Das Robbenrätsel

Hohenzollern-Ecke Hiltenspergerstraße steht auf einem Flecken etwas heruntergekommener Grünanlage dieser Brunnen, der ein Mädchen darstellt, das seltsamerweise eine Robbe auf der Schulter trägt. Um das Rätsel um den Seehund (ist ja doch ein eher ungewöhnliches Motiv) aufzuklären, bin ich natürlich sofort zur unvergleichlichen Seite "München und seine Springbrunnen" gesurft, und habe das gute Stück auch gefunden, leider stehen da – bis auf den Künstler – auch nicht mehr Infos. Ferdinand Liebermann war anscheinend ein Nazi, aber warum er dem Mädel diesen verdammten Flossenfüßler auf die Schulter setzt, bleibt ungeklärt. Eine Hommage an das erfolgreiche Nazi-Zwerg-U-Boot "Seehund"?. Ein nicht minder verwirrende Deutung des Seehunds als Symbol bietet das Online-Traumlexikon.
Noch eine rätselhafte Pinnipede findet sich außerdem am Hinterausgang des LMU-Hauptgebäudes: auf Augenhöhe (ja, lacht nur, für Cohu ist es Augenhöhe!) finden wir auf einer Seite der Tür eine Eule (logisch, Weisheit und so), auf der anderen jedoch ein gut als solches identifizierbares Walroß. Was soll das denn bitte? Die einzige Referenz, die mir zu Walrössern einfällt, ist die hier, aber was in aller Welt hat das mit der Uni zu tun? Es sei denn, man stellt sich die Austern als Studenten vor. Mahlzeit!

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