kleinsten Handlungen, also geradezu nebenbei, höchst verdächtig. Verlinken auf Rezepte zum Bombenbau ist riskant, genauso wie das Verwenden von Begriffen wie Gentrification. "Wie mach ich meine linke Zelle größer"unschuldige Frage eines html-Neulings oder Terror-Anfangsverdacht?
Aber auch außerhalb des Internetzes – im unpassend benannten "Real Life" – begibt man sich schnell ich Gefahr. Ein schmackhaftes Beispiel: Falafel. Bei diesem schönen Rezept, das nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan ist, muss man die Kichererbsen nicht mal kochen und braucht auch keine Friteuse. Cohu hat sich gestern fast ein bisschen daran überfressen. Aber wie gesagt: No risk, no fun. Man kann da beim Einkauf leicht einen gefährlichen Verdacht auf sich lenken. So versuchte etwa das FBI zeitweise, durch das Verfolgen von Falafel-Verkaufszahlen den Einstrom iranischer Terroristen nach San Francisco nachzuvollziehen.
Wer hätte das gedacht: die scheinbar so harmlosen Kichererbsenbällchen sind ein typische Speise der Achse des Bösen, und die rundlichen Hülsenfrüchte somit garantiert schon längst auf der Verdachts-Liste der Verfassungsschützer. Dazu noch ein eiskaltes Rappi Bier auf das Wohl von Kim Jong-Il, eine schmackhafte Reispfanne namens "Moros y cristianos",  und vielleicht eine schöne Romeo y Julieta nach dem Essen, und danach könnt ihr gleich anfangen, für die Untersuchungshaft Zahnbürste und Schlafanzug zusammenzupacken. Weitere Rezeptanregungen findet ihr hier.

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