Höchstens Dreineunzig.

Da bin ich mal wieder Opfer meiner eignenen grenzenlosen Gutmütigkeit geworden und habe ein Buch fertiggelesen, dessen erste Seite schon Schreckliches erahnen ließ. Ich weiß nicht, liegt es an der Übersetzung aus dem Französischen oder ist das einfach schon wieder total überholt, dieses 39,95 von Frédéric Beigbeder? Oder einfach nur ein ganz schlechtes, plattes Pamphlet, das weder durch die zahlreichen Porno-Referenzen noch die "zynischen" Anekdötchen (im Stil von Altherrenwitzen) aus der Welt der Kreativen besonders aufgelockert wird?
Egal jetzt, wie der Titel sagt, ich hätte für diesen supervermarkteten Groschenroman in Hardcover rückblickend höchstens Dreineunzig bezahlt, aber in der Studentenwerksbib gab’s ihn auch umsonst.

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