Kurze Meldung von der Front

Cohu ist momentan etwas beschäftigt – weniger mit dem “Shopping” als mit dem bald anstehenden Umzug (habe mich entschlossen, die vormals hamburgische IT-Abteilung in-zu-sourcen und daher neue Geschäftsräume in der Türkenstr. anmieten müssen…).
Trotzdem, etwas Erstaunliches vom Obletterbesuch neulich muss ich berichten: es gibt dort ein Playmobil-Frauenfußballteam! Endlich tut mal (außerhalb von Wien) jemand was gegen Gender-Stereotyping. Neffe und Nichte haben sich allerdings davon unbeeindruckt gewünscht: einen Polizei-Motorradfahrer und eine Lillifee-Puppe. In der zu erwartenden Verteilung.
Kein Wunder:

Although you may not realize it, your child is constantly being bombarded with gender stereotypes — the oversimplified ideas about how males and females are “supposed” to act. These messages come from the media — through movies, TV programs, books, and commercials — as well as through things like kids’ clothing and toys and even the way in which parents divide up the household duties, says Kathleen Crowley-Long, PhD, professor of psychology at The College of Saint Rose in Albany, New York, and an expert in gender and child development. (“Avoiding Gender Stereotypes”)

Ach, ich weiß nicht. Frauen sollte man in so wissenschaftlichen Dingen eh nicht trauen, glaub ich – hormonelle Schwankungen machen akademisches Arbeiten ja fast unmöglich! Obwohl, is schon mal gut, dass sie was mit Kindern macht, diese Crowley-Long. Können Frauen einfach besser.

2 Responses to “Kurze Meldung von der Front”

  1. Martin Says:

    Und ironischerweise wurden hier (beim Fair-Play-Frauenfußballteam natürlich), im Zuge der Aufhebung jeglicher Geschlechtsbarrieren, die typischen Frauen-Merkmale wieder hervorgekehrt:Lange Wimpern, süße Frisürchen, und der eindeutige Oberkörperbau.Und ein eckiger Ball natürlich, der nicht so leicht davonrollen kann…

  2. cohu Says:

    Ein altbekannter Gedanke: um langfristige Auswirkungen von diskriminierenden Systemen zu kompensieren, muss man selbst diskriminieren. Dazu muss man die Diskriminierten von der Normalbevölkerung unterscheiden können. Und woran sollte man das heutzutage bei Frauen festmachen, wenn nicht am Busen? (Andere typische Frauenmerkmale – z.B. bessere Abinote – kann man bei Playmobilfiguren halt schlecht darstellen :-))


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