Im reason magazine findet ihr einen
Artikel über die
Geschichte und Beurteilung von Nazivergleichen. Eigentlich ist es eine
Verteidigung dieses wunderbaren Stilmittels.
Schön:
Throughout that decade [the 1960s], while the generation of Americans
with direct experience of the Nazi regime held all the power positions in
politics and media, Hitler allusions flowed like lager in a Munich beer
garden.
Nett auch diese These:
Thus, despite all efforts at regulation, the market has repeatedly
decided in favor of the N-bomb. There simply isn't any other tableau, in
history or fiction, that offers the same variety of evil and oppressive
examples as the Third Reich. Why compare some propaganda to 1984 and some
slaughter to Srebrenica when you can double down and link both of them to
Nazism?

"Münteferings radikale Kapitalismuskritik und der umstrittene Vergleich ziehen seit Tagen Kritik und Lob an. Schon in der vergangenen Woche hatte Hans-Olaf Henkel, der frühere Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und heutige Präsident der Leibniz-Gesellschaft, eine Parallele zwischen der Rhetorik des SPD-Vorsitzenden und der Weimarer Zeit gezogen. Heute legte Henkel im TV-Sender n-tv noch mal nach: "Mich erinnert das schon sehr an die Diskussion in den dreißiger Jahren: Damals waren nach Meinung von Goebbels und anderen Leuten auch die ausländischen Kapitalisten, natürlich amerikanische, für die Misere in Deutschland verantwortlich. So weit sind wir inzwischen auch wieder." Er fügte ein weiteres Beispiel hinzu: "In der IG-Metall-Zeitschrift von heute sieht man eine Abbildung einer Stechmücke mit einem Hut mit den amerikanischen Farben. Solche Karikaturen hat es in den dreißiger Jahren auch schon gegeben." (
…hat auch die Achse des Bösen die erfrischende, befreiende Wirkung von Nazivergleichen entdeckt, die in der westlichen Welt schon lange beliebt sind!