The Decline Of A Nation – Follow Up

Ich hab damals nur lapidar verlinkt, aber treffende Illustrationen und Formulierungen kommen jetzt endlich von der Springerpresse:
Sperrstunde weg! Wird England nie wieder nüchtern? Da bleibt keine Kehle trocken und keine Frage offen.
Außer vielleicht die, ob England überhaupt jemals nüchtern war.

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Die spinnen doch!

Allgemein gültiges Naturgesetz: Säugetiere, abgesehen vom Flusspferd, bewegen sich im Wasser entweder schwimmend fort oder gehen unter. Im Nordbad wird dieses Gesetz ja gerne außer Kraft gesetzt. Schon beim Aqua-Jogging fragt sich der Schwimmer: wie weit kann ein Mensch sinken? Also rein metaphorisch, denn mit so einem Schaumstoffgürtel kriegt man die größte Wohlstandswampe nicht weit unter die Oberfläche.  Jetzt wird aber sogar noch sog. Aqua-Spinning betrieben. Das ist, soweit ich es verstanden habe, Fahrradfahren unter Wasser. Wer sich jetzt in Anbetracht der Abbildung schon freut: “Ui, Bikinichicks, die selbst mir nicht davonschwimmen können!” sei gewarnt: die TeilnehmerInnen der Kurse im Nordbad sehen normalerweise anders aus. Freue mich schon auf das Unter-Wasser-Panorama der spinnenden Grazien!

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Süß und knusprig

Süß ist die email-adresse dieser spam-mail:

Eher knusprig sind dagegen vermutlich die "Ziegel"-Gerichte, die im
Prospekt meines Liefer-Asiaten angepriesen werden:

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Winterdoppel

Wird es gerade wirklich schon dunkel? Wenigstens hat mich das auf ein Doppel gebracht…

Sonnenwenden

Wonnen senden

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Trendscout

…werde ich, wenn die Karriere als Philosophenkönigin (wider Erwarten!) doch scheitern
sollte. Wie schon lange von mir vorausgesagt, liegt der Mops voll im Trend. Gestern sah ich doch tatsächlich einen eindeutig hippen jungen Mann vor mir in der Schlange im Karstadt/Nordbad. Übrigens eine echte Underground-Location, da das Sortiment eher, äh, eklektisch-subkulturell bestückt ist – wer braucht Eierwärmer, Handtaschenhenkel aus Bambus oder Toner für Commodore-Drucker? Wohl nur die abgefahrensten Freaks.

Stylische Accessoires des Hipsters: IPod und Mops, letzterer angetan mit einem Geschirr mit der ironisch-postmodernen Aufschrift KAMPFMOPS. Gerade in Zeiten der großen Koalition bzw. Krise ist der Mops doch der ideale Fashion-Dog: nach außen legt er, reformwillig ob des Ernsts der Lage, die Stirn in Falten, innerlich lacht er sich – angesichts der eigenen Fettreserven – ins Fäustchen!

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Ich lebe noch.

Trotz (bzw. aufgrund) der Inbetriebnahme meines nagelneuen, wunderschönen, matt glänzenden Thinkpad T43 ist das Bloggen momentan etwas schwierig. Die IT schwärmt zwar von einem Phoenix-aus-der-Asche-mäßigen Relaunch der Blogsoftware,
aber langsam zweifelt man ja an allenVersprechen von Autoritätspersonen.

Unnütze Meldung 1: Es gibt tatsächlich elektronische Geräte, die blödsinniger sind als das von Herrn Bauer vorgestellte Toaster-Radio (übrigens stand beim Plus am Josephsplatz neulich immer noch ein solches rum). In meiner Eigenschaft
als Chimärenforscherin freut es mich natürlich besonders, ein noch absurderes Mischwesen ausgegraben zu haben: die Telefonmaus.

Unnütze Meldung 2: Für alle, die sich fragen, womit ich die ganze Zeit beschäftigt bin – hier ist die Antwort.

Unnütze Meldung 3: Wiesn: wir warn ja schon lang nimmer draußen. Oktoberfeste gibt es auch in Amerika. Aber dass mein Lieblingskapellmeister, der Schranner Helmut (Wer kennt ihn nicht?), uns für so einen Schmarrn auf der Münchner Wiesn im Stich lässt…

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